Als Bergliebhaber verfolgte ich mit Interesse und Staunen die Abenteuer des ehemaligen Kochs und ehemaligen Ski-Alpinsportlers Thomas Colussa und seines Hundes auf Instagram zwischen den Alpengipfeln, zumindest bis zu der schlimmen Geschichte, über die im Artikel berichtet wurde.

Von diesem Moment an erging sich der Inhaber des Profils via Reel in einer Reihe mehr oder weniger aufsehenerregender Beschimpfungen gegen das Personal der venezianischen Klinik, in der sein tschechoslowakischer Wolf nach dem Unfall im Krankenhaus lag. Und nicht nur das: Auf dem Profil ist auch Platz für andere Aussagen, die sich aus mehr oder weniger verwandten Gründen an andere Entitäten oder Personen richten (wie zum Beispiel die autonome Provinz Bozen).

Ich möchte mich nicht auf die Person oder ihre Handlungen konzentrieren – auch weil noch keine gerichtliche Entscheidung in dieser Angelegenheit getroffen wurde –, sondern auf einen anderen Aspekt: ​​Diese kontroversen Inhalte scheinen viel mehr Verkehr und Engagement zu erzeugen als diejenigen, für die der Kanal erstellt wurde, und verwandeln eine Seite, die einst der Leidenschaft für die Berge und Tiere gewidmet war, in eine Art schwarzes Brett für Ausbrüche.

Captain Obvious schlägt erneut zu: Jeder kontroverse Inhalt mobilisiert Heerscharen von Nutzern, die bereit sind, ihn zu liken, zu teilen oder zu kommentieren, wobei er oft auf unterschiedliche Ziele schießt, seien es die Empfänger der Anschuldigungen des Influencers, die Regierung, ganz Italien usw.

Persönlich glaube ich jedoch nicht, dass Colussa mit Rollenschüssen einfache persönliche Rache verfolgt. Vielmehr scheinen soziale Medien einen wichtigen Teil seiner unternehmerischen Tätigkeit darzustellen. Wenn ein Inhalt mehr Traffic generiert, profitiert das Unternehmen. Das Risiko besteht natürlich darin, auf Beschwerden zu stoßen (wie es bereits geschehen ist), aber angesichts der Mindeststrafen kann diese Art der Medienpräsenz leider bequem sein.

Die Kehrseite der Medaille und gleichzeitig die Demonstration der Funktionsweise der Meta-Algorithmen "von seiner besten Seite"ist eine Spirale der Negativität, die nicht nur echte Enthusiasten vertreibt, sondern auch ein Ökosystem befeuert, in dem Wut und Provokation belohnt werden. Was einst ein Referenzkanal für Berg- und Tierliebhaber war, wird so zu einem weiteren Gravitationsfeld giftiger Inhalte und impulsiver Reaktionen, das sowohl Colussa als auch uns selbst verschlimmert, über die traumatische Erfahrung hinaus, die er wider Willen durchleben musste.

Eine echte Schande.

https://www.ilgazzettino.it/schede/thomas_colussa_influencer_sfonda_porta_clinica_san_marco_cane_numb_denuncia_veggiano-9265722.html

Von lukedeg

5 Kommentare

  1. Non conosco lui o la sua vicenda ma concordo nelle considerazioni relative ai social. Purtroppo più un contenuto è aggressivo e forte e più può generare drama e quindi verrà spinto dalla piattaforma. Tristissimo da vedere e constatare

  2. Non mi esprimo su questo soggetto che porta il cane a 3000/4000 metri su sentieri alpinistici perché altrimenti mi prendo una denuncia

  3. Aneddoto simile: una content creator a tema libri faceva principalmente recensioni a tema weird/horror con un taglio abbastanza interessante, un giorno si è trovata a recensire (negativamente) un dark fantasy con un po‘ di romance e sono arrivate le valanghe di commenti (non era un canale piccolissimo eh, ma la mole era decisamente più grande). Da quel momento il canale è diventato spalare merda sul romantasy a ciclo continuo insultando anche chi lo legge e non solo il materiale in sé. È diventata completamente impossibile da seguire.

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