Ihr könnt mich dafür hassen, aber meiner Meinung nach brauchen verschiedene Branchen verschiedene Pensionsantrittsalter. Ich will jetzt garnicht zu sehr ins Detail gehen, ich will nur sagen, dass z. B. handwerkliche Berufe ein anderes Pensionsantrittalter brauchen als Bürojobs oder Homeoffice Jobs.
Meines Erachtens nach sollte 65 das geltende Minimum sein. Für Homeoffice oder IT-Jobs/Bürojobs (Ihr wisst was ich meine) sollte man dann an höhere Zahlen denken. Da rede ich nicht gleich von exorbitant höheren Werten, aber schon so 1 – 3 Jahre.
AustrianMichael on
Haben die Leute mal mit einem/einer 65-Jährigen gesprochen? Ich hab paar so Kollegen, die auch schon nicht mehr lang hin haben bis zur Pension und die Leistungsfähigkeit und vor allem dann verglichen mit dem Gehalt lässt da bei vielen schon massiv nach.
Klar gibt es auch Ausnahmen und manche können mit Jahrzehnten an Erfahrung punkten aber bei vielen Jobs kannst irgendwann einfach nicht mehr arbeiten. Kann mir nicht vorstellen, dass Dänemark das mit 74 wirklich durchzieht.
[deleted] on
[deleted]
Select_Ingenuity_146 on
Sehe ja auf Grund der Demographie wenig andere Möglichkeiten, wenn man beim Generationsvertrag bleiben möchte. Noch mehr kannst du die Arbeitenden nicht mehr zahlen lassen aber wenn man dann Zahlen liest, dass die Zuschüsse zum von 2,7 auf 6,1% des BIPs steigen sollen …
Aktuellen schießen wir ~14 Mrd. € vom Bundesbudget zum Pensionssystem dazu. In heutigem Geld wären das bei 6,1% dann knapp 31 Mrd. €. Wo sollen die bitte herkommen?
Laut den Experten schaffen wirs gerade kaum die 5 Mrd. zu „finden“ um die Staatsschulden nur 3% steigen zu lassen.
Irgendwas wird man sich trotzdem überlegen müssen weil der 70 jährige logischerweise keine Zementsäcke mehr schleppen kann.
blackwork_ on
Was ich nicht ganz check, vielleicht kann mir das jemand erklären- wenn unser BIP immer steigt und immer ein gewisser Prozentsatz erwirtschafteter Gehälter in die Pensionen fließt, is es dann nicht egal ob dieser Betrag von 1,7 oder 4,5 Arbeitenden aufgebracht wird? Oder überseh ich da was?
sopte666 on
Und was genau soll das bringen wenn Unternehmen keine Leute über 50 einstellen? Dass die Leute ein paar Jahre länger Sozialhilfe bekommen um das Pensionssystem zu entlasten?
DarkTemplar_ on
Das haben gute Arbeitsplätze schon erkannt. Deshalb versucht man, wenn man Mitarbeiter tatsächlich würdigt, die wenigst möglich zu verschleißen, dass die noch fit sind im Alter, weil wer jetzt einsteigt, arbeitet mindestens bis 70 und das funktioniert halt nur wenn das körperlich und geistig geht
Des Weiteren sehe ich da aber auch ein großes Problem mit der Zukunftfähigkeit der alten
Nur weil die länger arbeiten heißt das nicht das sie nützlich sind
Bei mir gehen mehr Leute in Pension als „normal“ kündigen in den nächsten 5 Jahren und die Fähigkeit jetzt schon mit vor 5 jahren modernen Sachen umzugehen, ist eine Katastrophe. Da muss richtig viel in Schulungen und Weiterbildungen angeboten werden.
Reasonable_Dot_1831 on
Man könnte ja einen Teil der Pensionsgelder in einen sehr gestreuten staatlichen Fond stecken und somit das System besser finanzieren.
Aber dazu bräuchte es viel mehr Finanzbildung, damit sie Bevölkerung sowas akzeptieren würde.
wantilles1138 on
Mir wäre es lieber, ich könnte meine Pensionsabgaben selber verwalten. Erstens mehr Übersicht und zweitens bekomm ich am Ende wahrscheinlich mehr raus.
Tabo1987 on
Sind halt immer Experten, die ihr Leben lang keinen schweren Job machen mussten.
