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    39 Kommentare

    1. Uff, da zeigt sich die Redaktion aber persönlich angefressen. Kann man ihnen nicht verübeln. 

    2. KermitTheFrogo01 on

      „Aber unsere Gesellschaften entscheiden wie hart [die nächsten Jahrzehnte werden]“

      Wir sind sowas von am Arsch.

    3. Wenn die Politiker die Politik machen würden, die dieses Land braucht, würde sie die größte Wählerschaft halt nicht mehr wählen. Ist für mich die Kernaussage und der Grund warum ich so wenig Hoffnung habe.

    4. KirikoKiama on

      Der Generationenvertrag war schon immer ein Pyramidensystem das irgendwann zusammenbrechen muss.

    5. Zeit für Teilzeit und nochmal dem Hedonismus frönen solang es noch geht? In 10-15 Jahren scheint ja nix mehr zu funktionieren

    6. IllogicalDreamer72 on

      Edit:

      Dieses Video hat vergessen laut zu erwähnen, dass auch asiatische Länder wie China, Japan, ~~Südkorea~~ und Thailand von einem demografischen Kollaps bedroht sind.
      Ich denke, dass (sehr) viele Staaten weltweit derzeit auf der Kippe stehen.

      Als Pessimist und Fatalist mit Depressionen neige ich dazu, den Kopf in den Sand zu stecken und mir insgeheim einen angenehmen Tod zu wünschen.
      Aber wie ich von anderen Menschen gelernt habe:

      *“Solange wir am Leben sind, müssen wir das Beste aus jeder Situation machen.“*

    7. Deprimierend.

      Wir machen lustige Reels und memes darüber durch wieviele once in a lifetime Krisen Millenials leben müssen, Wir geben das bisschen Geld das bleibt aus um was zu erleben – denn selbst wenn man es anspart, gibt es keine Chance mal ein Eigenheim zu kaufen – und romantisieren das ganze als cope, denn den anderen geht’s ganz genauso.

      Aber wenn man mal darüber nachdenkt, dass es für uns genauso weiter gehen wird – mit Tendenz zum schlechter werden – und wir am Ende mit quasi nichts dastehen werden, ist das ganz schön traurig.

    8. 43% aller Wahlberechtigten sind älter als 60.
      59% älter als 50. (laut statista)

      Viel Spaß´mit den nächsten 30 Jahren Rentenerhöhung

    9. _NAME_NAME_NAME_ on

      Normalerweise sagen Kurzgesagt-Videos mit einem solchen Titel dann am Ende das Gegenteil, also hab ich mich darauf eingestellt, dass bald der gute Twist kommt. Und dann war das Video vorbei, bevor er gekommen ist.

    10. strukturelleVernunft on

      Das Video trifft am Ende einen wunden Punkt: Wir müssten eigentlich massiv in Familien, Bildung und Wohnraum investieren, um den demografischen Absturz abzufedern.
      Das Problem ist nur: Dem Staat fehlt dafür schlicht der finanzielle Spielraum. Bis 2028 wird allein der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung auf voraussichtlich 140,8 Milliarden Euro steigen. Jeder Euro, der dort in die Schließung der demografischen Lücke fließt, fehlt exakt bei den Zukunftsinvestitionen, die das Video fordert.
      Wie soll eine Gesellschaft Anreize für junge Familien schaffen, wenn bald ein Drittel des Bundeshaushalts demografisch fest verriegelt ist?

    11. TheHerugrim on

      Viele Boomer und alte Menschen scheinen aktuell zu glauben, sie könnten die Probleme einfach aussitzen. Was sollen die Jungen schon machen? Dabei blenden sie aus, dass das Aufkündigen des Generationenvertrags das gesellschaftliche Klima ordentlich anheizen wird. Wenn es dann in den 30er richtig knallt, wird sich auch die Rhetorik und der Umgang mit alten Menschen anpassen und entsprechend radikalisieren. Das geht dann beim Sitzplatz im Bus oder Zug nicht freimachen los und wird dann noch schlimmer werden.

      Wenn dann schlimmstenfalls 2040 Forderungen wie „Abwrackprämien für alte Menschen“ von jungen Leuten ins Spiel gebracht werden, um die Demographie zu retten, wird die Reaktion natürlich sein, dass man sowas Entsetzliches nicht mal denken dürfe. Zu dem Zeitpunkt wird es dann aber einen Haufen Leute geben, die voller Wut im Bauch mit dieser Art von Euthanasie wenig bis keine Probleme haben werden.
      So wie sich aktuell die Politik entwickelt, muss man leider feststellen, dass das kein unmögliches Szenario ist. Bei der Tendenz, in die sich die Rhetorik entwickelt, würde es mich sogar überraschen, wenn eine Radikalisierung der jungen Menschen ausbleibt.

