
Foto: YONHAP News Pakistan, das Friedensgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran vermittelt hat, hat nach mehr als einer Woche die Verkehrs- und Sicherheitsbeschränkungen rund um den Verhandlungsort aufgehoben. In einem Social-Media-Beitrag am Montag sagte Pakistans stellvertretender Premierminister und Außenminister Ishaq Dar, dass die Verkehrskontrollmaßnahmen rund um das Serena Hotel in Islamabad und in der nahegelegenen „roten Zone“, in der sich wichtige Regierungsinstitutionen befinden, aufgehoben wurden. Er bedankte sich für die Geduld und Kooperation der Öffentlichkeit und fügte hinzu, dass diese Unterstützung es Pakistan ermöglicht habe, die Sicherheit seiner Gäste zu gewährleisten und seine Bemühungen um Frieden in der Region fortzusetzen. Die Beschränkungen wurden seit dem 19. April verhängt, um eine zweite Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran vorzubereiten. Dabei wurden elektrische Stadtbusse in Islamabad eingestellt, der U-Bahn-Busverkehr zwischen Islamabad und Rawalpindi eingestellt und die Einfahrt von Lastkraftwagen und Lieferwagen in die Hauptstadt blockiert. Als jedoch die Unsicherheit über die zweite Gesprächsrunde zunahm, nahmen elektrische Stadtbusse und U-Bahn-Busse am Sonntagmorgen den Betrieb wieder auf, während einige Straßenbeschränkungen in Islamabad – außerhalb der roten Zone – ebenfalls aufgehoben wurden. Da die pakistanische Regierung nun die Kontrollen rund um den Verhandlungsort und in der roten Zone aufhebt, ist mit Waffenstillstandsgesprächen in Islamabad vorerst nicht zu rechnen.