Im Artikel steht: "Die Kunden sollen so ihr Nutzungsverhalten aktiv steuern und damit auch sparen können. Wie genau dieser Leistungstarif ausschauen wird, sei noch offen."

Wie ich das verstehe, werden die Netzgebühren endlich günstiger, sofern man keine hohen Verbraucher hat und einen regelmäßigen Verbrauch. Oder? Oder wirds für die Wärmepumpen und e-auto Besitzer teurer da die mehr Leistung benötigen (zb e-auto 11kw pro Stunde, ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht das an einem Tag)

Wie dem auch sei, das kanns nicht sein. Die Energieanbieter und Netzbetreiber verdienen sich dumm und dämlich. Politiker kommen dann mit irgendwelchen schwindligen Strompreisbrrmsen daher und alle sollen jubeln als wäre der Messias erschienen.

Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich halte das einfach nicht mehr aus.

https://burgenland.orf.at/stories/3350723/

Von codyco65

Share.

18 Kommentare

  1. Zwentendorf on

    Was genau ist dein Problem mit dem Plan außer Polemik? Der ist durchaus sinnvoll, wird ja auch im Artikel erklärt?

  2. Die Netzgebühren werden sicher nicht günstiger, das Gasnetzt zeigts vor.
    Einerseits wenn Konsumenten oder der Verbrauch) weniger werden, bleiben für die Betreiber die Wartungs- u Erhaltungskosten gleich und diese werden den restlichen Verbrauchern umgehängt, andererseits wenn mehr Verbrauch ansteht muss auch mehr gewartet werden, was es teurer macht, und das zahlen auch die Verbraucher.
    Der Gewinner ist im Endeffekt nie der Konsument.

  3. es ist schon ein wenig Bauernfängerei –

    heuer „hallo, wir haben deinen Smartmeter auf 15min gestellt weil das sooo viele Vorteile für dich bringt – wie zb in Wien 0,83c Ersparnis pro kWh zwischen 10.00 und 16.00Uhr“

    also schaltet man (also wer kann) zu Mittag den E-Herd, die Waschmaschine, den Warmwasserboiler, etc. alles ein.

    ab 1.1.2027 (oder noch vorher) werden wir dann Post bekommen:

    „hallo, unseren Aufzeichnungen zufolge hast du Stromspitzen bis 11kW, darum musst du deinen Netzanschluss nachzahlen – gemäß Soundsogesetz 213,– pro kW. also 7kW weil du Spitzen bis 11kW hast (4 haben wir ja schon), rund 1500,– einmalig nachzahlen.

    Und nun der Spaß:
    dass wegen der Aktion heuer „bitte, bitte nehmt uns den billigen Strom ab“, höher eingestuft werden und zahlen müssen, als wir müssten.

  4. Select_Ingenuity_146 on

    Klingt eigentlich fair…

    …. sofern die Netzkosten in Summe nicht steigen und dieser „Lastabhängige Teil“ nicht einfach noch oben drauf verrechnet wird.

    Und es sollte natürlich in der Berechnung beachtet werden ob ich diese höhere Last nur 1x im Jahr oder jeden Tag abrufe. Man könnte zb. eine Durchschnittliche maximale Last für jeden Haushalt angeben. Zb. 4 kW, das reicht für Kochen, Waschen ect. aus.

    Alles was darüber hinausgeht wird zusammengerechnet und ein gewisser € pro kWh dieser „zu hohen Last“ verrechnet.

  5. Verraeterus4 on

    Mich zipft des so an wenn ich wieder sowas lese, als wäre jemals irgendwas für den Normalverbraucher ohne E-Auto irgendwas günstiger geworden.

