Ob das mit Neubau/Altbau auch noch bleibt wenn die Altbauten mindestens hundert Jahre alt sein müssen?
Wirkt langsam irgendwie schräg.
Kieferleiter on
Wäre mal Zeit Altbau als vor mehr als 25 Jahre erbaut zu definieren
Original-Ad-8095 on
Wau. 140 Millionen ersparen sich die Mieter insgesamt. So viel Geld. Wahnsinn.
Wer hat uns verraten?
Ok-Assumptio on
Ja super und der freie Wohnungsmarkt darf weiter explodieren?
Ich suche seit über 2 Jahren eine Wohnung- Wiener wohnen will mich nicht- ist auch nie was frei- weil ich nicht auf der Straße sitze oder mich meine Eltern mit zehn angemeldet haben. Genossenschaften werden kaum gebaut und kosten sie soviel das ich auch einfach ein Hotel buchen kann und dort wohnen kann- und an freien Markt ist so wenig da- mit massenbesichtigungen mit 80 Interessenten.
Hauptsache halb Wien ist mit Gemeindeordnungen zugepflastert- wo ich quasi ausgesperrt bin und drinnen sitzen die Leute und haben nach Miete und Fixkosten mehr als ich weil ich das vierfache an Miete zahlen darf.
Ich verstehe es langsam nicht mehr- will der Staat oder die Stadt nicht mehr da seine Bürger Geldverdienen?
Nicht nur dass ich eine Abgaben Quote von fast 50% habe- sind meine Fixkosten teilweise höher als andere Netto in 40h verdienen.
Ich bin ein sehr solidarischer Mensch- aber wenn mir bei 40h gut bezahlte Arbeit weniger übrig bleibt als einen Mindestsicherung nach Wohnbeihilfe, Essensgutscheinen, Kindergeld und was weiß ich was es noch alles für Hilfen gibt- wozu gehe ich dann noch arbeiten?
Wo soll ich denn hin?
Aber schön das Altmieten – mit unbefristeten Verträgen- nicht teurer werden.
Grizz-Lee-2891 on
baBLeR iS sChuLD!!!11!!elf!! schreit plötzlich niemand mehr…
JulesInvader on
Als Bewohner einer Wohnung Baujahr 1950 der jedes Jahr eine Indexanpassung hat (z.B. 2023 fast 100€ mehr) fühlt man sich scho a bissal verarscht. Die Altbau-Mieter haben ohnehin schon SEHR viel günstigere Mieten; meine Wohnung ist wirklich alt und die vier Mietparteien haben das Teil wHrscheinlich schon 3x abbezahlt – es gibt aber nicht wirklich Alternativen beim Wohnraum (Vorarlberg). Das die Definition „Altbau“ seit Jahrzehnten nicht angepasst wird ist ein Witz.
Peasant_42 on
Profitieren davon nicht eigentlich auch große Investoren?
Folgendes Beispiel:
Eine Privatperson betreibt ein Zinshaus (Gründerzeit) und kann sich mit den Mieteinnahmen die notwendigen Sanierungen nicht mehr leisten. Die Person verkauft das Zinshaus an einen groß Investor, welcher das Gebäude aufgrund der schlechten Verträge nun billiger erwerben kann. Der Investor wirtschaftet das Gebäude dann beabsichtigt runter und wartet bis alle Mieter draußen sind. Anschließend wird das Gebäude abgerissen und ein Neubau kommt hin, welcher mit neuen Verträgen mehr Geld einbringt oder mit Gewinn verkauft werden kann.
Ich bin jetzt kein Experte aber wäre da nicht eine allgemeiner Mietpreisstop wesentlich besser?
So werden nur die alten Gebäude entwertet und die neueren gewinnen noch mehr an Wert. Das wiederum ermöglicht Giganten in der Immobilienszene billig neue Projekt in die Wege zu leiten und die Preise werden für Privatpersonen noch unerschwinglicher.
Hat hier vielleicht jemand wirklich Ahnung von dem Thema und könnte mir sagen, ob wir in so einem Fall nicht auf ein noch größeres Problem zusteuern?
Ok-Year-9493 on
Nett, aber die privaten Mieten auch auf 3 % Inflationsausgleich zu begrenzen wäre schon gut
204684 on
Joa…und wie genau hilft das jetzt gegen steigende Mietkosten?
Ich mein ja nur, plötzlich ist abreissen und neu bauen um 140mio€/Jahr mindestens lukrativer geworden, denn da greift der blödsinn nicht.
