
Ich hab mir die Gebühren bei einem bekannten Anbieter für Kartenzahlungen angeachaut. Bei 8 Cent Transaktionsgebühren und nicht einmal einem Prozent Abzug versteh ich den Rummel echt nicht.
Selbst wenns nur ein Paktl Tschigg von 6,50€ ist das man mit der Karte bezahlt, liegt der "Verlust" bei nicht mal 2%.
Glaub allein die Arbeitszeit, die beim Zählen des Bargelds draufgeht ist mehr wert.
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Von RonjaReubertorte
33 Kommentare
[The secret ingredient is Steuerhinterziehung.](https://orf.at/stories/3418291/)
Bargeldzahlung heißt oftmals, es wird keine Rechnung gestellt, und damit gibt es am Papier nichts zu versteuern.
Ich hätte gerne 2% von deinem Jahresnetto. Ist ja eh nicht viel, oder?
Steuerschonende, kreative Buchführung. Darum bei Cash only Lokalen/Geschäften immer eine Rechnung verlangen 🙂
Die höchste Gebühr ist da nicht angegeben. Die heiß „steuer“ 😉
Zu faul, sich wegen der Gebühren ein bisschen umzuschauen. Bargeld ist gratis! Außerdem steuersparend. /s
Fazit:
1. Das haben wir immer schon so gemacht.
2. Das haben wir noch nie so gemacht.
3. Da könnt’ ja jeder kommen.
Das sind ja nur die Gebühren, dann kommt zB. noch die Gerätmiete dazu. Heutzutage ist die zwar auch schon recht günstig, aber als ich mich das erste Mal informiert hab, waren es noch irgendwas um die 150 € pro Gerät pro Monat, erst ab 10 Geräten günstiger und all so ein Schrott. Hab mich damals auch dagegen entschieden, aber mich neulich nochmal schlau gemacht und gesehen, wie viel günstiger das heute ist. Wer sich nicht nochmal schlau macht, weiß das halt nicht und bleibt einfach bei der alten Entscheidung.
… Und Steuerhinterziehung ^^
Grad beim Packerl Tschick ist das ein witziges Beispiel, da preisgebunden. Die Spanne für den Handel liegt hier bei (Daumen mal Pi) 3,5%.
Da wirds schnell zu einem Negativgeschäft.
Ah eh „nur“ 2%. Würde aber der Preis 2% Steigen wäre wieder Schnappathmung angesagt….
„Wos Finanzamt nid woas, mocht’s nid hoaß“
Vor allem mit Instant SEPA geht es teils noch günstiger bis gratis. Gibt am Land bei den Dorffestl seit Jahren.
Packtl Tschigg verdient der Einzelhandel eben nicht 6,50€. 80% circa sind alleine Steuern dann Einkauf, Personal, Miete etc
Im Endeffekt muss es jeder Unternehmer selbst entscheiden.
Weil Steuerhinterziehungen lukrativ ist
Gastronom hier: Ich benutze SumUp und die Transaktionsgebühren sind nahezu lächerlich gering.
Schwarzgeld, Geldwäsche, Korruption
Schonmal überlegt warum das selten Ketten trifft sondern eher bei Einzelunternehmern vorkommt? Sis zwecks da Steuerhintaziehung, woast…
Milchmädchenrechnung wenn du nicht die Kosten für Bargeld von der Bank angibst, bzw die Nettomarge
Der Trafikant verdient an einer Packung Tschigg etwa €0,30 bis €0,50.
An einer Zeitschrift oft nur €0,10 bis €0,20.
Dafür, dass sie erst ausgepackt und dann ins Regal gestellt werden muss, um dann am Ende wieder gesucht und zu einem Bündel zusammengeschnürt und zurückgeschickt wird.
Viel Kleinvieh mit viel Aufwand.
Große Trafiken leben blendend davon. Kleine eher nicht so. Die können sich oft nicht mal die Tschigg-Lieferung leisten und holen sie selbst bei der Monopolverwaltung ab. Immer in kleinen Stückzahlen.
Wer die Marlboro alle 2 Tage in 3-5 Stangen-Portionen abholt dem tun die €0,08 Transaktionsgebühr auch weh.
Hab viel mit Automaten zu tun.
Wennst nicht vom start weg mit einem zahlungsterminal kalkulierst und mitfinanzierst, dann wird die Aufrüstung ziemlich teuer.