  6. Leute die das Stromnetz mehr belasten sollen halt mehr zahlen. Passt doch.

  7. Deine Rechnung mit dem Elektroauto vs. Haushalt ist etwas komisch.

    „zb e-auto 11kw pro Stunde, ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht das an einem Tag“

    Du lädst das Auto z.B. mit 11kW (nicht pro Stunde). Lädst du eine Stunde, hast du 11kWh (nicht pro Stunde). Mit 11kWh hüpft man halt auch nicht weit – so ca. 60-70km

    Ich weiß, i-Tüpferl-Reiterei, sorry … das dürfte kein einfaches Thema sein, auch ein Brief von den Wiener Netzen enthielt den Text „… weil ihr Jahresverbrauch über 5.000 Kilowatt pro Stunde (kWh) liegt …“ – und die sollten eigentlich wissen womit sie ihr Geld verdienen (und falsch war es obendrein, liege seit Ewigkeiten so zwischen 2500 und 3000 beim Jahresverbrauch).

  8. ich hoffe es zahlen auch die kraftwerk betreiber wenns mit hoher leistung an einem windigen, sonnigen tag einspeisen. nein? ach! die nicht? melken wir doch nur die kunden, och!

  9. SwanCurrent4773 on

    die aktuelle öl krise hat wieder gezeigt, es geht nur durch geld

    subventioniert man öl und gas steigt keiner um auf elektro und wärmepumpe

    man bräuchte gar kein verbrenneraus und eAuto quoten wenn man öl und gas viel mehr besteuern würde und dafür das andere billiger macht

    ich zahl ein drittel abgaben und gebühren weil ich wenig verbrauche ,was interessiert es mich ob ich strom spare, macht am schluss quasi null unterschied

  10. Skill_Bill_ on

    Der Artikel ist absolut schlecht.
    Zuerst schreibens von den netzkosten, dann vom Strompreis.

    Wollens also die netzkosten dynamisch machen? Zu Zeiten wo du viel Strom verbrauchst zahlst höhere netzkosten? Dann kannst ja mit überhaupt nix mehr rechnen weil alles dynamisch und undurchsichtig ist.

    Oder redens von der Anschlussleistung?

  11. Afraid_Diet_5536 on

    Solange Strompreis am Gaspreis hängt, sehe ich überhaupt kein Potential auf Verbilligung. Zumal ja auch statistisch der Stromverbrauch national pro Jahr immer weiter ansteigt.

  12. Was bitte soll „Kilowatt pro Stunde“ bedeuten?

    Es gibt Energie, die wird in Joule angegeben, oder als „Leistung mal Zeit“ in Ws, kWh, TWh etc.

    Es gibt Leistung, die wird in Watt angegeben, oder als „Energie pro Zeit“ in J/s.

    Dein „Kilowatt pro Stunde“ wäre dann demnach „J/s²“ also… keine Ahnung… eine Änderungsrate vielleicht?

  13. Toll, wir haben, wie viele andere auch, ne Luftwärmepumpe. Ist ja so toll und grün und wurde bzw. wird regelmäßig als das Maß aller Dinge in Sachen heizen dargestellt. Und jetzt soll man quasi bestraft werden weil das Teil ab -5° massiv mir Strom zuheizen muss? Lol

  14. Maximum_Birthday3376 on

    Ich habe damals für 17,5 kW Netzzutritt bezahlt und werde nach dem ElWOG eine Reduzierung verlangen, da ich weder jemals so viel 15-min Leistung bezogen habe, noch einspeisen kann/darf.

    Habe vor mich auf 10-11 kW reduzieren zu lassen (Bezug / Einspeisung) – nach 3 Jahren ohne Ausnutzung soll das möglich sein?

  15. Unique-Bake-5796 on

    Klar ergibt es Sinn für die Netzbetreiber diesen Weg zu wählen, weil beim anderen Weg hätten sie keinen Gewinn.

    Alternativer Weg: **Vehicle to Grid** – ein Auto das länger an der Ladesäule hängt wird belohnt, weil gleichzeitig der Akku vom Netzbetreiber als Puffer für Leistungsspitzen verwendet werden kann. Solche Ideen sparen Atomkraftwerke, aber der Netzbetreiber sieht nur Mehraufwand und SIE MÜSSEN DICH BEZAHLEN. Das geht gar nicht.

    Deswegen lieber Menschen spalten und allen einreden, dass es Schlimm-Menschen gibt, die nicht ihr Auto in der Nacht laden. Schon mal überlegt, dass nicht jeder ein geerbtes Grundstück mit Haus und Ladesäule hat?

Leave A Reply