    12. PandemicTreat on

      Fazit: Covid war eine ungenutzte Chance um die Sozialsysteme zu retten.

    13. manjustadude on

      Junge Junge, wenn Kurzgesagt derart offen politisch wird, ist die Kacke schon ordentlich am dampfen. Gut, das war auch schon vorher klar, aber trotzdem.

    14. Man könnte ja mit dem Umfeld sprechen und aufklären…
      Hab ich schon oft versucht, selbst wenn du als nahestehende Person nichts erreichst, bringen Demos auch nichts. „Dann geh doch in die Politik“ in den Parteien steigen Leute die echte Veränderung wollen nicht auf und wenn, wird die Partei nicht gewählt.
      Wir sind gef*ckt. Eigentlich kann man nur noch kollektiv auswandern. 

    15. Als Gegenmaßnahme schlage ich hiermit vor, die Familienversicherung einzuschränken und die Renten zum 1. Juli um 4% zu erhöhen!

    16. NotARealDeveloper on

      Solange die größte Wählergruppe die alten sind, funktioniert unsere Demokratie halt nicht, weil es keine Gesetze für die Zukunft gibt.

      Am Besten wäre ein Multiplikator der mit dem Alter zusammenhängt. Jede Stimme zählt gleich viel funktioniert halt nicht, was aber funktioniert ist jeder Mensch zählt gleich viel, denn jeder ist mal jung und jeder ist mal alt.

    17. easygoing115 on

      Das eigentliche Problem traut sich auch dieses Video nicht anzusprechen: Die Leute werden zu alt.

      Das Rentensysten hat früher™ auch nur funktioniert weil die Leute halt mit durchschnittlich Anfang 70 abgenippelt sind. Angenommenen die Politik schafft es durch Maßnahmen und Anreize nun dafür zu sorgen, dass junge Leute 3 Kinder oder mehr kriegen wollen: Auch diese 3 Kinder wollen mal eine Rente kriegen und sie müssten wieder 3 Kinder dafür in die Welt setzen und deren Enkel auch. In der Konsequent wäre die „Lösung“ also konstantes Bevölkerungswachsung/Explosion und man würde eine Babyboomergenertion nach der anderen in die Welt setzen um die vorherige versorgen zu können. 

      Das Renteneintrittsalter immer weiter der Lebenserwartung anzupassen ist auch keine Option, da die moderne Medizin lediglich dafür sorgt, dass die Leute physisch länger Leben, im hohen Alter aber körperlich und geistig oftmals trotzdem nicht mehr länger Arbeiten können.

      Eine Lösung habe auch ich nicht. Ich persönlich denke es wird darauf hinauslaufen, dass bestimmte Berufe in Medizin, Pflege und den sozialen Bereichen einfach rein physisch nicht mehr besetzt werden können und somit für Leute ohne das nötige Kleingeld die Lebenserwartung wieder zurückgehen wird. 

    18. ImNotHereToBeginWith on

      * Tabaksteuer abschaffen und Zigaretten am besten subventionieren.
      * Pläne zu Zuckerabgaben über den Haufen werfen und alles was ungesund ist noch günstiger machen.
      * Steuererleichterungen für alle die einen Body Mass Index von über 30 haben.
      * Pflegesperre für alle die über 85 sind.
      * Steuererhöhung für jeden der nicht mindens einmal im Jahr einem Risikohobby wie Höhlentauchen oder Fallschirmspringen nachgeht.
      * 1 Jahr Wehrpflicht für jeden der in Rente geht

      sind nur eine paar Ideen die mir da kommen…

    19. canemEXmachina on

      Joa, alles schon seit Jahrzehnten bekannt – das klassische Problem entwickelter Industrienationen. Ich finde es dann doch lustig, wie (typisch) zahm gewisse Ansätze wie bspw. Vermögensbesteuerung abgefrühstückt werden.

      Das Video sagt: Man muss Anreize zur Familiengründung schaffen sowie Möglichkeiten zum Eigentumserwerb und Vermögensaufbau. Genau darin liegt ja das strukturelle Problem. Anders als der feine Herr Bundeskanzler und seine Posse uns suggerieren wird ja mehr als je zuvor gearbeitet und das Land ist produktiv wie nie. Das der demografische Wandel ein Problem werden würde wissen wir seit Ewigkeiten, aber die neoliberale Wende in den 80ern und 90ern hat das Problem derartig verschlimmert, weil jegliches wirtschaftliches Wachstum nicht mehr bei der breiten Bevölkerung ankommt.

