
Der ehemalige Bundeskanzler Alfred Gusenbauer steht vor Gericht aufgrund von fünf Millionen Euro, die er in seiner Position als Berater der Signa Holding erhielt. Eine Geldsumme, die der Großteil der Österreicherinnen und Österreicher während ihres gesamten Lebens nicht verdient.
Von animexamera
3 Kommentare
Ach da Gusi, wer kanns ihm verübeln, war doch nur ein ganz normaler Beraterjob. Er hätte das alles gar nicht wissen können und ganz ehrlich als Politiker verdienst ja als Kanzler einen scheiß, man muss ja für die Enkel vorsorgen und is ja nicht so dass er Sozialer is. In diesen Sinne leilei, ich mein Freundschaft liebe Genossen
Edit:
>> Politiker verschaffen privaten Firmen Aufträge und Connections mit öffentlichen Auftraggebern und im Gegenzug dafür werden sie nach Abschluss ihrer Politkarriere als „Berater“ reichlich für ihre Machenschaften belohnt. In der Kritik steht, dass es in solchen Fällen nicht nur zu problematischer Nähe bei der Auftragsvergabe kommt, sondern auch zu reichlich ‚Vitamin B‘, mit dem ehemalige Politikerinnen und Politiker Firmen Vorteile verschaffen können. Weiters zeigt der Fall Gusenbauer erneut, wie die SPÖ den Kapitalismus nicht zu Gunsten der Arbeiterinnen und Arbeiter reformiert, sondern fest in das kapitalistische System integriert ist.
Also sind Politiker in Berater Rollen doch nicht ganz unabhängig. Ein Steak da, ein Glas Wein dort, ein Geldkoffer der plötzlich Besitzer wechselt, bissl blabla und paar Connections. So stell ich mir Lobbyisten, Verzeihung Berater vor. Ich denk so lässt sichs leben, so würd jeder Pensionist gern weiter „arbeiten“
Die Champagner Sozialisten von der SPÖ halt. Ich frag mich wann wir endlich aufhören, diese Fraktionen zu wählen, die Geld eh nur in die eigene Tasche und die der Freunde und Bekannten stopft. Marionetten der Überreichen, aus Hoffnung selbst einer zu werden.
Wir sollten neuen, kleinen Fraktionen eine Chance geben – als ob es ernsthaft schlimmer werden könnte.
Ich frag mich ja, wann die Leute endlich begreifen, dass SPÖVP seit Jahrzehnten vom Lagerkampf profitieren, während man hinter geschlossenen Türen 1:1 exakt gleich korrupt und verwerflich agiert. Lässt sich wohl nur mit simpler, evolutionsbiologischer Psychologie erklären, dass man immer auf ein „wir“ vs „den Gegner“ aufspringt. Sieht man ja überall, von Marken (Apple vs Android) bis hin zu Fußballclubs (wos in Großstädten auch immer zwei geben muss).
Aber wenn man einen „Gegner“ hat, auf den man zeigen kann, lenkt das perfekt von den Problemen im eigenen Haus ab. Die Leute sind beschäftigt und man kann weitermachen wie bisher.