
Ab dem 1. April 2025 wird die Kfz-Steuer für Elektroautos in Österreich folgendermaßen berechnet:
• Motorleistung: 0,65 € pro Kilowatt (abzüglich 3 kW).
• Mindeststeuerbetrag: 1,95 € jährlich.
• Die Berechnung orientiert sich an der Leistung und dem Eigengewicht des Fahrzeugs.
@DeStandard
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Von KipferlAG

30 Kommentare
Jährlich?
Link wo?
Plus 1000€ für eine Familie mit E-Auto. Aber Milliardäre besteuern geht gar nicht. Buh. Wir zahlen alle richtig gerne viel Geld dafür das super Reiche richtig übel reich Bleiben und bloß keinen Euro zu viel zahlen müssen.
Naja ich hab kein E-Auto gekauft und die Solarpanele schon am Dach. Das dürfen jetzt andere ausbaden.
Betrifft das auch Plug-in-Hybride?
Völlig richtig, die unnötigen, ökologisch wenig sinnvollen e- suvs richtig teuer zu besteuern…ich fahre einen e-smart…wird für mich wohl nicht so schlimm werden. Sinnvoll sind nur vernünftige e Autos, solange wir uns nicht abgewöhnen, dass man jedes Jahr ein noch größeres protzauto braucht , wird sich nie was ändern, Wurst ob verbrenner oder elektro
Perfekt, gut das wir wieder eine zukunftsorientierte Regierung haben /s
War aber wohl abzusehen das, dass früher oder später so kommen muss! Selbst wenn wir es geschafft hätten alle auf ein E Auto umzusteigen, muss ja wohl jedem klar gewesen sein das sich der Staat die Kohle nicht entgehen lässt…
ich verstehe ehrlich gesagt die aufregung nicht ganz.
ein Skoda Enyaq hat 70kW dauerleistung im fahrzeugschein stehen. nach der rechnung wären das also 43,55€ Steuern im Jahr.
Ein Model Y Long Range AWD hat 153kW dauerleistung lt. fahrzeugschein, dass wären 97,5€ im Jahr.
wo liegt jetzt genau das problem?
Grad umgestiegen auf e Auto, natürlich geht das net, dass da jemand net komplett mitschneidet…..
Es steht aber nur die Dauerleistung in der Zulassung. Beim e-Niro sind das ca. 23kW (EDIT: genau 29kW). Einen anderen Wert gibt es nicht…
Kann mir nicht vorstellen, wie ein Enyaq 500 im Jahr kosten soll.
1.) Die Steuer wäre sowieso gekommen, hat ja die ÖVP schon mit der FPÖ ausgehandelt und nach Brüssel geschickt gehabt.
2.) selbiges gilt für die Streichung des Klimabonus.
3.) immerhin haben wir zusätzlich dazu auch eine Bankenabgabe bekommen und nicht nur Belastungen der Bürger.
4.) von den 200.000 BEV in Österreich ist sicher noch ein großer Teil in Firmeneigentum und der Sachbezug bleibt ja offenbar bei 0.
Wenn man davon ausgeht, dass die eher stark motorisierten und extra schweren BEVs eher in Firmeneigentum sind, während Privatleute tendenziell eher die „schwächeren“ (weil auch billigeren) Gefährte angeschafft haben, holt man sich Steuern von Firmen, die um das weniger Gewinn machen und dann wieder weniger KEST-Bemessung haben. Typisch österreichisch ist auch, dass die Aufhebung des Dieselprivilegs wesentlich mehr in die Staatskasse gespült hätte, als diese Maßnahme.
Naja, irgendwann hätte eine Besteuerung der BEVs aber ohnehin kommen müssen. Next up dann Besteuerung des Stroms an der Ladesäule…
Und berechnet wird wonach? Den KW im Zulassungsschein oder der Maximalleistung? Weiß man das schon?