      Wie soll man denn eine Familie betreuen, wenn beide Ehepartner arbeiten müssen damit das Geld gerade so zum Leben reicht? Wie soll man arbeiten, wenn es keine bezahlbaren ganztägigen Erziehungsangebote gibt? Unsere Wirtschaft ist so groß wie nie zuvor und trotzdem sind die Reallöhne kaum gewachsen. Wohin fließt dieses Wachstum also? Wem kommt es zu Gute? Offensichtlich nicht dem Arbeitnehmer, aber augenscheinlich auch nicht dem Staat. Man könnte jetzt empirisch an die Sache rangehen und würde genau sehen wo sich seit der genannten Wende eine wahnsinnige Konzentration an Vermögen entwickelt hat, aber dann bekommen alle Einfamilienhausbesitzer ja gleich Schnappatmung, wenn man das Wort historische Umverteilung (nach Oben btw) nur in den Mund nimmt.

      Der demografische Zug ist nicht zu bremsen. Er rollt und irgendwann geht der Spaß hoch, aber GOTT SEI DANK haben wir das rapide steigende Kapital der Vermögendsten nicht angefasst. Wer braucht schon Zukunftsinverstionen, wenn man sich stattdessen mit der größten Anzahl an Milliardären in Europa rühmen kann.

      Ein kleiner Nebengedanke: Lustigerweise ist unser Bevölkerungswachstum (trotz Zuwanderung) keineswegs signifikant und auch die Konstitution nach Altergruppe hat sich erst in den letzten beiden Jahren stärker verändert (siehe DESTATIS). Dennoch mangelt es an Wohnraum, Bildungs- und Gesundheitsangeboten und und und. Wir haben gerade mal 2,5 Mio Menschen mehr gegenüber 2011 und trotzdem sind die Mieten explodiert – vielleicht hatte Adam Smith ja Recht damit, als er davor warnte Wohnraum, Bildung und Gesundheit nicht zu kommodifizieren.

    20. Warm_Formal_8845 on

      Es bräuchte eine prozentual verteile Wahlgewichtung damit jede Generation das gleiche Stimmrecht hat.

    21. Das Video hat mich in meiner Wahrnehmung einfach nochmal bestärkt.
      Ich habe Freunde/Bekannte, die Kinder haben und teilweise sagen diese, dass sie mit dem jetzigen Kenntnisstand nicht nochmal welche in die Welt setzen würden. Deutschland ist einfach in vielerlei Hinsicht sehr Kinderunfreundlich.
      Wenn ich das auf mich selber auf mich reflektiere, dann möchte ich auch keine Kinder.
      Mieten explodieren, an ein Haus ist trotz solidem Job nicht zu denken. Man muss Geld für später an die Seite legen, Inflation, Spritpreise steigen und, und, und…
      Und das Schlimmste ist einfach, dass die Politik wegsieht. Es kotzt mich so an, dass Deutschland auf dieser Ebene so unfassbar beschissen ist. Thema Lobbyarbeit etc. Und den Leuten ist es egal.
      Da wird immer das Selbe gewählt, weil „man hat dass ja schon immer so gemacht”.

    22. Problem einfach gelöst:

      Wir haben ein mindest Wahlalter, wird Zeit für ein maximal Wahlalter!

    23. Ich hab das Glück, dass meine Eltern diese Ungerechtigkeit sehen und statt ihr Geld zu verkonsumieren lieber mir und meinen Geschwistern vermachen. Wir arbeiten zwar alle Vollzeit, können uns aber wie der Großteil unserer Generation nur von Lohnarbeit nichts Nennenswertes leisten.
      Ich finde es aber natürlich nicht gut, dass wir quasi auf Erbe _angewiesen_ sind, weil niemand sucht sich seine Eltern aus. Jeder sollte die Möglichkeit haben, nur durch harte Arbeit Vermögen aufzubauen. Und das geht hier grade alles kaputt.

    24. Uff. Es ist kein endloses Wachstum nötig. Vollautomatisierung ist die Zukunft. Man muss sie nur halt auch besteuern. Und Gewinne halt dort, wo sie anfallen. Funktioniert halt nicht nur die Durchschnittsarbeitnehmer mit den alten Schneeballfinanzierungssystemen zu belasten.

    25. Sluggish-dreadnought on

      Die CDU/CSU sollte aufgrund der irreparablen Schäden die ihre Politik über Jahrzehnte an unserem System angerichtet hat, vollständig als Partei aufgelöst werden, und deren Politiker und Parteifunktionäre ein Berufsverbot auf Lebenszeit bekommen.

      Change my mind.

    26. Das Video ist zum Großteil leider alarmistische Propaganda. Wenigstens wurde – im Vergleich zum Südkorea-Video – Migration zumindest angesprochen.

      Es ist zwar wahr, dass es eine stetige Migration bräuchte und die Geburtenraten überall auf der Welt zurückgehen, allerdings beginnt dieser Trend in vielen Ländern des globalen Südens gerade erst, bis er dort – und falls wir hier in Deutschland politisch auf starke Migration setzen sollten, auch bei uns – zum Problem werden würde, würde es noch mindestens ein Jahrhundert dauern.

