
Für gutes, qualitätsvolles Essen mit bekannter Herkunft bin ich auch bereit, mehr zu zahlen. Aber was wirklich frech ist, sind die Preise für (alkoholfreie) Getränke. Ein großes Sozi um € 5,90, das Krügel 10 Cent billiger….also bitte.
https://www.derstandard.at/story/3000000317270/wie-empfindet-ihr-die-aktuellen-preise-in-der-gastro-gerechtfertigt?ref=comfeed_article
Von nureinEgoist
29 Kommentare
Saftl sind sowieso ungesund und Bier auch. Wasser ist meistens noch die billigste Lösung.
Es passt nicht mehr. Wir waren vor ein paar Tagen mittags essen, und wenn man für Kässpätzle mit grünem Salat und einem Mineralwasser 20 Euro zahlt, geht das einfach nicht mehr zusammen. Selbst wenn man die altbekannte Gastro-Kalkulation mit Einkaufspreis x 4 nimmt, sind da die Zutaten halt nie und nimmer 5 Euro teuer. Ganz besonders nicht, wenns das Mittagsgericht ist und in Massen rausgekocht wird.
Und ein Leitungswasser 2€ dafür dass es sonst gratis war. Es ist reine Gier unter welchem Deckmantel auch immer sich gerade anbietet.
Ich hab da echt keinen blutdruck. Gibt genug alternativen. Wenns nicht passt geh ich woanders hin.
dann am besten noch es billigste zitronenkonzentrat fürs sozi.
nehmts doch zumindest die billigsten zitronen die ihr finden könnts, himmel hergott! 🙏
solang die leute hingehen wirds net billiger werden
die gastro in österreich war lange (verglichen mit was die leute hier so verdienen) lange sehr billig, mit corona haben halt viele die preise angezogen und die leute gehen trotzdem hin
gibt viele scheißlokale die teuer sind, da sollt ma net hingehen, aber oft sind mittlerweile bessere gasthäuser und teils gehobene gastro (die früher deutlich teurer war) oft nur mehr um a ecke teurer, also geh ich lieber dort hin
Gastro ist ja eher ein Luxusgut, man kann schliesslich auch zuhause essen.
Restaurants werden halt solange die Preise erhöhen bis die Kunden ausbleiben. Warum günstiger anbieten wenn die Kunden auch bereit sind mehr zu bezahlen? Und derzeit dürfte es ja noch mehr als genug Nachfrage geben, trotz der Preise.
Ich war ein echter kochmuffel, hat sich mitlerweile geändert, pizza mach ma selber im pizza-ofen auswärts gehen wir nur mehr 2-3 mal im jahr essen, dann dafür eher hochpreisig.
Schau dir mal die Veränderung vom VPI im Bereich Gastro/Beherbergung an, da wird einem schlecht.
https://www.statistik.at/statistiken/volkswirtschaft-und-oeffentliche-finanzen/preise-und-preisindizes/verbraucherpreisindex-vpi/hvpi
Wir gehen nur mehr sehr selten auswärts essen dafür dann aber nur in richtig gute Restaurants mit hochwertigen regionalen Zutaten und Gerichten. Früher sind wir teilweise mehrmals die Woche essen gegangen, das ist aber nicht mehr leistbar und auch die Qualität des Essens ist schlechter geworden.
Mittlerweile vie zu teuer für oft schlechtere Qualität.
qualität und preis stimmen nicht mehr.
15€ für ne tiefkühl pizza vom hofer? Nein danke. Entweder kauf ich die selbst oder mach mir eine zuhause
Nein. Gleichzeitig werden die Portionen immer aufgeblasener, wohl um die Preise zu rechtfertigen, also mit extra Kartoffeln, Pommes frites, Salat etc.
Ich gehe selten essen, aber wenn ich es tue, dann teile ich mir immer ein Essen mit mindestens einer Person. Gut geht die Kombo: eine Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise zu dritt zu essen. Alle werden satt, Preis passt.
Aja und besoffen bin ich selten mehr beim Stammtisch, es ist einfach zu teuer.
Wenn es für mich wäre, könnten sie alle ruhig pleitegehen. Bei diesen Preisen spiele ich nicht mehr mit.
Das letzte Mal war ich mit KollegInnen im Restaurant, „gezwungen“. Die wollten 20 Euro für einen mickrigen Burger. Ein winziges Hackfleischbällchen in einem Sesambrötchen. Und ein bisschen Pommes als Beilage. Danke, aber das könnt ihr gerne behalten.
Vielleicht hilft folgendes beim Verständnis: Energie, Miete sowie der Faktor der alle anderen Einzelkosten übersteigt, die Personalkosten, sind davon unabhängig, ob in deinem Glas Soda Zitron, Café oder Obstler ist.
Nein, deswegen geh ich auch net mehr auswärts essen
Kebab ist noch okay, solange es unter 7€ ist und frisch genug, dass ich keine Verdauungsprobleme davon bekomme. Ansonsten chinesisches Essen oder Pizza bestellen und abholen ist auch noch einigermaßen leistbar (ca 12€ für eine ordentliche Portion und gute Qualität).
Österreichische Gerüchte in Restaurants esse ich nahezu nie. Fast nur, wenn dort eine Familienfeier ist.
