>Der öffentliche Schuldenstand ist im dritten Quartal auf knapp 84 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen. Die exakt 83,7 Prozent liegen deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (81,5 Prozent). Auch gegenüber dem zweiten Quartal 2025 (82,2 Prozent) gibt es einen merklichen Anstieg.
>Das öffentliche Defizit lag im dritten Quartal bei 3,9 Milliarden Euro bzw. bei 3,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Staatseinnahmen beliefen sich auf 63,2 Mrd. Euro, demgegenüber standen Ausgaben in der Höhe von 67,1 Mrd. Euro. Die vorläufigen Ergebnisse der ersten drei Quartale zeigen ein kumuliertes Defizit in Höhe von 17,0 Mrd. Euro oder 4,5 Prozent des BIP.
Das Defizit besser nicht in Verhältnis zum Wirtschaftswachstum setzen, könnte schlecht aussehen.
Select_Ingenuity_146 on
Bitte stellts die Pensionen endlich auf ein Kapitalgedecktes System um. Das ist eigentlich die einzige Möglichkeit wie wir in den nächsten Jahrzehten schön langsam aus der Schuldenspirale rauskommen.
Ja und nebenbei bitte ein wenig den Förderalismus abbauen und Gemeinden zusammenlegen.
DrBhu on
Es gibt nichts österreichischeres als von Einsparungen zu reden und noch mehr Schulden zu machen. /s
wiener_grantler on
Explain it to me like I’m 5. Wie kann es sein dass immer noch die Schulden steigen, obwohl ich immer wieder lese was teurer wird, wo gekürzt wird, etc…?
es braucht wieder einen Hugo Breitner, ironischerweise wurde er auch von der ÖVP aus der Politik geekelt.
Die massive Steuerbelastung ihrer Klientel machte Breitner zur Zielscheibe der Christlichsozialen Partei, deren Exponenten ihn als *Steuersadisten* bezeichneten. Die Reaktion der christlichsozial geführten Bundesregierung war ab 1929, den Wiener Anteil am Ertrag der Bundessteuern, wie er im *Abgabenteilungsgesetz* (vulgo „Finanzausgleich“) festgelegt war, laufend zu verschlechtern. Dadurch wurde die Erstellung des Gemeindebudgets zunehmend schwieriger. Breitner lehnte es allerdings ab, fehlende Einnahmen durch aufzunehmende Kredite zu ersetzen, die spätere Generationen belasten würden; er kürzte im Notfall freiwillige Sozialleistungen.
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
6 Kommentare
>Der öffentliche Schuldenstand ist im dritten Quartal auf knapp 84 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen. Die exakt 83,7 Prozent liegen deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (81,5 Prozent). Auch gegenüber dem zweiten Quartal 2025 (82,2 Prozent) gibt es einen merklichen Anstieg.
>Das öffentliche Defizit lag im dritten Quartal bei 3,9 Milliarden Euro bzw. bei 3,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Staatseinnahmen beliefen sich auf 63,2 Mrd. Euro, demgegenüber standen Ausgaben in der Höhe von 67,1 Mrd. Euro. Die vorläufigen Ergebnisse der ersten drei Quartale zeigen ein kumuliertes Defizit in Höhe von 17,0 Mrd. Euro oder 4,5 Prozent des BIP.
Das Defizit besser nicht in Verhältnis zum Wirtschaftswachstum setzen, könnte schlecht aussehen.
Bitte stellts die Pensionen endlich auf ein Kapitalgedecktes System um. Das ist eigentlich die einzige Möglichkeit wie wir in den nächsten Jahrzehten schön langsam aus der Schuldenspirale rauskommen.
Ja und nebenbei bitte ein wenig den Förderalismus abbauen und Gemeinden zusammenlegen.
Es gibt nichts österreichischeres als von Einsparungen zu reden und noch mehr Schulden zu machen. /s
Explain it to me like I’m 5. Wie kann es sein dass immer noch die Schulden steigen, obwohl ich immer wieder lese was teurer wird, wo gekürzt wird, etc…?
[Egal: Japans Staatsverschuldung 237%, keine Auswirkungen aufs tägliche Leben](https://youtube.com/shorts/CnchsYbX9bY)
es braucht wieder einen Hugo Breitner, ironischerweise wurde er auch von der ÖVP aus der Politik geekelt.
Die massive Steuerbelastung ihrer Klientel machte Breitner zur Zielscheibe der Christlichsozialen Partei, deren Exponenten ihn als *Steuersadisten* bezeichneten. Die Reaktion der christlichsozial geführten Bundesregierung war ab 1929, den Wiener Anteil am Ertrag der Bundessteuern, wie er im *Abgabenteilungsgesetz* (vulgo „Finanzausgleich“) festgelegt war, laufend zu verschlechtern. Dadurch wurde die Erstellung des Gemeindebudgets zunehmend schwieriger. Breitner lehnte es allerdings ab, fehlende Einnahmen durch aufzunehmende Kredite zu ersetzen, die spätere Generationen belasten würden; er kürzte im Notfall freiwillige Sozialleistungen.