Key_Team3362 on
Ihr könnt fordern was ihr wollt .. sch*** könnts gehen , niemand wird bis 67 hakln (außer die Workaholics) ! die Leute schaffen es nicht einmal bis 65 zu hakln & GESUND in die Pension zu gehen!
Leo_Bony on
Das sind Freidenker, also völlig frei von..
H4im4n on
Wie warads mit 100?
Denan geht’s ned guad.
Glumandalf on
irgendein ökonom hat sich wieder einmal ausgerechnet, warum wir keine schönen dinge haben können.
Sephiroth_000 on
> Die Expertinnen und Experten waren im Rahmen einer Initiative der „Aktion Generationengerechtigkeit“ zusammengekommen
Was soll daran gerecht sein, wenn ich noch länger arbeiten muss? Man lebt vielleicht etwas länger, aber oft genug sind diese Jahre meiner Beobachtung nach nicht das Wahre…
YMK1234 on
Besagte Fachleute können ja gerne nach dem _Mindest_pensionsalter gerne weiter arbeiten wenn’s ihnen so viel Spaß macht.
FlaviusAurelian on
Also bin jetzt Mitte/Ende 20 und fühl mich ja eigentlich nur noch verarscht
Caloric_Recycling on
Unbedingt! Garniert mit einem freiwilligen opt-out aus dem Pyramidensystem!
anlumo on
Experten sagen das seit mindestens zwanzig Jahren (da hab ich es von einem zum ersten Mal gehört), aber solange die Pensionistenparteien so viele Stimmen bekommen, wird sich da nichts ändern.
wilsoniamsooorry on
Ich bin ein Fachleute. Ich fordere hoits de Goschn.
ToxicToddler on
Die Krux ist halt auch das System wie unsere KV entlohnen.
Solange ein 60 Jähriger deutlich mehr kostet als ein 30 Jähriger bei gleicher Job Description wird es schwer werden die Leute gleichzeitig länger im Erwerbsleben zu halten und gleichzeitig bei Jobverlust zu vermitteln.
Gehalt muss der Leistung entsprechen und nicht dem Dienstalter.
Würd möglicherweise auch mehr Jungen ermöglichen eine Familie zu gründen oder Eigentum zu erwerben wenn sie gleich adäquat bezahlt werden und nicht der AG noch 15 Vorrückungen in seiner Langfristplanung einpreisen muss.
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21 Kommentare
Ihr könnt mich dafür hassen, aber meiner Meinung nach brauchen verschiedene Branchen verschiedene Pensionsantrittsalter. Ich will jetzt garnicht zu sehr ins Detail gehen, ich will nur sagen, dass z. B. handwerkliche Berufe ein anderes Pensionsantrittalter brauchen als Bürojobs oder Homeoffice Jobs.
Meines Erachtens nach sollte 65 das geltende Minimum sein. Für Homeoffice oder IT-Jobs/Bürojobs (Ihr wisst was ich meine) sollte man dann an höhere Zahlen denken. Da rede ich nicht gleich von exorbitant höheren Werten, aber schon so 1 – 3 Jahre.
Haben die Leute mal mit einem/einer 65-Jährigen gesprochen? Ich hab paar so Kollegen, die auch schon nicht mehr lang hin haben bis zur Pension und die Leistungsfähigkeit und vor allem dann verglichen mit dem Gehalt lässt da bei vielen schon massiv nach.
Klar gibt es auch Ausnahmen und manche können mit Jahrzehnten an Erfahrung punkten aber bei vielen Jobs kannst irgendwann einfach nicht mehr arbeiten. Kann mir nicht vorstellen, dass Dänemark das mit 74 wirklich durchzieht.
[deleted]
Sehe ja auf Grund der Demographie wenig andere Möglichkeiten, wenn man beim Generationsvertrag bleiben möchte. Noch mehr kannst du die Arbeitenden nicht mehr zahlen lassen aber wenn man dann Zahlen liest, dass die Zuschüsse zum von 2,7 auf 6,1% des BIPs steigen sollen …
Aktuellen schießen wir ~14 Mrd. € vom Bundesbudget zum Pensionssystem dazu. In heutigem Geld wären das bei 6,1% dann knapp 31 Mrd. €. Wo sollen die bitte herkommen?
