
Kontext: Der NYC Bürgermeister Zoran Mamdani hat heute bekannt gegeben dass die Stadt in Zukunft eine neue Steuer auf Nebenwohnsitze mit einem Wert von mehr als $5 Mio einheben wird. YouTube Video des Mayor’s Office dazu.
Jetzt hat NYC doch ein paar mehr & teurere Wohneinheiten die darunter fallen werden, aber wäre so eine Steuer nicht auch bei uns denkbar? Im Gegensatz zur Leerstandsabgabe wäre es hier leicht die Tatsache des Nebenwohnsitzes aus dem Melderegister abzufragen & ähnlich wie bei der Vermögens-/Erbschaftssteuer die Regelungsmöglichkeit des Freibetrags (damit die geerbte Altbau-Wohnung von der Mitzi-Tant nicht darunter fällt).
Pied-à-terre Steuer a la New York auch in Wien bzw. Österreich?
byu/da_peda inAustria
Von da_peda
11 Kommentare
Ich würd erst mal das Problem mit Leerstand und AirBNB angehen, das bewirkt mehr. Wenn man wirklich will ist es auch kein Problem hier herauszufinden ob dort jemand nur zum Schein gemeldet ist.
>damit die geerbte Altbau-Wohnung von der Mitzi-Tant nicht darunter fällt
Warum nicht? Man kann sie ja entweder selbst zur Hauptmiete nutzen oder eben vermieten.
Du willst ernsthaft den Reichen Geld wegnehmen? Geht’s da no guat!?
Wien benachteiligt Nebenwohnsitze eh schon jetzt, wird sich nicht viel ändern. Was machen wir mit juristischen Personen? Wenn ein Unternehmen dort „nur“ seinen Firmensitz hat, muss es dann Sondersteuer zahlen? Gut, dass es nur für Objekte ab 5 Millionen gilt.
Ist glaub ich sicher nicht schlecht, aber hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie viel das bringt. So superteure Immobilien gibt’s glaub ich in der selben Dichte nicht in Wien.
NYC hat halt sehr sehr vielen von diesen Wohnungen, teilweise weil es da irgendeinen Steuertrick gibt, andererseits auch, weil dort halt die größte Börsen der Welt sind.
Da macht es eher Sinn sich für Österreich eine eigene Lösung zu finden.
Gerne _auch_ Steuern auf Nebenwohnsitze, aber muss wsl. eher mit Leerstandsabgabe verbunden werden. Aber erst amal alle Wohnungen überhaupt erheben (machen wir ja mWn nicht einmal).
Grundsätzlich müssen wir Wohnungen wieder als Lebensgrundlage behandeln und nicht als Kapital. Also nicht auf Investoren sondern auf Bewohner schauen.
[deleted]
Zweitwohnsitzabgabe gibt es in einigen Gemeinden in Österreich. Rechtlich jederzeit möglich. Viel wichtiger wäre es aber, nicht nur einfach Anti-Airbnb-Gesetze zu erlassen, sondern sie dann auch wirklich DURCHZUSETZEN.
79 Anzeigen gibt es in Wien und da sind sicher alle 3-4x vorhanden
Aber die armen Reichen 😥
Einfach Grundsteuer zu einer ordentlichen Grundwertsteuer reformieren, Einkommenssteuer aliquot senken, und wir brauchen den ganzen chaotischen Abgabensalat um Immos nimmer.
Jetzt gehe ich aber davon aus, dass viele Studierende und Menschen, die in einer Partnerschaft aber mit getrennten Wohnungen leben, nicht die Zielgruppen sind, die du dir dafür vorstellst, oder? Wie würdest du da differenzieren? Viele dieser Leute haben einen Nebenwohnsitz, der aber jetzt keine Pied-à-terre ist.