
Foto: YONHAP News / HMM Die iranische Botschaft in Südkorea hat jegliche Beteiligung der iranischen Regierung oder des Militärs im Zusammenhang mit einem südkoreanischen Frachtschiff, das nach einer Explosion in der Straße von Hormus in Brand geriet, bestritten. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung erklärte die Botschaft, sie bestreite alle Vermutungen, dass Iran an dem jüngsten Vorfall beteiligt gewesen sei. Allerdings schloss die Botschaft nicht aus, dass das südkoreanische Schiff bei einem Einsatz iranischer Militärbehörden versehentlich beschädigt wurde. Die Botschaft sagte, die Straße von Hormus sei leicht von militärischen und sicherheitspolitischen Spannungen betroffen und betonte, dass es zu unbeabsichtigten Unfällen kommen könne, wenn betriebliche Anforderungen und praktische Realitäten ignoriert würden. Nach Angaben der südkoreanischen Regierung kam es am Montag gegen 20:40 Uhr koreanischer Standardzeit zu einer Explosion und einem Brand auf der unter panamaischer Flagge fahrenden HMM Namu, einem Frachtschiff der südkoreanischen HMM, das in Gewässern nahe den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Straße von Hormus vor Anker lag.