Laut den Experten schaffen wirs gerade kaum die 5 Mrd. zu „finden“ um die Staatsschulden nur 3% steigen zu lassen.
Irgendwas wird man sich trotzdem überlegen müssen weil der 70 jährige logischerweise keine Zementsäcke mehr schleppen kann.
Was ich nicht ganz check, vielleicht kann mir das jemand erklären- wenn unser BIP immer steigt und immer ein gewisser Prozentsatz erwirtschafteter Gehälter in die Pensionen fließt, is es dann nicht egal ob dieser Betrag von 1,7 oder 4,5 Arbeitenden aufgebracht wird? Oder überseh ich da was?
Und was genau soll das bringen wenn Unternehmen keine Leute über 50 einstellen? Dass die Leute ein paar Jahre länger Sozialhilfe bekommen um das Pensionssystem zu entlasten?
Das haben gute Arbeitsplätze schon erkannt. Deshalb versucht man, wenn man Mitarbeiter tatsächlich würdigt, die wenigst möglich zu verschleißen, dass die noch fit sind im Alter, weil wer jetzt einsteigt, arbeitet mindestens bis 70 und das funktioniert halt nur wenn das körperlich und geistig geht
Des Weiteren sehe ich da aber auch ein großes Problem mit der Zukunftfähigkeit der alten
Nur weil die länger arbeiten heißt das nicht das sie nützlich sind
Bei mir gehen mehr Leute in Pension als „normal“ kündigen in den nächsten 5 Jahren und die Fähigkeit jetzt schon mit vor 5 jahren modernen Sachen umzugehen, ist eine Katastrophe. Da muss richtig viel in Schulungen und Weiterbildungen angeboten werden.
Man könnte ja einen Teil der Pensionsgelder in einen sehr gestreuten staatlichen Fond stecken und somit das System besser finanzieren.
Aber dazu bräuchte es viel mehr Finanzbildung, damit sie Bevölkerung sowas akzeptieren würde.
Mir wäre es lieber, ich könnte meine Pensionsabgaben selber verwalten. Erstens mehr Übersicht und zweitens bekomm ich am Ende wahrscheinlich mehr raus.
Sind halt immer Experten, die ihr Leben lang keinen schweren Job machen mussten.
Ihr könnt fordern was ihr wollt .. sch*** könnts gehen , niemand wird bis 67 hakln (außer die Workaholics) ! die Leute schaffen es nicht einmal bis 65 zu hakln & GESUND in die Pension zu gehen!
Das sind Freidenker, also völlig frei von..
Wie warads mit 100?
Denan geht’s ned guad.
irgendein ökonom hat sich wieder einmal ausgerechnet, warum wir keine schönen dinge haben können.
> Die Expertinnen und Experten waren im Rahmen einer Initiative der „Aktion Generationengerechtigkeit“ zusammengekommen
Was soll daran gerecht sein, wenn ich noch länger arbeiten muss? Man lebt vielleicht etwas länger, aber oft genug sind diese Jahre meiner Beobachtung nach nicht das Wahre…
Besagte Fachleute können ja gerne nach dem _Mindest_pensionsalter gerne weiter arbeiten wenn’s ihnen so viel Spaß macht.
Also bin jetzt Mitte/Ende 20 und fühl mich ja eigentlich nur noch verarscht
Unbedingt! Garniert mit einem freiwilligen opt-out aus dem Pyramidensystem!
Experten sagen das seit mindestens zwanzig Jahren (da hab ich es von einem zum ersten Mal gehört), aber solange die Pensionistenparteien so viele Stimmen bekommen, wird sich da nichts ändern.
Ich bin ein Fachleute. Ich fordere hoits de Goschn.
Die Krux ist halt auch das System wie unsere KV entlohnen.
Solange ein 60 Jähriger deutlich mehr kostet als ein 30 Jähriger bei gleicher Job Description wird es schwer werden die Leute gleichzeitig länger im Erwerbsleben zu halten und gleichzeitig bei Jobverlust zu vermitteln.
Gehalt muss der Leistung entsprechen und nicht dem Dienstalter.
Würd möglicherweise auch mehr Jungen ermöglichen eine Familie zu gründen oder Eigentum zu erwerben wenn sie gleich adäquat bezahlt werden und nicht der AG noch 15 Vorrückungen in seiner Langfristplanung einpreisen muss.