FSS prüft Marktrisiken inmitten der Nahostkrise

    Foto: YONHAP News Der Finanzaufsichtsdienst hielt am Montag eine Notfallsitzung ab, um die Finanzmarktrisiken zu bewerten, da die Volatilität im Zuge der Nahostkrise zunahm. Bei dem Treffen unter dem Vorsitz von First Senior Deputy Gov. Lee Se-hoon wurden Risikofaktoren in allen Finanzsektoren erörtert, nachdem die globalen Ölpreise auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen waren und der südkoreanische Won auf fast 1500 Won pro Dollar gesunken war. Lee sagte, dass die wirtschaftlichen Fundamentaldaten Südkoreas zwar weiterhin solide seien, die Behörden jedoch vorbeugende Maßnahmen ergreifen sollten, um sich auf eine anhaltende Unsicherheit auf den Finanzmärkten vorzubereiten. Beamte beschlossen außerdem, Fonds, die mit gehebelten Aktieninvestitionen verbunden sind, einschließlich Margin-Darlehen und kreditbasierter Kreditaufnahme, genau zu überwachen, da Bedenken bestehen, dass die steigende Marktvolatilität die Verluste der Anleger erheblich erhöhen könnte. Nach Angaben der Korea Financial Investment Association erreichten die ausstehenden Margenkredite am Donnerstag letzter Woche den Rekordwert von 33,7 Billionen Won. Solche Kredite können zur Zwangsliquidation führen, wenn sie nicht innerhalb einer bestimmten Frist zurückgezahlt werden, was bei starken Marktabschwüngen möglicherweise zu erheblichen Verlusten führen kann.

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