
Kein Wunder, dass die Kosten für die Krankenversicherung so stark steigen.
Neu können sich Menschen, die zu Hause ein Familienmitglied pflegen, bei der Spitex anmelden und erhalten dafür einen Lohn. Zum Beispiel 30 Franken pro Stunde. Das ist super.
ABER: Die privaten Spitex-Dienste erhalten von der Krankenkasse 52.50 Franken und von der Gemeinde 20 Franken. Die restlichen 42.50 Franken stecken sie für das einfache Versenden der Rechnung an die Krankenkasse selbst ein.
Schätzungsweise 600’000 Menschen pflegen in der Schweiz Angehörige zu Hause.
Kein Wunder, dass derzeit unzählige Spitex-Dienste allerorts werben. Eine wahre Goldgrube.
Here’s a video from *Kassensturz*: https://youtu.be/WRgUymUqpzk
Also, wer von euch möchte noch schnell reich werden? Startet eine Spitex vom Homeoffice aus, leitet ein paar Rechnungen an die Krankenkasse weiter… und voilà, schon seid ihr ein von der Krankenkasse finanzierter Multimillionär. Viel Glück!
Versteht mich nicht falsch: Die häusliche Pflege ist super. Und es ist auch gut, dass diese pflegenden Angehörigen Geld bekommen. Das Problem ist, dass die pflegenden Angehörigen von den 72.50 Franken nur 30 Franken bekommen. Die restlichen 42.50 Franken behält die Spitex für sich. Und zwar pro Arbeitsstunde. Finanziert von euch.
Swiss Healthcare Loophole: Spitex Services Pocketing Huge Profits While Family Caregivers Get Shortchanged
byu/Swigor inSwitzerland
Von Swigor
3 Kommentare
What a joke …
I wondered why there where so many ads for this on YouTube. Now I know…
Aight where can I sign the Initiative?