Selbst ein billiges Terminal liegt bei ca. 500€. Von Einbau, Konfiguration und anderen Problemen fange ich nicht an.
Da kommen schnell einige Zehntausende Euros zusammen, je nach dem wie viele Automaten man betreibt.
Mit einem SumUp Pro Abo sind die Transaktiosgebühren inzwischen so niedrig, die meisten meiner Klienten zahlen per Karte.
Also die Antwort ist ganz einfach:
Steuer!
wie willst du angestellte bezahlen wenn jeder mit karte zahlt
da müsste man die ja anmelden und, gott bewahre, versichern
Viele haben angst vor der Umstellung der Zahlungsart. Da ist viel Nichtwissen dabei. Meine Hausärztin, obwohl eher modern, nimmt erst seit kurzem Karte. Aussage „Das ist so einfach, auch das Einrichten haben die übernommen. Ich dachte das ist viel komplizierter.“ Ja, sicher gibt es auch Abgabenvermeider, aber bei vielen ist einfach die Angst im Kopf, dass die Änderung kompliziert ist und erst einmal alles schwierig ist.
Ich versteh es auch einfach nicht, vor allem entgeht auch einiges an Umsatz weil manche Leute, so wie ich, einfach kein Bargeld dabei haben.
Bestes Beispiel: Westbahnhof Wien China/Nudel stand neben dem Burgerista, die nehmen nur Bargeld, alle paar Wochen wieder kauf ich deshalb dort nichts. Der nächste Bankomat ist auch zu weit weg wenn man es eilig hat.
Und die Gebühren sind eh schon in Preisen eingebaut, seitdem Kartenzahlung existiert.
Weil sie Denken, dass eine Bargeldversicherung und Loomis kostenlos sind, das Kassa zählen am ende des Tages auch nix kostest aber dann kleinteilig bei einem Glas Wasser den zeitlichen Aufwand als unbezahlbar angeben.
Kurz: Doppelmoral und Rückständigkeit.
Weil das ihnen die Steuerhinterziehung erschwert.
In Süditalien kannst du in einem abgelegenen Dorf in einem kleinem Cafe / Bar mit deiner Karte einen 1€ Espresso zahlen. Die Gastro hier bedient sich gerne an diversen Hilfen (Coronahilfen & Co.), bezahlt ihre Leute schlecht, macht die Produkte unnötig teuer und dann kommen sie mit Sorry, aber nur Cash.
Weil debbat
wow so viel Weisheit bei den Kommentaren, so viel klug, so viel Erfahrung, so viel von allem – wow. Wieso seid ihr Pappnasen net alle Unternehmer geworden und dann redn ma mal weiter?
Ahem… kreative Buchführung
Bro, dass Thema haben wir hier auch immer wieder… Solange die Bezahlung in Bar erfolgt verbunden mit einer nicht verwendeten oder manipulierten Registrierkasse (siehe Medien oder ZIB 2-Interview vom letzten Freitag, geht das Geld 1:1 am Fiskus vorbei.
Die Mär von den teuren Gebühren bei Kartenzahlungen ist einfach nur Humbug, in anderen Ländern hat jedes Straßenstandl ein Kartenterminal, und die zahlen auch ned weniger Gebühren…
Es geht einzig und allein um Steuerhinterziehung und bei ein paar wenigen Prozent um Prinzipienreiterei oder Unwissenheit…
Und mittlerweile „kämpft“ die Gastro- und Hotelleriegewerkschaft schon öffentlichkeitswirksam gegen diese Praktiken an…
Gegenfrage:
Warum akzeptieren Kunde solche Geschäfte?
Ich sehe keinen gute Grund.
deine 2% auf den gesamtpreis von 6,5 ist eine sinnlose milchmädchenrechnung. du musst die gewinnmarge der zigaretten sehen nicht den verkaufspreis. bei zigaretten wird die gewinnmarge bei 3-5% liegen. bei 6,5€ sind das 25ct. gewinn. mit 1% gebühren und 8ct. macht das schon ca. 14ct. – ergo mehr als die hälfte deines gewinns fressen die gebühren schon auf…
tankstellen z.b. verdienen pro liter sprit etwas über 1ct. – wenn jetzt ein spaßvogel für 10€ tankt (6l ca.) und dann mit karte bezahlt sind allein die kartengebühren höher als die marge vom sprit – und da sind noch keine kosten von personal, strom etc. eingerechnet.