
Ich habe im Frühjahr eine kleine Papayapflanze gekauft und sie, ohne viel zu recherchieren, in das Gewächshaus gepflanzt.
Ihr ging es erstaunlich gut, sie ist groß und kräftig und steht kurz vor der Blüte. Das ist alles unerwartet gut gegangen, aber da jetzt die Kälte kommt, weiß ich nicht, wie ich sie am besten schütze.
Sie ist ca. 130-140 cm groß. Ich habe gelesen, dass ich sie entweder umtopfe (wobei ich Angst habe, dass ich die Wurzeln beschädige und sie umbringe) oder das Gewächshaus warm halte (was schwierig ist, weil es in einem Schrebergarten ist und überhaupt nicht isoliert ist).
Habt ihr vielleicht Ratschläge?
Von spiri19

5 Kommentare
Sie wird eingehen, wenn Du sie nicht bei min 15° halten kannst. Also unmöglich im Gewächshaus, einzige Chance ist sie auszubuddeln und im Topf übern Winter rein zu holen.
Da die Papaya selbst bei „normalen“ niedrigen Temperaturen schwächelt (ab 10°C musst Du sie definitiv ins Haus holen. Bei einer Pflanze (zB Zitrus), die auch Temperaturen um die 2 bis 5 Grad aushält, könnte man einen sogenannten „Frostwächter“ verbauen. Ein kleiner Heizofen, der automatisch anspringt. Aber damit ist es hier nicht getan, vor Allem auch, da bei längerem Frost die unterirdischen Pflanzenteile zu sehr leiden.
Am Besten holst Du sie baldmöglichst rein, damit sie sich an die veränderten Liftverhältnisse schonmal gewöhnen kann.
Ich habe letztes Jahr meine Papaya im Garten ausgepflanzt und im Herbst wieder in den Topf gepflanzt. Darauf hin hat sie alle Blätter abgeworfen aber zugleich neue Seitentriebe gebildet.
mich würde interessieren wie man das Ungetüm unbeschadet dann transportiert, mit Topf sicher nicht einfach aus Schrebergarten nach Hause
Ich habe dieses Jahr auch das erste Mal Papaya im Gewächshaus, allerdings in großen Kübeln. Geplant ist, die Pflanzen darin bei ca. 15 Grad zu überwintern.
Ich würde die Pflanze an deiner Stelle ausgraben und das umtopfen versuchen. Aber die Überwinterung im Haus könnte wegen Spinnmilben und zu wenig Licht auch herausfordern werden.