*edit bin zu blöd zum Lesen*
Lt. Standard:
Die Steuer knüpft allerdings an die Zulassungswerte an, die sich nach der deutlich niedrigeren Dauerleistung der Motoren bemisst.
sehe ich auch Richtungsweisend für die Autoindustrie endlich „vernünftige“ bzw. angemessene Autos zu bauen die nicht 300 Ps haben und 2,3 tonnen wiegen. Siehe Renault R5 oder Peugeot 208 und kleiner.
SO macht ma Klimapolitik, liebe Grüne‼️‼️‼️ Hahahaha, denen hammas mål so richtig gezeigt‼️‼️‼️
Aber des is erscht der Anfang, in a paar Jåhr, wenn die Gletscher weg san und die Berge auseinanderg’fallen, dann wern se sich mål so richtig ärgern‼️‼️‼️ /s
Ich les die ganze Zeit, dass sichh niemand ein E-Auto kauft, und die ganzen Neuzulassungen eh nur Firmenwägen sind. Also, wieso regts euch da jetzt auf? s/
Realtalk: Auch E-Autos nutzen die Infrastruktur Straße. E-Autos sind auch nicht die ideale Art, sich fortzubewegen, das ist immer noch Zug, Bahn, U-Bahn, Bus, Fahrrad, etc.
(Bevor mir jetzt wer mit Land kommt, und dass da ohne Auto ja nichts geht: Da brauchst du noch viel mehr Infrastruktur, noch viel mehr Versiegelung, am Land zu wohnen ist extrem unökologisch, also kannst gfälligst auch Steuern zahlen. Niemand zwingt dich, in der Oaschicht zu hausen.)
Autos in der Stadt sind aus so vielen Gründen falsch, nicht nur wegen der Luft. Auch E-Autos brauchen viel zu viel Platz, haben Gummiabrieb, verursachen Unfälle, etc.
Wie sieht es rechtlich aus dass Fahrzeuge unterschiedlich besteuert werden?
Beim Verbrenner wird das Gewicht auch nicht für die Berechnung verwendet.
[34 der Beilagen XXVIII. GP – Ausschussbericht NR – Gesetzestext](https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/I/34/fnameorig_1671562.html)
Ist eh überschaubar – wenn ich mir ein schnelles Auto leisten kann, dann geht das auch mit der Steuer.
Am Ende zahlst noch immer mehr bei gleicher Leistung mit einem Verbrenner.
War nicht anders zu erwarten mit ÖVP und NEOS… Verbrennerparteien. Bin bei sinnlos hohen PS-Zahlen dafür, aber die E-Kleinwagen hätten sie ausnehmen können..
Wenn der Staat marodig ist und Geld braucht, gehts immer ganz schnell. Anfang März beschlossen, im April schon aktiv. Wenn der Staat einem Geld schuldet, kannst dafür ewig warten.
Ganz ehrlich, ich komm mir veroascht vor. Als Mittelschicht bist eh immer der Zahltrottl für alle. Die, die wirklich Kohle haben, greifen die Mächtigen nicht an, weil mit denen sind sie verpacklt und von denen, die sich in Teilzeit oder in der sozialen Hängematte aushalten lassen, gibts sowieso nix zu holen.
Für mein Model 3 sinds ca. 60€ im Monat on top, plus der wegfallende Klimabonus, der irgendwo bei 150€ oder so war bei mir. Also 900€ im Jahr Mehrausgaben, für die ich retourbekomm:
* Immer gschissenere Infrastruktur, Öffis werden gefühlt immer schlechter als besser, ausgenommen irgendwelche sauteuren Leuchtturmprojekte wie der SBT oder die Koralm. Dafür hast am Land 3 Busse am Tag.
* Immer mieseres Gesundheitssystem – meine Mutter hatte vor ein paar Monaten einen Notfall und wurde im UKH Meidling heimgeschickt mit der Aussage, ein gebrochener Lendenwirbel ist kein Unfall und MRT könnens eh keins machen, weil man am Röntgen keinen Bruch sieht. Sie hatte das vor 9 Jahren schonmal und die Aussage, es fühlt sich genau gleich an, hat für die Halbgötter in Weiß leider nicht gereicht. Aber das ganze Leben einzahlen darf sie schon.
