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    18 Kommentare

    1. Als großer Befürworter von gewissen Vermögenssteuern, wie der Erbschaftssteuer, bin ich unglaublich genervt davon die Diskussion wegen „Reichen besteuern“ oder „Budgetsanierung“ zu führen.

      Es gibt bessere und schlechtere Steuern aus liberaler Sicht. Erbschaftssteuern sind welche der Besten, Lohn- und Konsumsteuern welche der Schlechtesten.

    2. Die Grünen machen linke Politik?
      Was ist denn jetzt mit den Bobos passiert?

    3. Imho ist es schon ein bisserl zynisch jetzt als Oppositionspartei eine Petition zum Thema Erbschaftssteuer zu starten anstatt das Thema während Ihrer 4 jährigen Regierungsbeteiligung auf Ihre Prioritätenliste zu setzen.

      Eh klar, besser spät als nie; nur erweckt es für mich persönlich den Eindruck einer PR Aktion. Einer nicht wirklich gut durchdachten PR Aktion. Im Titel spricht man von „Superreichen“, ganz unten dann bei „Wer soll besteuert werden“ spricht man 0% unter einer Million.

      Jemand der in meinen Augen 1.000.001 Euro erbt ist durchaus nicht arm, aber unter Superreich würd Ich schon etwas gänzlich anderes verstehen.

      *“Wenn ein Bauernhof oder ein kleiner Familienbetrieb von der nächsten Generation weitergeführt wird, soll es natürlich auch Ausnahmen geben, wie etwa in Deutschland.“*

      Also keine Steuern für Bauern und Familienbetriebe. Damit wären z.B. Red Bull, Swarovski, das Dichand-Imperium, Spar, Porsche & Piech, Seifert/XXX Lutz, Strauss/Porr, und so weiter fein raus.

      Womit man am Ende eigentlich für die „Superreichen“ bei der Erbschaftssteuer de Facto eine Ausnahme machen würde; „klein“ ist mir da als Definition zu wenig. Ist ein Famililenbetrieb bei nur 3 Familienmitgliedern klein? Bei nur 3 Milliarden auf dem Konto? Bei nur 3 Produktionsbetrieben? Da ist genug Spielraum für die großen um sich zu drücken; denn sich vor Abgaben zu drücken ist für diese Menschen eine Sportart in der Sie Goldmedallien am laufenden Band einfahren würden.

    4. austrian_expat on

      >Die Grünen starten eine Petition namens „Superreiche fair besteuern“, die auf die Einführung einer Erbschaftssteuer ab einer Million Euro abzielt.

      TIL: Sobald man eine Million Euro besitzt ist man „superreich“.

    5. Patriotic-Charm on

      Bin instant dagegen

      Keine Inflationsanpassung? Und schon ist die erbschaftssteuer absolut raus

      Freibetrag fürs Haus wird auch nicht angepasst anhand von Hauswertsteigerung? Und schon bin ich raus

      25% bei zwischen 1 und 5 Millionen?

      Was soll da „Superreich“ dran sein?

      Wieso redet sie von „Milliadäre“ und „Superreiche“, fangen dann aber bereits bei 1Mio an und auch direkt mit 25%?

      1,5 Milliarden sollen eingenommen werden damit pro Jahr? Und gleichzeitig soll das geld in Schulen, Gesundheit UND in Lohnsteuersenkung kommen? Sag mal, haben die Grünen auch nur bissl ahnung von unserer Wirtachaft? In realität wird das geld genommen werden um den Budgetüberschuss abzudecken weiter…bedeutet es wird durchaus für verwendet werden für sachen, aber Lohnsteuer wird nicht gesenkt werden, dass ist eine unrealistosche Traumvorstellung bei dem kleinen Betrag

      Sagen wir die 1,5 Milliarden gehen bei der Lohnsteuer weg, das sind ca 5%
      Also wennst ca 3000€ brutto verdienst sind das: 15€ pro Monat bzw ca 200€ im Jahr netto extra (definitiv mehr als Mwst senkung)

      Aber man muss bedenken, sie wollen das ja auch für Schulen usw verwenden, also mit glück verwendens 500 Mio im Jahr für Lohnsteuersenkung

      Was so ca bei 3000 brutto: 5€ im Monat wären…oder eben 80€ im Jahr

      Wenn Inflation so weiter geht und Hauspreise weiter steigen und weiterhin man erst spät im leben erbt (also nachdem man sich selbst bereits ein eigenheim schwer erarbeitet hat), wird nahezu jedes haus davon betroffen sein.

