
Foto: KBS-Dateifoto von HMM Namu Anker: Auf einem südkoreanischen Frachtschiff, das in der Straße von Hormus gestrandet war, brach nach einer Explosion ein Feuer aus. Die Regierung sagte, es seien keine Verletzten gemeldet worden, da derzeit ermittelt werde, ob das Schiff möglicherweise bei einem Angriff getroffen worden sei. Kim Bum-soo hat mehr. Bericht: Nach Angaben des Außenministeriums in Seoul ereignete sich am Montag gegen 20:40 Uhr koreanischer Standardzeit eine Explosion auf der 38.000 Tonnen schweren HMM Namu. Daraufhin brach Berichten zufolge im Backbord-Maschinenraum ein Feuer aus, das etwa vier Stunden später von Besatzungsmitgliedern gelöscht wurde. Es wurden keine Opfer gemeldet. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich sechs Südkoreaner und 18 Ausländer an Bord. Das Frachtschiff lag außerhalb der Hafengrenzen von Umm al Quwain in den Vereinigten Arabischen Emiraten in der kritischen Meerenge vor Anker, die der Iran nach Kriegsbeginn vor zwei Monaten praktisch geschlossen hatte. Das Außenministerium arbeitet daran, das Ausmaß des Schadens an dem unter panamaischer Flagge fahrenden Schiff zu ermitteln, das von der südkoreanischen Hyundai Merchant Marine betrieben wird. Beamte sagten, das Schiff werde zur Untersuchung in den Hafen von Dubai geschleppt, um die Ursache der Explosion zu ermitteln und festzustellen, ob das Schiff angegriffen wurde. Dies geschieht im Anschluss an die US-Ankündigung des „Project Freedom“, das darauf abzielt, gestrandete Schiffe in der Wasserstraße zu befreien. Berichten zufolge befanden sich mehrere andere Schiffe in derselben Gegend und warteten darauf, die enge Schifffahrtsstraße zu passieren. Nach Angaben iranischer Staatsmedien vom Montag warnte ein hochrangiger iranischer Militärkommandant „alle Handelsschiffe und Öltanker, jeden Versuch einer unkoordinierten Durchfahrt zu unterlassen.“ Das Ministerium für Ozeane und Fischerei in Seoul bestätigte, dass derzeit 26 südkoreanische Schiffe in der Straße von Hormus festsitzen. An Bord der Schiffe befinden sich insgesamt 123 südkoreanische Besatzungsmitglieder, 37 weitere südkoreanische Seeleute sind ebenfalls auf einem Schiff unter ausländischer Flagge in der Meerenge gestrandet. Kim Bum-soo, KBS World Radio News.