
https://www.sn.at/wochenende/eine-gesellschaft-egomanen-171437167
Sehr interessant geschriebene Erklärung für unser Jetzt (und die Probleme die es mit sich bringt)
Eine Gesellschaft der Egomanen – wie kommen wir da raus?
byu/Spiritgolem inAustria
Von Spiritgolem

5 Kommentare
An der Paywall vorbei:
https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20250111/282385520159800
„Mir ist klar, dass das eine Mammutaufgabe ist. Ich bin froh, dass es nicht mein Job ist und ich aus meiner psychotherapeutischen Praxis leicht reden kann. Aber wenn es so wäre, würde ich sagen: Freunde, mehr Gemeinschaft ist angesagt“
Amen.
Im Zeitalter von Social Media halt nicht ganz einfach. Jeder fühlt sich im Recht oder ungerecht behandelt und sucht statt dem Dialog Gleichgesinnte.
Gutes Thema,
Besonders der Start mit dem Kindergarten war recht interessant und nachvollziehbar,
im letzten drittel mit Blick auf die Politik konnte mich das Interview nicht mehr überzeugen.
Allein die Thematik Kindergarten und Schule hätten für ein tiefgehendes Interview leicht ausreicht.
Wir an einem Punkt wo diese sozialen Einrichtungen mit Sonderwünschen und im Streitfall mit Drohungen und Klagen überhäuft werden. Die Generation Z ist die erste Generation die von Klein auf mit digitalen Geräten und später dann mit social Media aufgewachsen ist, daraus haben sich große gesellschaftliche Änderungen ergeben die insbesondere beim Sozialverhalten der Jugend zu beobachten sind. Das wären Themen zu denen ich mir Einsichten, Analysen und Lösungen wünschen würde und nicht welche Auswirkung ein Volkskanzler Kickl auf die Gesellschaftliche Solidarität hätte.
Um Himmels Willen die Verklärungen vergangener Zeiten ist ja nicht zu ertragen.
Die vermeintlich stärkere Gemeinschaft wurde auf den Schultern und Perspektiven vieler realisiert, die sich in autoritären Systemen fügen mussten (und dann wird auch noch die katholische Kirche angeführt – der Musterverein schlechthin 🙄).
Multiple Herausforderungen lähmen, denke ich, gerade viele. Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch und das hat zig Ursachen.
Soziale Medien bringen nichts ans Licht, was nicht schon da gewesen wäre, allein die Eigendynamik und geringe Halbwertszeit von Informationen ist neu und erfordert eine neu zu erlernende Medienkompetenz.
Generation Alpha wird anders (meine Erfahrungswerte), nicht nur, dass die Kleinen jede Art der Selbstdarstellung als äusserst peinlich finden, sie verstehen auch keine Selfies (wer will das sehen??) oder warum man sich den ganzen Tag Werbung auf Insta oder Facebook reinziehen sollte.
Ich kann bei den Kindern in meiner Umgebung keinen Mangel an Empathie oder Gemeinschaftssinn feststellen.
Was für ein Quatsch. Neoliberalismus von damals hat uns den Wohlstand von damals gebracht: Öffnung der Grenzen, Freihandel mit Nachbarn, EU, Privatisierung und Liberalisierung von z.b Telekommunikationbranche, ersten Schritte im offenen Kapitalmarkt gemacht
Uns gef**kt hat dann die Boomer Angst die nachdem sie von der goldenen Gans profitiert haben, entschlossen haben sie zu köpfen. Freihandelsabkommen gestoppt, EU von treibender Wirtschaftskraft zu einem gesellschaftlichen Diktat voller Regulierungen gemacht, Geld in Massen verteilt statt gezielte Investitionen zu tätigen, erst recht während Corona. Immobilien weiterhin die einzig lohnende Geldanlage bleiben gelassen, statt sich dem kapitalmarkt zu öffnen.
Ich hab keine Lust mehr von den selben alten Leuten die uns in diese Situation gebracht haben wieder zu hören wie man da raus kommt. Es wird Zeit dass die an Macht abgeben und die nächste Generation ans Ruder lassen, auch wenn die mehr sind.