Share.

    3 Kommentare

    1. Problem ist halt, dass, sowohl bei uns, als auch vermehrt international, Parteien und Menschen an die Macht kommen, die immer mehr von der Realität abdocken und Objektivität durch ideologisch getriebene, gezielte Misinformation ersetzen.

      Ich hoffe, dass demnächst wieder eine Gegenbewegung zum gegenwärtigen Trend stattfindet und die Gesellschaft sich wieder mehr um die existentiellen Probleme, die uns der Klimawandel in Zukunft bringen wird kümmert.

    2. Die spricht das hauptproblem des kapitalismus an, es gibt kein ewiges wachstum in begrenzten systemen (planet erde)!

      Das is bekannt und den meisten ah bewusst, aber es wird, wie vieles andere, wegignoriert, bis es uns am schädl kracht…

    3. So wie unser Geld- und Wirtschaftsystem funktioniert, ist Geld in erster Linie dazu da, an noch mehr Geld zu kommen. Und erst in zweiter Linie ein Tauschmittel. Dh. es kommt zu einer Anhäufung von Geld, eine Minderheit haltet immer mehr davon. Zwar wird das Geld auch wieder investiert, aber nur, um am Ende noch viel mehr Geld zu haben. Somit brauchen wir ewiges Wachstum (aka die gesamte Geldmenge muss sich erhöhen), weil sonst für den ganzen Rest nichts mehr übrig bleibt. Das geht so lange gut, bis die Preise so hoch sind, daß sich die Mehrheit das Leben nicht mehr leisten kann.

      Nachdem das System den reichsten % nützt, werden wir kaum davon wegkommen. So wie alle Systeme in der Natur, gibt es eine Chance auf Veränderung erst, wenn das System kollabiert. Theoretisch könnte der Mensch das aber früher erkennen und ändern, praktisch scheitert es an denen, die vom aktuellen System profitieren, und an der benachteiligten Mehrheit, die es nicht versteht.

    Leave A Reply