Industriellenvereinigungspräsident Georg Knill macht der ÖVP Vorwürfe, dass sie die Verhandlungen mit der FPÖ hat scheitern lassen. Wie wichtige Industrievertreter im Land zur Regierungsfrage stehen – und inwieweit sie eine Dominanz der FPÖ fürchten

    https://www.derstandard.at/story/3000000257378/bedauern-ueber-das-scheitern-der-fpoe-oevp-gespraeche-sind-oesterreichs-industriekapitaene-alle-auf-knill-kurs

    Von Leading_Touch_5629

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    9 Kommentare

    1. Medical-Orange117 on

      Ich frag mich echt was sich diese „industriekapitäne“ langfristig davon erhoffen uns alle an Russland zu verkaufen und (zumindest indirekt) eine der größten potentiellen Gefahren für den dritten Weltkrieg zu unterstützen.

      Sind die einfach nur deppert? Haben die sich ausgerechnet dass sich das auszahlt für die? Is das irgendwie ideologisch motiviert? Was sind da die Beweggründe? Warum wollen die das Schiff, das diese „Kapitäne“ angeblich lenken, schrottreif machen? Unverständlich. Bin ich zu deppert? Was is da los?

    2. Prestigious_Koala352 on

      Als die Absichten von Kickl einfach nur für alle offensichtlich waren (weil er sie eh seit Monaten und Jahren offen ausspricht), also als die „Wir haben nie für eine Koalition mit der FPÖ plädiert“-IV für eine Koalition mit der FPÖ plädiert und die Verhandlungen mit der SPÖ torpediert hat, hat man ja noch sagen können dass die einfach dumm sind und es nicht sehen.

      Nachdem die Verhandlungspapiere geleakt sind und die Pläne schwarz auf weiß liegen muss man sagen: Wer jetzt noch dafür plädiert ist nicht (nur?) dumm, der akzeptiert Autoritarismus einfach ganz klar.

      Danke für die Klarheit.

    3. Großindustrie und Faschismus Hand in Hand wie immer schon in der Geschichte

    4. Oida, dass der Knill vor den blau-schwarzen Verhandlungen schon so stark darauf gedrängt hat, war schon mehr als schräg. Aber dass er jetzt danach nicht einfach ruhig sein und akzeptieren kann, dass das nicht funktioniert hätte und für die Wirtschaft sicher kein Vorteil gewesen wäre, ist echt ein Wahnsinn. Als IV-Präsident sollte er, zumindest in der Außendarstellung, eine gewisse Unparteilichkeit mitbringen. Die Industriellenvereinigung ist offiziell unabhängig, aber er redet wie ein FPÖler. Wenn ihn Politik so interessiert und ihn so viel stört, dann soll er doch bitte selbst politisch aktiv werden und zu den Blauen gehen. Mit den Aussagen die er bringt, passt er nicht einmal noch zur ÖVP. Dort hat man mit der FPÖ schon vor 2 Tagen abgeschlossen.

    5. Interesting-Barber-4 on

      Tja Russland, Absolutismus, offenkundiger Hass gegen jeden und alles, sind dann nach einiger Zeit sogar für“
      Machtgeile, Industrie, IV Menschen zuviel?

      Sollten de Eierköpfe net für Österreich was zaumbringen?

      I check nimma wer de wählt🤷🏼‍♂️

    6. Chris_Pitbaker on

      Abgesehen von politischen Präferenzen ist es allgemein frustrierend, dass scheinbar von 4 Parteien keine einzige Kompromiss- und Bündnisfähigkeit bewiesen hat. Auch Neuwahlen haben eine gewisse Aussichtslosigkeit, weil natürlich wünscht sich die FPÖ Neuwahlen, weil sie mit mehr Mandate und Geld aussteigen würde aber abgesehen davon würde sich an der Mehrheitsfindung nichts ändern. Weder die FPÖ würde vermutlich von ihren Maximalforderungen bei Anti-EU usw. runtersteigen noch würden die anderen Parteien ihre Roten Linien verschieben. Die Industriellenvereinigung mag sich von von einer Blau-Türkisen Regierung das ein oder andere Gesetz versprochen haben aber wenn man sich jetzt an die FPÖ anbiedert was verspricht man sich davon. Wird durch die Ablehnung von internationaler Kooperation und der Nationalstaatlerei gerade für die Industrie etwas besser? Gerade die ist in einem kleinen Land wie Österreich auch sehr vom Export abhängig, da müsste eine eigentlich schon die Gegenteilige Ausrichtung wünschenswert sein. Und will man wirklich die Blau-Braunen Phantasien die bei der FPÖ mit durchblitzen in Kauf nehmen und könnte man diese Gesetze nicht auch von anderen Parteien erwarten? Kann die Industrieellen-Vereinigung nicht verstehen, sie werden davon nicht profitieren und das bekommen was sie sich erhoffen.

    7. Thunderball98 on

      Wenns da Knill schlecht findet, kanns für Österreich nur gut sein…

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