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5 Kommentare

  1. man steckt den füller nicht in firmentinte!

    aber auch wenn mir der weißmann nicht sonderlich sympathisch ist, die gschicht stinkt schon halbwegs.

  2. Vielleicht wirds einfach Zeit den ganzen ORF abzubauen und an andere Stelle nochmal neu aufzustellen. Vorzugsweise ohne Parteieneinfluss.

  3. oaga_strizzi on

    Jetzt nochmal bestätigt also:
    1. Die hatten eine Beziehung, noch bevor Weißmann zum Generaldirektor wurde
    2. Die Trennung folgte danach – als er Generaldirektor war
    3. Es scheint keinerlei strafrechtliche Ermittlungen wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz o.Ä. zu geben – obwohl die Gesetze dahingehend schon recht verschärft sind – also scheint das, was auch immer passiert ist, unterhalb dieser Schwelle zu sein.

    Ja, weiß ich nicht, ob da nicht die, die eine Intrige vermuten, eher recht haben.

    Aber wenn es den ORF in eine Krise stürzt und Reformen erzwingt, ist es vielleicht eh besser jetzt als in der nächsten Regierung, wo der FPÖ dann die Konditionen bestimmt 🤷

  4. graphical_molerat on

    Weißmann ist nun wirklich kein Sympathieträger: ein Mann des Systems wie er im Buch steht. Aber wenn das was er da behauptet auch nur ansatzweise stimmt, dann ist das ein klassischer Fall davon dass man jemand fertig zu machen versucht der aus komplett anderen Gründen politisch missliebig ist.

    Meiner persönlichen Meinung nach kann der ORF als ganzes weg: der Saftladen kommt seinem Auftrag ohnehin nur mehr sehr eingeschränkt nach, ist hauptsächlich eine Spielweise für Intrigen und politische Machenschaften, und kostet Unsummen.

    Ein Beispiel dafür wieso ich finde dass der ORF in die Tonne kann: der Mangel an qualifizierter Berichterstattung aus den unmittelbaren Nachbarländern. Ich bin seit 18 Jahren als Österreicher in Prag berufstätig, kenne Tschechien also mittlerweile recht gut. Da gibt es enorm viele Subtilitäten die man nie im Leben mitbekommt wenn man nur dann Korrespondenten über die Grenze schickt wenn etwas los ist (Krise, Wahlen, Wahlen samt Krise…). Man muss schon hier leben und sich wirklich auf das Land einlassen um ein Gespür für Trends zu bekommen, und um interessante Geschichten und Querverbindungen zu erkennen die es lohnt dann daheim im ORF medial zu bringen.

    Und was ist? Der ORF hat seit Jahrzehnten kein permanentes Personal in Prag. Nicht mal einen Korrespondenten. Früher war so was selbstverständlich, dass zumindest die unmittelbaren Nachbarländer so bespielt werden.

    Es wird immer wieder gebetsmühlenartig betont wie wichtig Gebührenrundfunk ist, damit auch mediale Aspekte abgedeckt werden die vom Kommerz nicht erfasst werden. Jo, eh.

    Wenn ich mir anschaue für was für kompletten Schwachsinn im ORF scheinbar Geld da ist, aber nicht mal jeweils ein einzelner Auslandskorrespondent in CZ, SK, HU, SL, KR, SR etc. ist drin… ein Armutszeugnis.

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