
Matej Lahovnik war als Wirtschaftsminister 2009 und 2010 eine der zentralen politischen Figuren im TEŠ6-Projekt. Etwas mehr als ein Jahrzehnt später leitete er die parlamentarische Untersuchungskommission Matjaž Hanžekfand unter anderem:
– dass alle Regierungen zwischen 2004 und 2012 beim TEŠ6-Projekt unverantwortlich oder fahrlässig gehandelt haben und die größte politische Verantwortung bei der Regierung von Borut Pahor (2009 – 2011) liegt, in der Lahovnik und der damalige Finanzminister Schlüsselpositionen innehatten Franc Križanič.
– dass Lahovnik 2009 nicht auf Warnungen gehört hat, dass bei dem Projekt etwas schiefgehen könnte.
– dass es sich um Pahor, Lahovnik und Križanič handelt "aufgrund von Pflichtverletzungen oder sogar vorsätzlichem Verhalten (…) den Staat oder die öffentlichen Mittel einem unverhältnismäßigen Risiko aussetzten, und zwar aufgrund der Art und Weise der Finanzierung des Projekts und des Risikos, das mit dem Fortbestehen der Holding Slovenske elektrarne (HSE)-Gruppe, einschließlich Premogovnik Velenje, verbunden ist".
– dass die erste und zweite Regierung von Janez Janša auch politische Verantwortung tragen.
Im Jahr 2018 reichte die Nationalversammlung eine Beschwerde gegen Pahor, Lahovnik und Križanič wegen des Verdachts der Straftat unprofessioneller Arbeit am Arbeitsplatz ein. Die Strafe für dieses Vergehen beträgt entweder eine Geldstrafe oder drei Jahre Gefängnis. Im Jahr 2021 schloss das National Bureau of Investigation (NPU) die strafrechtlichen Ermittlungen in einem wiederholten Versuch ab, ohne dass sich ein Verdacht auf eine Straftat ergab.
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Von zozoredit
2 Kommentare
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zakaj lahovnik od takrat ne najde poti iz jjjeve riti