Das kostet ja weiterhin 1Arm/m2
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9 Kommentare
Ob das mit Neubau/Altbau auch noch bleibt wenn die Altbauten mindestens hundert Jahre alt sein müssen?
Wirkt langsam irgendwie schräg.
Wäre mal Zeit Altbau als vor mehr als 25 Jahre erbaut zu definieren
Wau. 140 Millionen ersparen sich die Mieter insgesamt. So viel Geld. Wahnsinn.
Wer hat uns verraten?
Ja super und der freie Wohnungsmarkt darf weiter explodieren?
Ich suche seit über 2 Jahren eine Wohnung- Wiener wohnen will mich nicht- ist auch nie was frei- weil ich nicht auf der Straße sitze oder mich meine Eltern mit zehn angemeldet haben. Genossenschaften werden kaum gebaut und kosten sie soviel das ich auch einfach ein Hotel buchen kann und dort wohnen kann- und an freien Markt ist so wenig da- mit massenbesichtigungen mit 80 Interessenten.
Hauptsache halb Wien ist mit Gemeindeordnungen zugepflastert- wo ich quasi ausgesperrt bin und drinnen sitzen die Leute und haben nach Miete und Fixkosten mehr als ich weil ich das vierfache an Miete zahlen darf.
Ich verstehe es langsam nicht mehr- will der Staat oder die Stadt nicht mehr da seine Bürger Geldverdienen?
Nicht nur dass ich eine Abgaben Quote von fast 50% habe- sind meine Fixkosten teilweise höher als andere Netto in 40h verdienen.
Ich bin ein sehr solidarischer Mensch- aber wenn mir bei 40h gut bezahlte Arbeit weniger übrig bleibt als einen Mindestsicherung nach Wohnbeihilfe, Essensgutscheinen, Kindergeld und was weiß ich was es noch alles für Hilfen gibt- wozu gehe ich dann noch arbeiten?
Wo soll ich denn hin?
Aber schön das Altmieten – mit unbefristeten Verträgen- nicht teurer werden.
baBLeR iS sChuLD!!!11!!elf!! schreit plötzlich niemand mehr…
Als Bewohner einer Wohnung Baujahr 1950 der jedes Jahr eine Indexanpassung hat (z.B. 2023 fast 100€ mehr) fühlt man sich scho a bissal verarscht. Die Altbau-Mieter haben ohnehin schon SEHR viel günstigere Mieten; meine Wohnung ist wirklich alt und die vier Mietparteien haben das Teil wHrscheinlich schon 3x abbezahlt – es gibt aber nicht wirklich Alternativen beim Wohnraum (Vorarlberg). Das die Definition „Altbau“ seit Jahrzehnten nicht angepasst wird ist ein Witz.
Profitieren davon nicht eigentlich auch große Investoren?
Folgendes Beispiel:
Eine Privatperson betreibt ein Zinshaus (Gründerzeit) und kann sich mit den Mieteinnahmen die notwendigen Sanierungen nicht mehr leisten. Die Person verkauft das Zinshaus an einen groß Investor, welcher das Gebäude aufgrund der schlechten Verträge nun billiger erwerben kann. Der Investor wirtschaftet das Gebäude dann beabsichtigt runter und wartet bis alle Mieter draußen sind. Anschließend wird das Gebäude abgerissen und ein Neubau kommt hin, welcher mit neuen Verträgen mehr Geld einbringt oder mit Gewinn verkauft werden kann.
Ich bin jetzt kein Experte aber wäre da nicht eine allgemeiner Mietpreisstop wesentlich besser?
So werden nur die alten Gebäude entwertet und die neueren gewinnen noch mehr an Wert. Das wiederum ermöglicht Giganten in der Immobilienszene billig neue Projekt in die Wege zu leiten und die Preise werden für Privatpersonen noch unerschwinglicher.
Hat hier vielleicht jemand wirklich Ahnung von dem Thema und könnte mir sagen, ob wir in so einem Fall nicht auf ein noch größeres Problem zusteuern?
Nett, aber die privaten Mieten auch auf 3 % Inflationsausgleich zu begrenzen wäre schon gut
Joa…und wie genau hilft das jetzt gegen steigende Mietkosten?
Ich mein ja nur, plötzlich ist abreissen und neu bauen um 140mio€/Jahr mindestens lukrativer geworden, denn da greift der blödsinn nicht.
Das kostet ja weiterhin 1Arm/m2