CHANGWON, Südkorea, 5. Februar (Yonhap) – Ein Gericht hat am Donnerstag einen selbsternannten politischen Machtvermittler und ehemaligen Gesetzgeber der größten Oppositionspartei People Power Party von der Anklage freigesprochen, gegen das Political Funds Act verstoßen zu haben, weil er angeblich Bargeld gegen politische Nominierungen eingetauscht hatte.

Das Bezirksgericht Changwon befand jedoch den Makler Myung Tae-kyun für schuldig, im Zusammenhang mit dem Fall um die Verschleierung von Beweisen gebeten zu haben, und verurteilte ihn zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe, die auf ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Zuvor hatten die Staatsanwälte den ehemaligen Abgeordneten Kim Young-sun angeklagt, Myung über einen Buchhaltungsleiter zwischen August 2022 und November 2023 80,7 Millionen Won (55.000 US-Dollar) ausgehändigt zu haben, und behaupteten, diese seien im Austausch für Kims Nominierung für die Nachwahl zum Parlament 2022 gegeben worden.

Das Gericht entschied jedoch, dass das Geld nichts mit der Nominierung zu tun hatte, und erkannte Myungs Argument an, dass er lediglich als Geschäftsführer des Wahlkreisbüros des ehemaligen Abgeordneten bezahlt worden sei.

Sie räumte zwar ein, dass Myung möglicherweise Einfluss auf ihre endgültige Nominierung genommen hatte, und berief sich dabei auf eine Bitte, die er an den damaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol gerichtet hatte. Sie wies aber auch auf andere Faktoren hin, die wahrscheinlich zu der Entscheidung führten, wie beispielsweise einen Ausschuss, der darüber beriet.

Es gebe keine Beweise dafür, dass zwischen Myung und Kim im Gegenzug für die Nominierung Versprechungen gemacht worden seien.

Das Gericht sprach die beiden außerdem davon frei, vor den Regionalwahlen 2022 zusammen mit einem ehemaligen Leiter eines Forschungszentrums politische Gelder von zwei vorläufigen Kandidaten für ein Kreisbürgermeisteramt bzw. ein Stadtratsamt in Daegu erhalten zu haben, und berief sich dabei auf einen Schuldschein.

Unterdessen befand das Gericht Myung für schuldig, seinem Schwager befohlen zu haben, drei Mobiltelefone und einen USB-Stick zu verstecken, als die Ermittler seinen Fall untersuchten.

https://m-en.yna.co.kr/view/AEN20260205011800315?section=national/national

Share.
Leave A Reply