Einer der absurdesten Podcast-Momente dieses Jahres war, als sie ihre Thesen („Männer sind keine Frauen, Frauen haben keinen Penis“) abspulte – und kurz danach „Ambiguitätstoleranz“ einforderte (min 28:40):
Man kennt sie, die Gender-Lobby, die mir meine Transition finanziert hat und jetzt Werbung mit meinem Gesicht überall schaltet, in der ich für die Illegalisierung von cisgender-OPs und der Cisgenderifizierung von Kindern eintrete.
/s
Acrobatic_Shift_2161 on
Jetzt gibts nicht nur das 15te Remake von Filmen oder Spielen sondern auch von Kulturkampf.
Die Argumente kommen mir seltsam bekannt vor. „Trans darf in der Jugend nicht zugelassen werden sonst verschwinden die Homosexuellen“ ist ja auch nur ein Aufguss von „Die armen verwirrten Jugendlichen werden von den Homosexuellen verführt und damit verschwindet die hetero Familie“ oder „Ich will nicht als Lesbe von Männern angemacht werden die sich als Frauen verstehen“ ebenfalls einfach nur „Ich hab ja nichts gegen Lesben aber sie sollen mir als Hetero Frau nicht zu nahe kommen“ ist dasselbe nur in Regenbogen.
Abgeshen von ihrer Meinung, lmao. Wer auch immer da mit finanziert hat die perfekten „Useful idiot“ Möglichkeiten. Und private Spender auch noch!
+2% FPÖ, „Dafür gibt die EU Geld aus!!!11“
Jaggiboi on
Paar mal falsch abgebogen die Frau.
msskl on
und wer finanziert den think tank?
PlecotusAuritus on
Danke, keinen Kulturkampf für mich, hätte lieber Klassenkampf.
Lennaisgrowing on
Das ist die Neuauflage von „Frauenrechte ja, aber nur für weiße Frauen“.
In 5 Jahren macht sie Events mit der FPÖ, weil sich „auch bei Unterschieden Synergien ergeben können“
Anti-Ultimate on
Tolle Diskussionen in den Kommentaren. Da sieht man mal wieder den Durchschnittsiq.
zistroserl on
Na, die wird sich wohl super mit Alice Weidel verstehen. Für die ist ja auch ihre eigene lesbische Beziehung in Ordnung, aber Trans? Nonbinär? Bisexuell? Alles höchst fragwürdig, aber das sind ja die „anderen“.
Das ist sowieso eins der großen Probleme der LGBTQ-Seite. Je feiner hier differenziert wird, je genauer und schärfer abgegrenzt wird, desto leichter wird es, Gruppen gegeneinander auszuspielen. Und desto schwerer wird es auch für Außenstehende, das noch irgendwie nachvollziehen und einordnen zu können.
Und dann wird sehr schnell eine Gruppe gegen andere ausgespielt für Macht und Einfluss, und weil man vielleicht die eigene Queerness akzeptiert, aber eben nicht die von anderen. Es ist einfach so dumm.
gilgames_in_tamarian on
>Zweitens verleite die angeblich leichte Verfügbarkeit von Geschlechtsumwandlungen Jugendliche dazu, eher trans als schwul oder lesbisch zu werden.
Ist zwar kein direktes Zitat, also hat El-Nagashi vlt. ein anderes Wort benutzt, aber ‚zu werden‘ ist schonmal hochproblematisch.
‚leichte Verfügbarkeit‘ – in diesem Europa, von dem die Dame spricht, würde ich auch gern leben. Und abgesehen davon … wtf? Ich mein, ja, von der sozialen Akzeptanz ist Homosexualität leider auch noch nicht ganz der Knüller, aber deswegen ‚entscheidet‘ man sich doch nicht, stattdessen eine Hauptzielscheibe im Kulturkampf zu sein.
Und gleichzeitig hat sie „kein Interesse an biologischen Männern, die von sich behaupten, Lesben zu sein.“ Hä, ich dachte, Mann würde trans, um nicht schwul zu werden, wie kann eine (Trans)frau dann lesbisch sein??
Wie ich es verabscheue, wenn solcher Schwachsinn nicht einmal intern kohärent ist.
