
In einer 32-seitigen Stellungnahme veröffentlichte sie heute und ist verfügbar unter diesem Linksteht dem Gesetz und den Lösungsvorschlägen äußerst kritisch gegenüber. Diese führen nach ersten Schätzungen zu Einnahmenausfällen in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro in den öffentlichen Kassen, insbesondere im Renten- und Gesundheitsbereich, und kämen vor allem einer kleinen Zahl von Personen zugute, die einkommens- und vermögensmäßig zur Spitze gehören.
Laut ZPS greift das Interventionsgesetz gleichzeitig in die Steuern, den Arbeitsmarkt, die Sozialabgaben, das Rentensystem und das Gesundheitswesen ein. So einer "Omnibus" Der Ansatz ist nur in Ausnahmefällen zulässig, wenn die Maßnahmen miteinander verknüpft sind. Im vorliegenden Fall kann dies jedoch nicht gesagt werden.
Wie sie warnen, "Die vorgeschlagenen Lösungen weisen keinen solchen inhaltlichen Zusammenhang auf, der ihre gemeinsame Behandlung rechtfertigen würde"Daher wäre es sinnvoller, die Änderungsanträge getrennt zu verabschieden. Mit anderen Worten: Das Interventionsrecht muss in mehrere Einzelgesetze zerlegt werden, um es transparenter zu machen und Rechtsschutz zu gewährleisten.
Schon der Name des Gesetzes sorgt für zusätzliche Verwirrung. Dies wird als Intervention dargestellt, also als Reaktion auf Notsituationen, das ZPS weist jedoch darauf hin, dass die meisten Maßnahmen nichts mit vorübergehenden oder Notfallmaßnahmen zu tun haben. Im Gegenteil handelt es sich um dauerhafte systemische Veränderungen, teilweise sogar mit einer Verzögerung von bis zu einem Jahr.
Eine der Hauptschwächen des Vorschlags ist das Fehlen einer ernsthaften Analyse und Begründung. In den Begründungen finden sich allgemeine Aussagen ohne konkrete Daten, die laut ZPS keine Prüfung ermöglichen, ob die Maßnahmen überhaupt erforderlich und verhältnismäßig sind.
Legislatives Material ihrer Meinung nach "es enthält nicht die notwendigen Daten, Analysen und Vergleiche, sondern fungiert vielmehr als Sammlung programmatischer Ansatzpunkte für Strukturreformen". Es funktioniert also eher wie ein politisches Programm als wie ein Gesetzesentwurf.
Auch die ZPS hat große Bedenken hinsichtlich der Einführung der sogenannten Deckelung der Sozialbeiträge. Ihrer Meinung nach handele es sich um einen Eingriff in den Kern des Sozialversicherungssystems, das auf den Grundsätzen der Solidarität und Verhältnismäßigkeit beruhe. Da die Befürworter die Auswirkungen der Maßnahme auf die Finanzierung von Renten, Gesundheitsversorgung und anderen Ansprüchen nicht erläutern, stellt sich die Frage, ob die Maßnahme überhaupt notwendig ist und ob es mildere Wege gibt, um die Ziele zu erreichen.
Sie kritisieren auch den Vorschlag, der es ermöglicht, Rente zu beziehen und gleichzeitig zu arbeiten. Der ZPS warnt davor, dass dies dem Grundgedanken des Rentensystems widerspreche. Die Rente soll soziale Absicherung bieten, wenn die Erwerbstätigkeit nicht mehr möglich ist, nicht jedoch ein zusätzliches Einkommen bei fortgesetzter Erwerbstätigkeit.
https://necenzurirano.si/clanek/novice/interventni-zakon-resnica-demokrati-nsi-drzavni-zbor-pravna-sluzba-mnenje-1897471
Von zozoredit
9 Kommentare
https://preview.redd.it/g9nz33xuhozg1.jpeg?width=2880&format=pjpg&auto=webp&s=bbb43d93d8d318582e37e3a2b557c626a8c32fcc
No shit, Sherlock. Ampak ja, za razvoj se gre…ker trickle down pa to.

Sploh še niso začeli, že fail after fail
Za denarnice se gre.

Pogooglajte kansas experiament in ekonomsko politiko Ronalda Regana, vse nakazuje, tudi izkušnje na Hrvaškem glede nižjega DDV, da ta program ne deluje.
Zakon bomo zrušili, potem se to vlado lažnivcev.
Misliš, da se Janez kdaj vpraša zakaj vedno znova konča obdan z najmanj kompetentnimi kadri?
seveda je kriza – podjetja zapuščajo slovenijo
menda
(pa kljub rekordnim neposrednim tujim investicijam v sloveniji)
Upam, da se pri takih brukah tut Janša vprasa, ce predčasne ne bi ble boljs in pac da pobere procente temu tretjemu bloku. Ker po eni strani ga razumem, da ce mas take debile na desni, drgac kt z železno roko ne mors vladat.
Se je res za vprašat kako mislijo pokrit izpad v pritoku javnega denarja, če mislijo znižat davke na plače (kar je potrebno ampak ne sam za tiste nad 7.5k.) Davka na premoženje nočejo, enako na vsako n-to nepremičnino. Aja, rezali bodo javni sektor, upam da res poizkusijo, da bo ta butasta gostilniška ideja končno utihnila, ko bodo videli, kako neučinkovita je