
Foto: YONHAP News Die Rettungsarbeiten im Wärmekraftwerk Ulsan wurden wieder aufgenommen, nachdem zwei nahegelegene Kesseltürme abgerissen wurden, wodurch Sicherheitshindernisse beseitigt wurden, die die Suche verzögert hatten. Die Behörden teilten mit, dass die Teams am Dienstag um 15:40 Uhr ihre Arbeit wieder aufgenommen hätten und dass Schneidgeräte eingesetzt worden seien, um die Bereiche zu erreichen, in denen die Arbeiter vermutlich gefangen seien. Vier Arbeiter bleiben vermisst – zwei gelten aufgrund ihrer ermittelten Standorte als tot und zwei weitere werden noch vermisst. Rettungshunde und Ortungsgeräte werden eingesetzt, während die Einsatzkräfte den Suchradius um die Trümmer des eingestürzten Kesselturms Nr. 5 erweitern. Die angrenzenden Türme Nr. 4 und Nr. 6, bei denen die Gefahr eines sekundären Einsturzes bestand, wurden am Mittag abgerissen, sodass schwere Kräne und Rettungsspezialisten das Gelände sicher erreichen konnten. Das 63 Meter hohe Bauwerk stürzte letzten Donnerstag ein, wobei drei Arbeiter getötet und die übrigen während der Demontagearbeiten im Ulsan-Werk der Korea East-West Power Company eingeklemmt wurden.