Sehenswert die AUF1-Screenshots im Artikel.

Der FPÖ-nahe Sender ist am ungarischen Wahlabend ordentlich ins Fettnäpfchen getreten.

Solange Orbán noch irgendwie hoffen konnte, wurde das Rennen als „offen“, „hauchdünn“ und als „Auszählungs-Krimi“ dargestellt. Obwohl Tisza schon vorne lag, hieß es weiter, „die wichtigste Frage ist noch offen“ oder ein Institut sehe sogar noch einen knappen Fidesz-Sieg. Als sich abzeichnete, dass das Ergebnis für Orbán schlecht ausfällt, kippte die Erzählung: Plötzlich war von „Fälschungsvorwürfen“ die Rede, später sogar von einer möglichen „Soros-Wahl“.
Völlig wahnsinnig. Da haben wohl einige schon eine Art Kapitol-Sturm vorbereitet gehabt.

Lebensstandard gesunken, Korruption enorm: Orbán verliert die Wahl, die Kickl-FPÖ ihr Vorbild



Von springdiwan

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9 Kommentare

  1. Bergfreund_214 on

    Bin gespannt ob die FPÖ jetzt so tut als hätten sie nie was mit Orbán zu tun ghabt…

  2. Material-Ad-461 on

    Wann werden pseudo-Medien endlich nicht mehr öffentlich gefördert?

  3. benharper09 on

    Ich finde es schön, dass Kontrast, einen ganzen Absatz darauf verwenden muss, zu erklären, dass Auf1 kein FPÖ Parteimdium ist aber halt eine rechts-lastige Ausrichtung hat.

    Bei Kontrast ist die Erklärung leichter – das ist einfach nur ein SPÖ-Parteimedium.

  4. Mal abwarten, was da noch alles kommt.

    Orban ist verdaechtig friedlich und noch ein paar Wochen im Amt.

    Vielleicht hat die FP nicht umsonst viele Wahlbeobachter hin geschickt.

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