
Gemäss einer aktuellen Studie werden Arzneimittel in der Schweiz im Durchschnitt 249 Tage später zugelassen als bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).
Der Schweizer Pharmaverband Interpharma erklärte, der Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten werde dadurch zunehmend schwieriger.
Eine von der Pharmaindustrie und dem Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic durchgeführte Benchmarking-Studie zeige, dass die Unternehmen in der Schweiz ihre Gesuche im Vergleich zu Europa später einreichen und dass auch die Dauer der Prüfverfahren zugenommen habe, teilte Interpharma am Mittwoch mit.
Im Durchschnitt wird ein Medikament in der Schweiz 249 Tage später zugelassen als von der EMA. Dies entspricht einer Zunahme von 48% gegenüber dem Vorjahr. Die Firmen reichten ihre Zulassungsgesuche bei Swissmedic 244 Tage später ein als bei der EMA.
Interpharma führt dies auf die schlechten Rahmenbedingungen in der Schweiz zurück, welche dazu geführt hätten, dass der Schweizer Markt zunehmend an Priorität verloren habe.
https://www.swissinfo.ch/eng/multinational-companies/drug-approval-in-switzerland-much-slower-than-in-europe/84850715?utm_source=multiple&utm_medium=website&utm_campaign=news_en&utm_content=o&utm_term=wpblock_highlighted-compact-news-carousel
Von BezugssystemCH1903
1 Kommentar
Some much better data points would be:
* Out of drugs approved in EU, how many end up being approved in CH?
* For those that are not approved, why?
* Why do the companies submit the Swiss approval requests 244 days later? And how does this relate to *“CH bad, drugs approved 249 later in the EU“* claim? Is the actual process just 5 days slower?
… but I guess that’s not the kind of data that pharma wants you to see 🙂