      Das wahre Problem ist aber, dass über die gesamte Rente nur in Form von Geld gesprochen wird, während Geld in Wahrheit bloß die Form ist, in der wir Ressourcenverteilung darstellen. Eigentlich geht es nicht um die Frage, ob es genügend Geld gibt, ob genügend Geld erwirtschaftet wird, sondern um die Frage, ob die Gesellschaft genügend Güter und Dienstleistungen produzieren kann, um all ihre Mitglieder zu versorgen, auch wenn sich der Anteil derjenigen an der Gesellschaft, die arbeiten, relativ verkleinert.

      Und ja, genau das ist durchaus möglich, man nennt es Produktivitätszuwachs, oder in gewissem Sinne auch relatives Wirtschaftswachstum. Wenn die Produktivität, zum Beispiel durch technischen Fortschritt, um 100 % gesteigert werden kann, dann bedeutet das, dass ein einzelner Arbeiter in einer gegebenen Zeiteinheit doppelt so viel produzieren kann, wie zuvor, beziehungsweise durch seine Arbeit in derselben Zeit doppelt so viele Menschen versorgen kann, wie zuvor, oder aber, nur noch halb so viel arbeiten muss, um denselben Output, wie zuvor zu erzielen, man also auf die gesamte Volkswirtschaft bezogen, nur noch halb so viele Arbeiter für denselben Output braucht.
      Wenn also der Anteil derer an der Gesamtbevölkerung, die in Rente gehen und damit selber nicht arbeiten, wächst, und der Anteil derer, die arbeiten, schrumpft, bedeutet das ja effektiv nichts anderes, als dass die Gesamtzahl in der gesamten Volkswirtschaft geleisteten Arbeitsstunden fällt, während die Bedürfnisse, also der notwendige Output der zur Versorgung dieser Gesellschaft notwendigen Güter und Dienstleistungen, gleich bleibt. Und genau das ist im Endeffekt Produktivität. Über die letzten 50 Jahre hatten wir einen Produktivitätszuwachs in Deutschland von im Schnitt über 400 %.

      Das Problem dabei ist einfach, dass kein Interesse daran besteht, den Menschen Produktivitätssteigerungen in Form von Arbeitszeitverkürzungen, Lohnerhöhungen, und so weiter, zugutekommen zu lassen, wodurch sich die Rente auch mit weniger Arbeitnehmern in ihrem Lebensstandard aufrechterhalten ließe. Das durch die Produktivitätssteigerungen erwirtschaftete Surplus wird stattdessen von den großen Kapitaleignern des Landes absorbiert, die damit ihr Vermögen weiter ausbauen und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandertreiben. Nur deshalb wird über immer höhere Renteneintrittsalter, mehr Arbeitsstunden und Sozialstaatsabbau diskutiert. Es wird versucht, durch einen vermeintlichen Generationenkonflikt den realen Klassenkonflikt zu verschleiern. Weil eine echte Lösung der wirtschaftlichen Konsequenzen des Demographiewandels zugunsten einer gerechteren Gesellschaft für Alt UND Jung, die Infragestellung der Kapitalakkumulation der Vermögendsten in Deutschland bedeuten würde und das darf nicht sein.

      Wer etwas dagegen tun möchte, sollte am Freitag, den 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, auf die Straße gehen und seinen fairen Anteil am von uns allen geschaffenen Wohlstand in diesem Land einfordern.

    27. Hab das Video angeschaut und mir geht es richtig schlecht danach. Bin hoffnungslos für die Zukunft…

    28. huihuijahui on

      Eigentlich alles easy. Es muss der arbeitenden Bevölkerung nur so sehr weh tun, dass diese beginnt die Arbeit in Protest niederzulegen. Dann wird ordentlich verhandelt werden….

      Ich kann diese Meinungsmache der Grauen Masse 0 nachvollziehen. Dann, wenn diese Masse am stärksten auf Leistungen angewiesen sein wird, werden diese ohne jegliche Verhandlungsmasse neu verhandeln müssen. Das ist kurzsichtig von allen Beteiligten… und ehrlich gesagt ne Schande für unsere gesamte Gesellschaft derartig seit Jahrzehnten den Kopf in den Sand zu stecken….
      Selbes Spielchen wie bei der Umwelt, einzelne Akteure bereichern sich an der kopflosen Aktionismus Situation, während andere ebenfalls profitgeil ihr Möglichstes tun, dass die Situation kopflos und möglichst emotional bleibt

      Holy, ich komme gerade wieder in Rage 😅

      Zurück zum Thema. Alles easy, spätestens 2035 gibts die große Meuterei.

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