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12 Kommentare
Einer der absurdesten Podcast-Momente dieses Jahres war, als sie ihre Thesen („Männer sind keine Frauen, Frauen haben keinen Penis“) abspulte – und kurz danach „Ambiguitätstoleranz“ einforderte (min 28:40):
https://www.falter.at/podcasts/radio/20251109/wokeness-sind-die-linken-schuld-an-den-rechten
Gut, dass sie nicht mehr bei den Grünen ist.
Man kennt sie, die Gender-Lobby, die mir meine Transition finanziert hat und jetzt Werbung mit meinem Gesicht überall schaltet, in der ich für die Illegalisierung von cisgender-OPs und der Cisgenderifizierung von Kindern eintrete.
/s
Jetzt gibts nicht nur das 15te Remake von Filmen oder Spielen sondern auch von Kulturkampf.
Die Argumente kommen mir seltsam bekannt vor. „Trans darf in der Jugend nicht zugelassen werden sonst verschwinden die Homosexuellen“ ist ja auch nur ein Aufguss von „Die armen verwirrten Jugendlichen werden von den Homosexuellen verführt und damit verschwindet die hetero Familie“ oder „Ich will nicht als Lesbe von Männern angemacht werden die sich als Frauen verstehen“ ebenfalls einfach nur „Ich hab ja nichts gegen Lesben aber sie sollen mir als Hetero Frau nicht zu nahe kommen“ ist dasselbe nur in Regenbogen.
„Faika El-Nagashi hat ungarisch-ägyptische Wurzeln“, [wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Faika_El-Nagashi)
Abgeshen von ihrer Meinung, lmao. Wer auch immer da mit finanziert hat die perfekten „Useful idiot“ Möglichkeiten. Und private Spender auch noch!
+2% FPÖ, „Dafür gibt die EU Geld aus!!!11“
Paar mal falsch abgebogen die Frau.
und wer finanziert den think tank?
Danke, keinen Kulturkampf für mich, hätte lieber Klassenkampf.
Das ist die Neuauflage von „Frauenrechte ja, aber nur für weiße Frauen“.
In 5 Jahren macht sie Events mit der FPÖ, weil sich „auch bei Unterschieden Synergien ergeben können“
Tolle Diskussionen in den Kommentaren. Da sieht man mal wieder den Durchschnittsiq.
Na, die wird sich wohl super mit Alice Weidel verstehen. Für die ist ja auch ihre eigene lesbische Beziehung in Ordnung, aber Trans? Nonbinär? Bisexuell? Alles höchst fragwürdig, aber das sind ja die „anderen“.
Das ist sowieso eins der großen Probleme der LGBTQ-Seite. Je feiner hier differenziert wird, je genauer und schärfer abgegrenzt wird, desto leichter wird es, Gruppen gegeneinander auszuspielen. Und desto schwerer wird es auch für Außenstehende, das noch irgendwie nachvollziehen und einordnen zu können.
Und dann wird sehr schnell eine Gruppe gegen andere ausgespielt für Macht und Einfluss, und weil man vielleicht die eigene Queerness akzeptiert, aber eben nicht die von anderen. Es ist einfach so dumm.
>Zweitens verleite die angeblich leichte Verfügbarkeit von Geschlechtsumwandlungen Jugendliche dazu, eher trans als schwul oder lesbisch zu werden.
Ist zwar kein direktes Zitat, also hat El-Nagashi vlt. ein anderes Wort benutzt, aber ‚zu werden‘ ist schonmal hochproblematisch.
‚leichte Verfügbarkeit‘ – in diesem Europa, von dem die Dame spricht, würde ich auch gern leben. Und abgesehen davon … wtf? Ich mein, ja, von der sozialen Akzeptanz ist Homosexualität leider auch noch nicht ganz der Knüller, aber deswegen ‚entscheidet‘ man sich doch nicht, stattdessen eine Hauptzielscheibe im Kulturkampf zu sein.
Und gleichzeitig hat sie „kein Interesse an biologischen Männern, die von sich behaupten, Lesben zu sein.“ Hä, ich dachte, Mann würde trans, um nicht schwul zu werden, wie kann eine (Trans)frau dann lesbisch sein??
Wie ich es verabscheue, wenn solcher Schwachsinn nicht einmal intern kohärent ist.