Statt mal ausgabenseitig zu sparen (ausländische Sozialfälle rauswerfen, schwachsinnige Ausgaben beenden und Verwaltungsreform), wird immer nur noch mehr kassiert, in einem Land, in dem du eh schon am Spitzenplatz bist, was die Steuerbelastung betrifft.
Und das Auto verkaufen und auf irgendeine räudige Shitbox umsteigen, die auch nimma in der Garage stehen muss ist jetzt auch oasch, weil erstens der depperte CEO von Tesla die Gebrauchtpreise drückt und jetzt halt noch die zukünftige Mafiaabgabe. Danke für nix.
Irgendwo muss man halt einsparen, wer sich ein E-Auto leisten kann ist eh nicht arm, dann zahlt derjenige halt den Tausender mehr. Wurden eh die letzten Jahre mit Förderungen und Begünstigungen überschüttet.
Besser als bei wirklich armen die Sozialleistungen zu kürzen. Noch besser wäre die Reichen richtig zu besteuern, ist aber utopisch.
Richtig so! Die, die sich ein eAuto leisten können, können sich auch diese Steuer leisten.
Warum sollten Autos für Menschen die sich E Autos leisten können auch billiger sein?
Passt schon so meiner Meinung nach.
Melkkühe sind da um gemolken zu werden. Ob die jetzt Strom oder verflüssigte Dinosaurier fressen is wurscht. Auch die NOVA wird für E-Autos kommen.
Mal die ketzerische Frage: Warum nicht? Die Steuer wurde ja nur erlassen, um den Hochlauf der E-Auto-Verkäufe zu fördern.
Mittlerweile gibt es ein relativ breites Angebot an E-Autos, die sich preislich den Verbrennern zumindest etwas angenähert haben. Braucht es also überhaupt noch Förderung?
Auf der anderen Seite nutzen die E-Autos die gleiche Infrastruktur und nutzen sie aufgrund ihres im Durchschnitt rund 40 Prozent höheren Gewichts zu vergleichbaren Verbrennern deutlich mehr ab.
Es ist also bei zunehmender Zahl an E-Autos irgendwann auch eine Frage der Gerechtigkeit, die Besitzer dieser Autos auch für den Unterhalt der Infrastruktur heranzuziehen (ja, ich weiß, das Steuern nicht zweckgebunden sind, aber der Staat braucht gerade in Zeiten der neoliberalen Ideologie ja Einnahmen, um Ausgaben rechtfertigen zu können).
Finde den Fehler in folgenden Satz: Beim Škoda Enyaq, einem Mittelklasse-Elektrofahrzeug für Familien, geht man beim ÖAMTC von zusätzlichen Kosten durch die Versicherungssteuer in Höhe von 480 Euro im Jahr im Median aus.
Wie viele verschiedene Škoda Enyaq gibt es? (tatsächlich 2 Modele)
~~Aber: 286 PS (der stärkere) = 210,353 kW -3 *0.65 sind 134,55€~~
Edit da Nennleistung gefragt ist: 70kw sind 68,05€
wie kommen die auf 500€ für einen enyaq der 204ps/150kw – 299ps/220kw hat ?
das wäre eine Jährliche kfz steuer von 97-140€ die 3 gratis kw vergessen wir da mal
Das ist immer noch nichts im vergleich zu dem was du für einen 200ps verbrenner
Schade dass der staat meinen hoffentlich bald neuen fetten bmw ix zunehmend weniger mitfinanziert.
Gut so, kein Mensch braucht E-Autos.
und währenddessen freut sich die Propaganda äähm Medienabteilung der FPÖ für neue Schlagzeilen
Es gibt schon sogar einen Online-Rechner: [https://bitbuyat.github.io/ecar-tax-calculator-at/](https://bitbuyat.github.io/ecar-tax-calculator-at/)