Nach US-Urteil gegen Instagram und Youtube: Linken-Chefin fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Plattformen

https://www.n-tv.de/ticker/Linken-Chefin-fordert-staerkere-Regulierung-von-Social-Media-Plattformen-id30516687.html

5 Kommentare

  1. Ask-For-Sources on

    >Notwendig sei nun „ein vollständiges Verbot genau dieser Algorithmen“.

    Endlich mal jemand, der die tatsächliche Lösung anspricht. 

  2. >Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hat nach einem US-Urteil gegen die Onlineplattformen Instagram und Youtube auch hierzulande eine schärfere Regulierung gefordert. Mit dem Urteil werde anerkannt, „dass die Tech-Unternehmen mit ihren süchtig machenden Algorithmen das Leben ihrer Nutzerinnen und Nutzer ruinieren“, sagte Reichinnek am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Notwendig sei nun „ein vollständiges Verbot genau dieser Algorithmen“. Verstöße müssten mit empfindlichen Geldstrafen geahndet werden.

    >Ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche lehnt Reichinnek aber weiterhin ab: Dieses würde „absolut nichts an diesen destruktiven Geschäftspraktiken“ der Plattformen ändern. „Die Debatte lenkt nur davon ab, dass die mediale Macht von Überreichen schwerwiegende negative Folgen für uns alle hat.“

    Kontext: [Instagram und YouTube verlieren Prozess wegen Social-Media-Sucht](https://www.deutschlandfunk.de/instagram-und-youtube-verlieren-prozess-wegen-social-media-sucht-104.html)

    Zum Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche sei gesagt, dass die Pläne von CDU und Teilen der SPD Alterskontrollen vorsehen, die eine datenschutzrechtliche Katastrophe sind: [https://netzpolitik.org/2026/alterskontrollen-und-social-media-verbot-elternverbaende-sehen-daten-von-kindern-in-gefahr/](https://netzpolitik.org/2026/alterskontrollen-und-social-media-verbot-elternverbaende-sehen-daten-von-kindern-in-gefahr/)

  3. Gut, dass sie die Algorithmen anspricht. User die sich auskennen sagen das schon seit Jahren, wenn nicht seit nem Jahrzehnt, aber Politiker denken sich immer so kack Altersverbote oder so aus.

  4. Ich finde auch das US Urteil merkwürdig. Natürlich schlagen die Algorithmen Nutzern mehr von dem vor, was sie gerne sehen. Nicht anders als die Vorschläge in Onlineshops und auch nicht anders als das Restaurant das 5 neue Schnitzelvarianten auf die Karte nimmt, wenn die meisten Leute dort gerne Schnitzelm bestellen.

    Alles was man unkontrolliert und im Übermaß konsumiert ist ungut, bei Medien nicht anders. Ist es die Aufgabe des Staates, hier Grenzen einzuziehen? Einerseits darf der mündige Bürger wählen, da wird den Leuten pauschal Kompetenz unterstellt, aber bei YouTube, TikTok oder wo auch immer muss reguliert werden?

    Wieso werden dann nicht erstmal Alkohol und Zigaretten komplett verboten? Die Schäden die beides anrichtet, sind ungleich höher. Und ja, auch da haben wir es mit großen Konzernen zu tun, die üppige Gewinne mit wirklich üblen gesundheitlichen Schäden erzielen.

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