Käsespätzle zum Beispiel sind schnell gemacht mit den gekühlten Spätzle vom Hofer, selbst geriebenem Käse, bisschen Butter und Zwiebel. Kostet vielleicht 6-8€ für drei Portionen, mit viel gutem Käse, und maximal 30 Minuten Zubereitungszeit. Da warte ich im Restaurant fast gleich lang drauf und hinkommen muss ich ja auch erst.
Und den tiefgekühlten Kaiserschmarrn vom Hofer hab ich erst viel zu spät entdeckt. Die Mohnnudeln in der gleichen Box waren schon so lange mein Favorit, dass ich immer nur zu denen gegriffen habe. Dabei ist der Kaiserschmarrn mindestens gleich gut und viel schneller zubereitet (wird anders als die Mohnnudeln auch in der Mikrowelle gleichmäßig flaumig).
Zubereitungszeit vielleicht 5 Minuten inklusive vorbereiten und Apfelmus portiomieren. Kostet pro Portion ca 1€. Für das gleiche, geschmacklich nur geringfügig bessere Gericht zahle ich nicht im Restaurant das (oder mehr als) zehnfache.
Wir waren letztes Jahr in Malaga Strandurlaub. Restaurants _direkt_ an der Promenade. Getränke kosteten EUR 2,50 , Hauptgerichte beim Inder , Pizzen fingen bei 8(!) Euro an und hörten bei 12 Euro ca auf die 0815 Gerichte.
Meanwhile zahlst du hier für 16-18 Euro für das gleiche Gericht. Da stimmt irgendwo die Relation nicht mehr bzw. aufgrund der Möglichkeit das Essen selber zu kochen , verbrigt man den Abend halt nicht im Restaurant sondern mit einem Ausflug oder sonstwas.
Hatte Sonntag 7€ für ein Bier
Die lebensmittel preise schrecken mich genug ab um noch in ein restaurant zu gehen
Sonntag Mittagessen im Gasthaus am Land. Gute Qualität 50-70 Euro zu zweit, das passt.
Wenn du denkst, dass es teuer ist, in einem Restaurant zu essen, lies mal einige Artikel über wie schwierig es ist, ein Restaurant erfolgreich zu führen. Die Margen sind minimal und es ist schwierig, das Geschäft am Leben zu halten.
Die Realität ist, dass zubereitetes Essen ein Luxus ist, der stark von den Arbeitskosten abhängt. Wenn Arbeitskräfte gut bezahlt ist und wenn es mehr Menschen gibt, die versuchen Geld auszugeben als Menschen, die Geld verdienen wollen, werden Restaurants teuer.
Weil die Stimmung grad so weit oben da es ja auch wirklich viele Preistreiber will ich ein positives Beispiel bringen:
Wer sich im 2.Bezirk wieder findet sollte echt mal auf den Karmelitermarkt ins Tewa schauen. Ist ein arabisch angehauchtes Restaurant mit großartigem Essen für wirklich sehr vernünftige Preise.
Just to lower the temperature around here
Too good to go bleibt als alleinstehende Person und auch uu noch als Paar unglaublich attraktiv. Also hier in Wien zumindest.
Finde diese – in meinen Augen immer feindselig geführte – Gretchenfrage ziemlich spannend.
Auf der einen Seite will offenbar der Großteil nie wieder ein Restaurant o.ä. betreten, auf der anderen Seite wirst als Passant regelmäßig von den Lieferando & Konsorten Fahrern fast abgeschossen (zumindest in Wien).
Und letztere sind ned grad wenig unterwegs…
Sind einige Lokale zu teuer? Mit Sicherheit.
Aber offenbar gibt es trotzdem genug, die bereit sind, lieber einen Aufschlag zu zahlen als selber zu kochen.
Bin gespannt wie das weitergeht, wenn die Preiserhöhungen durch das fehlende Düngermittel schlagend werden…
Wo gehtsn ihr alle essen?
Im Diglas und ähnlichen 1. Bezirk Schuppen zahlt ma 15-17 Euro für a gscheite Hauptspeise.
Es gibt genug Läden mit super Preisen.
Der halbe Thread klingt so als wär a jeder vo euch nur in 1070 Hipster Schuppen am Start
Oftmals miese Qualität, Einrichtung aus den 2000er und dafür teuer, nein danke.
Gibt natürlich auch super Lokale, aber diese Gesindelbuden, die nur Metro Produkte aufwärmen, können scheißen gehen.
War vor kurzem in Weiz unterwegs, 0815 Gasthaus (mit so einem Puntigamer-Schild, man kennts), Einrichtungsstil so 90er Boomerhaus, Personal konnte kaum Deutsch, Bier 6.5€, Schnitzel 21€ dazu billigste TK Pommes und ein Ketchup Packerl. Wenn der in Konkurs geht, lach ich den Gauner aus.
Sehr gut war hingegen das Maxingstüberl in Hietzing.
Lustig auch dass die ganzen älteren Baujahre im Standard Forum die Preisgestaltung der Gastro verteidigen, und als in Ordnung einordnen. Das wiederspiegelt sich auch in meinem Real Life, vor allem mit unnötigen Anschaffungen und Müll der im Internet bestellt wird. Dieser Generation geht es finanziell so gut, dass sie sich kaum Gedanken drum machen muss, sich einzuschränken wenn die Kosten überall rundherum explodieren.
Gastro in Wien ist teurer als in vielen europäischen Top Städten aber qualitativ so extrem hinten dran. Auswahl ist auch lächerlich beschränkt. Können reihenweise zusperren mit dem Wucher, würd mich freuen.