Aus dem Artikel:

    Ippr-Forscher testeten vier beliebte KI-Tools – ChatGPT, Google Gemini, Google AI Overviews und Perplexity – indem sie ihnen 100 zufällige Fragen zu britischen Nachrichten stellten, die von Politik über Sport und Wirtschaft bis hin zu Unterhaltung reichten. Insgesamt wurden über 2.500 Links und Zitate bei deaktivierten Personalisierungsfunktionen analysiert, um das „neutrale“ Verhalten der Modelle zu beobachten. Das wichtigste Ergebnis ist klar: KIs zitieren eine sehr kleine Anzahl von Nachrichtenquellen und konzentrieren sich auf einige wenige dominante Marken.

    Den Studiendaten zufolge ist The Guardian die am häufigsten zitierte Zeitung von ChatGPT und Google Gemini und erscheint in 58 % bzw. 53 % der Antworten. Obwohl die BBC das meistgenutzte und vertrauenswürdigste Medium im Vereinigten Königreich ist, erscheint sie uneinheitlich: Sie ist in den Google AI Overviews sehr präsent (52,5 %), fehlt jedoch in den Antworten von ChatGPT und Gemini völlig. Im Gegensatz dazu erscheinen weit verbreitete konservative Zeitungen oder Boulevardzeitungen wie Daily Mail, The Sun oder GB News nur in einem marginalen Anteil der Antworten, oft zwischen 0 % und 3 %, obwohl sie auf dem realen britischen Nachrichtenmarkt stark vertreten sind.

    Die Studie mahnt zur Vorsicht, wenn von „ideologischer Voreingenommenheit“ im engeren Sinne gesprochen wird. Die Unterschiede in den Zitaten hängen nicht nur von der redaktionellen Ausrichtung der Zeitungen ab, sondern von einer Kombination mehrerer Faktoren:

    – Lizenzvereinbarungen: Einige Publikationen wie der Guardian oder die Financial Times haben kommerzielle Vereinbarungen mit KI-Unternehmen, die ihre Inhalte einfacher nutzbar machen.

    – Zugriffssperren: Die Daily Mail und die BBC beispielsweise schränken oder verbieten Chatbots das Scrapen ihrer Inhalte und drängen die KI dazu, alternative Quellen zu nutzen.

    – Präferenz für „prestigeträchtige“ oder generalistische Marken, die als zuverlässiger oder einfacher in automatische Reaktionssysteme integrierbar wahrgenommen werden.

    – Nutzung „synthetischer“ Agenturen und Medien wie Reuters oder Press Association, die bereits strukturierte Informationen anbieten.

    Mit anderen Worten: Auch ohne eine explizite ideologische Entscheidung kann das Endergebnis politisch unausgewogen erscheinen.

    https://www.adnkronos.com/media-comunicazione/i-chatbot-di-ai-citano-solo-i-media-che-tendono-a-sinistra-cosa-dice-lo-studio_71xfa6gUfVH0o63UdFzi6S

    Von Dr_Neurol

    2 Kommentare

    1. Il mondo dell’informazione,e in particolare dei social media, lotta da anni contro la diffusione delle fake news e dei contenuti non verificati, il ricorso ai chatbot introduce questa nuova problematica descritta nell’articolo:le persone conferiscono un grado di eccessiva affidabilità e imparzialità alle notizie veicolate dall’AI.

      La soluzione può essere soltanto una maggiore educazione degli utenti all’uso critico e consapevole dei mezzi digitali.

    2. JustSomebody56 on

      Ci sono anche altri bias:

      – istruzioni e pesi introdotti da chi esegue sui propri server i modelli (che, ricordiamolo, sono nel 99% dei casi closed-sourced e hostati in remoto)

      – i modelli vengono addestrati sul web, quindi assorbono i bias del web

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