
“Auf ein Rundmail von profil antworteten alle Ministerien und Staatssekretariate, allein vom Büro von Bundeskanzler Stocker (ÖVP) gab es trotz Nachfrage keine Rückmeldung. “
Der online Steckbrief/Lebenslauf des Herrn Bundeskanzlers zeigt zu dem Thema – “Mut zur Lücke”.
Beim Vorpreschen zu dem Thema Verlängerung der Wehrpflicht des Herrn Bundeskanzlers wäre es sicherlich für den ein oder anderen interessant zu wissen ob er selbst den Dienst abgeleistet hat.
https://www.profil.at/oesterreich/bundesregierung-minister-bundesheer-wehrdienst-zivildienst/403126665
Von S0nnenkind
15 Kommentare
Ich halte den Präsenzdienst grundsätzlich für eine gute Sache. Dann sollte er aber konsequent für alle gelten (also auch für Frauen) und man müsste das System mit der Untauglichkeit überdenken. Es gibt absolut keinen Grund, warum nur Männer verpflichtet werden sollten.
Was wäre die Konsequenz daraus, wenn er untauglich war? Das muss egal sein.
Ist das wirklich so spannend?
Ich meine ich verstehs beim Verteidigungsminister. Aber bei allen anderen?
Vor allem wenn wir die Gründe nicht wissen, unterm Strich kann er ja wirklich einfach ausgemustert worden sein. Immerhin hat seine Partei die er vertritt ja noch ein paar tausend andere Mitglieder.
Ich mag die ÖVP echt nicht. Aber das ist schon übertrieben. Ich war auch Zivildiener und hab eine Meinung zum Heer und ich bin mir sicher jeder andere Mensch in diesem Land auch.
Vor allem darf die sich ja mit der Zeit ändern. Mit 16 war die bei mir auch noch anders als jetzt.
wayne?
Untauglich oder nicht, ich finde interessant, dass es trotz Nachfrage keine Rückmeldung gab. Offenbar hat der Herr was zu verbergen.
Wenn genau der eine Politiker der ohne Absprache mit der Koalition eine Wehrdienst Volksbefragung durchpeitschen will auf die Anfragen von Journalisten, nicht so wie seine Kollegen, nicht antwortet bringt einen das schon zum schmunzeln.
(Vor allem wenn er das Bundesheer als Wahlkampf Vehikel nutzt um Stimmen zu akkumulieren.)
*“Laut Stocker bedeutet Neutralität, „dass unser Land durch eine zeitgemäße Landesverteidigung geschützt wird“. Es sei Zeit, sich der Realität zu stellen, so* [*Stocker*](https://orf.at/stories/3418711/)*.“*
*“Für Stocker steht überdies fest, dass ein Milizsystem ohne verpflichtende Übungen den Anforderungen an das Bundesheer nicht gerecht werden könne.“*
*“Stocker sagte, dass das Aufstiegsversprechen von Generation zu Generation auch heute gelten solle, allerdings nur für jene, die sich nach dem Motto „****Mut, Fleiß und Taten****“ auch anstrengten, denn: „****Von nichts kommt nichts****.““*
Solange er nicht so ein Fall war wie ein mir bekannter Kollege war sollte es eigentlich egal sein ob er untauglich war oder nicht. Solange er anständige Politik macht.
Der Fall von dem ich rede ist ein bekannter Uni-Professor der aufgrund der politischen Connections seiner Eltern in den 90ern „vergessen wurde einberufen zu werden“ bis er zu alt war. Vitamin B regelt.
Oder ein anderer Uni-Kollege der seit seinen Teenagerzeiten Athlet war, und deswegen (das arme Kind!) wegen seiner kaputten Gelenke leider, leider untauglich war. Und nach dieser Entscheidung selbstverständlich noch viele Jahre als Triathlet auf internationalem Niveau an Wettkämpfen teilgenommen hat. In den 90ern und Nullerjahren musste man nur ein bisschen wissen wie es geht, und draußen war man. Ganz ohne lästige Dienstzeit, oder (noch lästiger, weil länger) Zivildienst.
But why?
Versteht das das Profil unter investigativen Journalismus?
Ist doch völlig egal. Wenn du ihn bashen willst mach es richtig und kritisiere, dass seine Politik entscheidungsschwach ist, er versucht aus einer Notwendigkeit Kapital zu schlagen
Ich zumindest sehe keinen Zusammenhang mit seinem eigenen Dienst. Genausowenig ist es eine Sache die du Jungen entscheiden sollen. Es ist eine Entscheidung die für uns alle von Bedeutung ist.
Und es ist eine Notwendigkeit als Gesellschaft abzuwägen ob wir in diesem Bereich mehr investieren wollen. Personell und finanziell….
völlig irrelevant ob er tauglich oder untauglich war
Selbst wenn, was soll die Frage? Ist doch egal, ob er tauglich war oder nicht, Tatsache ist, dass unsere Regierung die Zwangsarbeit ausweiten möchte und es das gezielt abzulehnen gilt. Wenn schon eine Abstimmung stattfindet, sollten jene abstimmen, die es auch betrifft.
Wahrscheinlich unabkömmlich bei der Partei, wie einst Schüssel.
Ihr tut alle so als gäbe es nur 2 Möglichkeiten hier.
Tauglich oder untauglich
Aber schüssel war z.b. unabkömmlich
Haben wir leicht eine Expertenregierung, in der jeder Ressortchef / Minister eine relevante Ausbildung und Erfahrung hat?
Ned falsch verstehen, ich fände das absolut richtig und gut, aber jetzt auf jemanden wegen der Tauglichkeit hinhauen find ich daneben.