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    24 Kommentare

    1. BannedFootage on

      Ich mag Dekarldent auch nicht besonders, ABER viele Positionen von ihm sind einfach wichtig und richtig!

    2. Fasziniert mich gerade ein wenig, wie viele hier aus Karls / Staiys Community sind. o7 Genossen!

    3. Ich oute mich jetzt als alt und komplett out of the loop. Wer ist Karl, Staiy und warum salutieren (?) alle plötzlich mit o7? 😭

    4. Dull_Woodpecker6766 on

      War garde wählen mag mal einer so nett sein und erklären was es mit dem 07 auf sich hat?

      Danke!

    5. AsianNotBsianV2 on

      “eine richtige Partei“ und Demokratie funktioniert nicht. Auch wenn es für mich persönlich auch die richtige ist. Das ist einfach Extremismus in die andere Richtung.

    6. NegativeDispositive on

      Ich hab keine Ahnung von der deutschen YouTube-Szene, und kenne dementsprechend nicht die detaillierten Ansichten dieses Influencers, aber zumindest was er hier sagt, besorgt mich, gerade auch in Hinblick der Resonanz hier. Vielleicht kann mir jemand meine Sorgen nehmen und mich korrigieren. (Die Zitate im Folgenden sind nicht buchstäblich.)

      „Veränderung des Denkens der Menschen“

      Teile der Rede hörten sich so an, als ginge es darum, Menschen zu manipulieren. Ich hoffe, ich kann mir Erklärungen dazu ersparen. Man ‚beeinflusst‘ Menschen notwendig, schon qua Existenz. Mir ist eine Art deliberativer Ansatz wichtig: Man erklärt die eigene Position öffentlich; wenn diese Position richtig ist – sie basiert auf geteilte Beobachtungen, auf Logik und Menschlichkeit – , kann es passieren, dass andere diese Position teilen; das kann auch bedeuten, dass eine Position sich ändert, weil eine neue Beobachtung hinzukommt oder eine fehlerhafte Logik korrigiert wird. All das ist in Ordnung, auch weil es keine absichtliche „Veränderung des Menschen“ ist, sondern eher eine Selbstexpression, aber vor allem weil die Änderung der eigenen Position nicht ausgeschlossen wird, im Gegenteil. Wer sagt, wir müssen die Menschen verändern, setzt voraus, bereits schon alles besser zu wissen. Das ist autoritäres Denken im Ansatz.

      „Sie sollen sich innerhalb der Linken radikalisieren.“

      Das hört sich nach einer extremistischen Position an.

      „Wenn ich mir die Parteien anschaue, dann hat das nichts mit Politik zu tun.“

      Generell scheint hier Politik = Veränderung zu bedeuten. Muss man das noch kommentieren? Wie wird hier Politik überhaupt bestimmt? Selbstverständlich sind Parteien politisch. Sie regeln das Gemeinwesen, hier demokratisch, d.h. in Abwägung mit *allen* Positionen der Gesellschaft.

      „Marxismus.“

      Ich hoffe, es handelt sich hier nicht um eine Kopie eines gewissen Formats in den USA. Auch da haben linksradikale Gruppen ja Hervorragendes für die linke Sache geleistet(/s). (Schaut man sich an, wie der Einzug der Linken die Mehrheitsverhältnisse ändert, sehe ich auch hier das Potential eines Bärendienstes.) Es gäbe so viele andere Namen für Ansätze, die sich für mehr Gleichheit usw. einsetzen. Stattdessen wählt man einen Begriff, mit dem verabsolutierte Revolution assoziiert wird. Was heißen soll, dass die Auslegung durch die reflexive Vernunft (durch Bourgeoisie) als Ideologie angesehen wird, und darum stattdessen das Proletariat Natur und Freiheit vermitteln soll. Damit aber entledigt man sich u.a. des Mittels der logischen Selbstprüfung. Das überforderte Proletariat scheitert in der Selbstorganisation und schaut dann nach Führern. Lasst diesen Begriff einfach fallen. Eine Theorie, die eine historische Wahrheit beansprucht, wird durch die abweichende historische Entwicklung widerlegt. Sie ist nur abstrakt, ohne Bestimmtheit. Noch dazu kommt sie aus einer anderen Zeit, als Arbeiter *nur* (und nicht *auch*) als ökonomische Subjekte angesehen wurden. Wenn andere Ansätze gemeint sind, benennt sie dementsprechend.

      „Der Parlamentarismus ist falsch. Es geht nur um Machterhaltung.“

      Ich weiß auch hier nicht genau, was gemeint ist. Wenn repräsentative Demokratie die Wirklichkeit ist, dann bitte ja, bitte Machterhaltung des repräsentierten Volks. Geht es um einzelne Parteien? Zweifeln wir den demokratischen Prozess an? Demokratie ist Volksherrschaft. Und die Repräsentation ist notwendig, weil direkte Demokratie ein Selbstwiderspruch oder praktisch unmöglich ist.

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