      Sorry, aber da haben die Grünen wieder verkackt, vor allem weil kleiner Unternehmer ausgenommen davon sind (unabhängig von Liquiden vermögen) aber jeder mit illiquiden vermögen blechen darf

    6. Opposite-Fudge-2769 on

      Ein Freibetrag von 1M im Jahre 2026 mMn. leider viel zu niedrig und eher populistisch ausgerichtet. Naja.

    7. Die Hälfte aus dieser Top10 Superreichen-Liste von der Petition sind keine Einzelpersonen sondern Familien.
      I still get the idea, aber die Aufmachung ist reinster Populismus, dafür geb ich leider keine Unterschrift her.

    8. Denke eine Erbschaftssteuer würde vor allem Familien, Kinder und Pensionist:innen betreffen.

    9. Select_Ingenuity_146 on

      Na bum und gleich mal mit 25% ab 1 Mio. loslegen.

      Lol und gleich das Beispiel mit den 30 Jahren, dass da nichts an die Inflation angepasst wird. (nur als Hinweis: Das Geld ist in den letzten 4 Jahren um 25% weniger Wert geworden.)

      Die 1 Mio. von heute sind dann die 200.000 € von 2056

    10. Also ich finde die Steuerdebatte wird einfach falsch geführt (oder die wollen wirklich die Gesamtsteuerlast erhöhen, dann habens an pecker)

      Das Ziel für Steuereinnahmen sollte einfach fix sein (z.B. ein Prozentsatz des BIP) und dann sollte nur noch darüber diskutiert werden wie sich die Summe zusammensetzt – sprich Einkommenssteuer + Mwst + Kest + Ervschaftssteuer und so weiter.

      Variabel ist dann nur noch wieviel welche Steuer bringen muss. Dadurch würden bei der Einführung von Vermögens oder Erbschaftssteuern automatisch andere Steuern gesenkt werden. Ich denke eine niedrigere Besteuerung von Arbeit durch die Einführung von Steuern auf Vermögen (in welcher Form auch immer) ist deutlich populärer und mehrheitsfähiger, als ständig nur von neuen Steuern zu sprechen – das machen die sozialen Parteien kommunikationstechnisch katastrophal.

    11. i würd die grünen und deren wähler zuerst mal zahlen lassen für die finanzlöcher die sie vergrößert haben.
      immer auf die kohle von den anderen beharren weils selber unfähig sind mit geld umzugehen. fast noch a schlimmerer bettelverein wie die röm kath kirche

    12. Spannend das der Vorstoß von den Grünen kommt.
      Ich hatte die schon ganz abgeschrieben.

    13. Candid_Interview_268 on

      Finde ich grundsätzlich gut, aber realistisch gesehen heißt das dann wohl Fundamentalopposition. (Nicht dass ich die Grünen in der nächsten Regierung gesehen hätte)

    14. Commercial-Lecture98 on

      Na bumm. Für Marz Mateschitz wären das knappe 13 Milliarden an Steuern gewesen, mehr als ein Drittel des Wertes seiner Anteile an Red Bull hätte er verkaufen müssen (angenommen, er hätte auch einen Käufer zu diesem Preis gefunden). Auf die verkauften Anteile wären dann noch einmal KESt von 3,56 Milliarden angefallen, für welche er wiederum Anteile verkaufen hätte müssen.
      Anders gesagt: 44,63% seiner Anteile wären flöten gegangen.

    15. Das gehört gut durchdacht und das traue ich keinem da oben zu. Ein einfamilienhaus das heute 300 000 kostet kann dann da reinfallen. Da muss erst sauber überlegt werden ehe ich da an hanswurst abstimme

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