
Sowohl StA als auch der Angeklagte gehen in Berufung: https://tirol.orf.at/stories/3343167/
Meiner Meinung schätzt der Angeklagte das milde Urteil etwas falsch ein. Aber wird sich eh weisen.
TOD AM GROSSGLOCKNER – Angeklagter und Staatsanwaltschaft berufen
byu/Savings_Aioli_2981 inAustria
Von Savings_Aioli_2981
12 Kommentare
Kann das auch nach hinten losgehen? Also höher ausfallen? Wär ziemlich dumm von ihm
Muss er erst noch seine dritte freundin zurücklassen?
Hab den Live-Ticker damals verfolgt und bin ganz deiner Meinung. Der ist zu glimpflich davongekommen. Gut, dass die Staatsanwaltschaft nun auch Berufung einlegt.
Können eigentlich bei der Berufung dann mehr Zeugen geladen werden?
Was, wenn ihre Eltern nach den Enthüllungen im Gerichtssaal ihn doch nicht mehr schützen?
Was, wenn sich noch mehr Tour-PartnerInnen melden?
Kann für ihn echt nach hinten losgehen.
Ich mein so ein mildes urteil hätte jeder genommen.
(Gut, viele wären nicht erst in diese Situation gekommen oder viel früher hilfe gerufen)
Wenn StA in Beruf geht, wäre es sinnlos vom Angeklagten, selber nicht auch zu berufen.
Jetzt nur mal ganz strafprozessual gedacht.
* Fantasien von Macht, Erfolg, Perfektion oder Schönheit
* der Glaube, etwas Besonderes zu sein
* ein übermäßiges Verlangen nach Anerkennung und Bewunderung
* der Anspruch, bevorzugt zu werden
* ausnutzendes Verhalten
* mangelnde Empathie
* Neid gegenüber anderen oder der Glaube, dass andere neidisch auf einen sind
* Arroganz und Hochmut
Ich bin kein Psychologe, aber so von dem was ich so mitgelesen habe kann man einige Sachen hier abhacken und durchaus die These in den Raum stellen, dass er wegen seiner Persönlichkeitsstörung (Narzissmus) seine Partnerin in den Tod geführt hat.
Gut so. Es sollte auch in richtigung Mord gegen ihm ermittelt werden. Was im Prozess zu Tage getreten ist, macht die Sache noch viel schlimmer. Und der Typ ist anscheinend ist derartiger Narzist das er die Dreistigkeit hat gegen dieses milde Urteil zu berufen.
Die Strafe ist viel zu niedrig. Der Typ hat mittlerweile die zweite Frau auf einem Berg zurückgelassen, dieses Mal mit verheerenden Folgen.
Kein Wunder dass die StA beruft, der Prozess war doch etwas fragwürdig. Erstmal das auf biegen und brechen bis sonstwann durchziehen, dann dass der Richter dem Angeklagten immer mal wieder die Eier leckte (…hervorragender Alpinist der Sie sind…) bis zur Urteilsbegründung die teilweise ins absurde abdriftete. Zuerst dacht ich es wäre gut dass der Richter auch ein Berggeher und bei der Rettung ist, aber ich glaube da fand auch bisschen ne Fraternisierung statt.
Also ich find die Geschichte schon vom ersten Moment an extrem sus. Das reimt sich einfach von vorn bis hinten nicht. Und dabei kann ich mich schon gut hineinfühlen, wie das sein muss wenn man Im Föhnsturm im Winter in Stüdlgrat hängt. Aber, dass man so extrem ausbeisst, da müssen schon davor Dinge sehr falsch gelaufen sein. Ich tu mir wirklich extrem schwer dem Angeklagten glauben zu schenken.
Ich denke da wird noch einiges zu Tage treten bei der Neuverhandlung. Recht so.
Ich verfolge diesen Fall seit letztem Januar und er lässt mich iwie nicht los.
So viel passt nicht zusammen oder ist jenseits jeder Logik und desto mehr Details ich erfahre, umso mehr Fragen stellen sich mir.
Ich glaube nicht, dass es Mord war (da wäre vom Grad stossen und sagen es war ein Unfall einfacher gewesen), aber etwas stinkt gewaltig an dem Ganzen.
Ich liebe die Berge auch sehr, gehe gerne wandern und klettern, auch hochalpine Touren und die liefen auch nicht immer glatt, aber so viele Fehlentscheidungen und unerklärliches Verhalten finde ich schwer nachvollziehbar.
Bin gespannt, ob noch mehr rauskommt.