
Weil wir hier ja regelmäßig über die Preise sudern, aber nichts dagegen tun –>
In Kroatien fand/findet ein Boykott wegen der extremen Preise in den Geschäften statt.
Artikel dazu:
* Kleinezeitung – Menschenleere Geschäfte in Kroatien, Boykott wegen Preisexplosion
* Tageblatt – Käuferboykott leert Supermärkte
Auf TikTok und Instagram sind die Leute auch so extrem wütend weil die in Kroatien produzierten Artikel fast doppelt so teuer sind als in Deutschland.
Haltet ihr so einen Boykott für sinnvoll?
Wann ist eurer Meinung nach bei uns der Punkt erreicht damit wir anfangen zu boykottieren?
Ist ein Boykott gegen zu hohe Preise wie in Kroatien sinnvoll?
byu/AmelKralj inAustria
Von AmelKralj

13 Kommentare
Die Leute werden nicht aufhören zu essen. Wenn sie sich also ihre Wurst nicht heute kaufen, dann kaufen sie sie morgen.
> Wann ist eurer Meinung nach bei uns der Punkt erreicht damit wir anfangen zu boykottieren?
Die Billigdose Bier 5,10€.
Der Liter Milch Eigenmarke 7€. Für antialkoholiker.
wärs mehr als sinvoll und schon längst überflüssig
Aber
die leute in Österreich sind wortwörtlich einfach zu dumm um das zu verstehen. Die denken sich „ja aber ich muss ja trotzdem was essen“
Man muss halt was essen.
Wie im Artikel steht, ein Tag hilft ned viel, und mehrwöchig kann man nur „einzelne Händler“ boykottieren, wenns Andere gibt bei denen man währenddessen einkaufen kann.
Wir haben keine Händler, die nicht mitmachen bei der Preistreiberei.
Ich glaube nein, weil der Lebensstandard immer noch gut ist.
Restaurants gut gefüllt. Smartphones und Kleidung werden in Massen gekauft. Autos werden alle paar Jahre neu gekauft. Beschäftigung noch relativ ok.
Es ist teuer, ja, aber die Kaufkraft in der Masse ist da, was Kroatien und Griechenland weniger der Fall ist.
Weiß zufällig jemand wie sich die Gewinne der Supermärkte verändert haben? Sind die auch gestiegen oder ist die Produktion einfach teurer geworden?
dann gehen wie einfach alle am tag davor einkaufen
Bestelle auf Amazon was geht, kriegst auch Essen dort.
Österreich leidet eigentlich genauso unter dem selben Effekt. Das Problem ist die Marktkonzentration der Supermärkte. Spar, Rewe und Hofer teilen sich zu 80% den Markt. Dadurch sind sie in der Lage den Preis zu bestimmen. Österreichische Produkte sind in Deutschland einfach billiger. Die Arbeiterkammer stellt diese Preisunterschiede seit vielen Jahren jährlich fest, dagegen wurde aber bislang noch nie was unternommen.
Die Biedermeier in den Kommentaren beantworten die Frage eh.
Einen Billaboycott würde ich toll finden, wird aber nicht passieren
>Obwohl Finanzexperten den Erfolg des eintägigen Boykotts im Vorfeld bezweifelten, deuten die leeren Geschäfte am Freitag darauf hin, dass er durchaus Wirkung zeigen könnte. Unterdessen kündigten Verbraucherverbände schon an, dass sie den Boykott ausweiten werden, wenn die gewünschten Ergebnisse damit nicht erreicht werden. Auch mehrwöchige Boykotte einzelner Händler wurden angedroht.
Häh wie funktioniert das? Dann kaufen die Leute an nicht Boykott Tagen einfach mehr ein. Wo sollen sie sonst Lebensmittel herkriegen? In Slowenien?
Die Antwort lautet Globus in Freilassing. Also meine. Ist für einen wocheneinkauf auch schon wurscht, ob ich 15 Mina zum maximarkt und dann zum Hofer fahr oder 25 rüber und alles beinander hab, bei besserer Auswahl (ich spreche nicht über Fleisch und Wurstwaren, disclaimer, da kann ich nicht mitreden) und identischer Qualität.
Und alle zwei Monate DM auch drüben, dazu crowdfarming.
Boykottieren oder ähnliches funktioniert nicht, die Mobilisierung kriegst nicht so hin, dass die Unternehmen das merken. Und wenn doch, gibt’s eine in der heute beworbene Aktion wo Schnitzel Fleisch einen Euro kostet und das ist erledigt.