Creepshots sind sexuell eindeutige Fotos oder Videos von ahnungslosen Frauen. Zeiger untersucht wie diese Bilder entstehen, wo sie verbreitet werden und wer dahinter steckt. Nach unseren Sendungen erreichten uns neue Meldungen von Opfern, das Thema wurde in den Medien ausführlich diskutiert und es kam sogar zu einer Entlassung.

    Für Frauen, die mit Schleichversuchen zu kämpfen haben, können die Folgen verheerend sein. Ohne Erlaubnis aufgenommene Fotos und Videos landen oft in Online-Gruppen, wo sie von Hunderten von Menschen angesehen und kommentiert werden.

    Creepshotmaker stoppt und das Material geht offline

    Einer der Creepshot-Macher, die Pointer während der Untersuchung entdeckte, hörte nach den Veröffentlichungen auf. Der Mann, der unter dem Namen CANDID.KING in einem öffentlichen Internetforum aktiv war, machte heimlich Bilder von Frauen in Rotterdam und Umgebung und stellte sie online.

    Durch die Analyse der Bilder und Standorte gelang es Pointer, ihn zu identifizieren. Nachdem Pointer sich an ihn gewandt hatte, postete er eine Abschiedsbrief in einem häufig genutzten Forum, um Creepshots zu verbreiten. Darin schrieb er, dass ihm erst nach seiner Ergreifung klar geworden sei, wie weit sein Verhalten gegangen sei und welchen Einfluss es auf sein Leben gehabt habe. Er forderte auch andere Creepshot-Macher auf, damit aufzuhören.

    Der Brief und die Forumbeiträge mit den von ihm aufgenommenen Fotos und Videos wurden inzwischen offline genommen. Auch ein Telegram-Kanal mit Tausenden Mitgliedern wurde nach Pointers Veröffentlichungen offline genommen.

    Opfer erhalten Hilfe, um Bilder offline zu nehmen

    Opfer, deren Creepshots noch online waren, kamen damit zurecht Personal van Pointer und die Anwälte Laura van Gijn und Roan de Jong von der Anwaltskanzlei De Roos versuchen, ihre Bilder entfernen zu lassen. Zuvor unterstützten sie Frauen, deren Creepshots in einem internationalen Webforum veröffentlicht wurden.

    Die Anwälte machten formulieren mit dem Opfer Plattformen auffordern können, ihre Bilder offline zu nehmen. Dutzende Creepshots wurden auf diese Weise offline genommen.

    Arbeitgeber und Medien ergreifen Maßnahmen

    Auch die Arbeitgeber ergriffen nach der Untersuchung Maßnahmen. Ein Mitarbeiter einer Autowerkstatt verlor seinen Job nachdem sich herausstellte, dass er Kriechfotos von Kolleginnen und Kunden gemacht und geteilt hatte. Auch Jumbo, Albert Heijn, PLUS und Lidl warnten ihre Mitarbeiter vor Schleichschüssen. Jumbo reichte außerdem drei Berichte ein.

    Die Pointer-Videos erhielten auch große mediale Aufmerksamkeit. C’est Mocro, RTL Boulevard und AD schrieben über die Recherche. Die Kolumnistin Angela de Jong schrieb über ihre Sorgen als Frau und darüber, was Kriechschüsse für die Sicherheit von Frauen bedeuten: „Eine weitere Sache, vor der man als Frau auf der Hut sein sollte. Eine andere Sache, nach der man ständig Ausschau halten sollte. Eine andere Sache, die man seinen Töchtern beibringen sollte.“

    Nach dem Video veröffentlichte der Opferhilfefonds eine Informationsseite über Creepshots und ihre Kriminalität im Internet.

    https://pointer.kro-ncrv.nl/aangiftes-ontslag-en-bewustwording-dit-bracht-het-pointer-onderzoek-naar-creepshots-teweeg

    Von Chronicbias

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    2 Kommentare

    1. Dat zie je niet vaak dat er direct zoveel concrete actie is. Echt heel fijn om te zien!

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