Drauf geschissen, das ist eh nur Essen für mein Essen!!!1!1
throwaway_3d7fc4d5 on
> Bislang fehlten schlichtweg verlässliche Daten, um den Einfluss des Klimawandels auf das Grundwasser eindeutig nachzuweisen. Denn kurzfristige Schwankungen oder Wasserentnahmen überlagern oft die langfristigen Veränderungen. „Tatsache ist aber, dass wir früher eigentlich keinen Langzeit-Trend hatten. Das heißt, es gab keine Entwicklung nach oben oder nach unten beim Grundwasser“, sagt Wingering. Das sei jetzt anders, mit klarem Trend nach unten.
Das ist tarsächlich noch nicht so ganz klar wie hier dargestellt wird. Einige Trockenjahre, die auch in kurzen Abfolgen hintereinander stattfinden können, spiegeln einen kurzfristigen Trend vor, der sich in der Langfrist nicht bestätigt. In den 1940er-Jahren gab es einige sehr trockene Jahre, darunter auch das Rekordjahr 1947, das immer noch heißer und trockener ist als einige der letzten Rekordsommer – hätte man den Trend damals beobachtet, hätte man wahrscheinlich ebenfalls behauptet, dass Deutschland austrocknet – was sich letztlich durch die anschließenden nasseren Jahre in den 1960er- und 1970er-Jahren nicht bestätigt hat.
Oder, um es anders auszudrücken: Vorhersagen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.
just_reading2025 on
»Klimaschut ist teuer. Kein Klimaschutz wird noch viel teurer werden«
LilyBlueming on
Es ist schon verdammt gruselig, dass es hier (Ruhrpott) einfach seit Wochen gar nicht mehr geregnet hat, bzw. wenn dann mal „Gewitter mit Starkregen“ angekündigt war, gabs maximal ein paar Tröpfchen.
PhiLe_00 on
Tja, da werden wir wohl die Agrikultur ein bisschen umdenken müssen. Die Wüsten Landschaft Monokultur di man in so viele erzählungen von den ach so traurigen Bauern ist nicht mehr zukunfstfähig.
Ach was erzähl ich, die EU und Deutschland werden diese armen Großgrundbeitzer mit milliarden an Subventionen, Förder und entlastungsgelder helfen. Nur um sich dann kein stück zu ändern.
gutster_95 on
Aber Fritze denkt immer noch, das der Klimawandel der Wirtschaft nix anhaben kann.
Tasty-Guess-9376 on
Bilde ich es mir ein oder ist der Mais auf den Äckern auch extrem klein für die Jahreszeit
Magisch_Cat on
Bei uns hat es nicht mehr nennenswert seit April geregnet (Südhessen) und abgesehen von der einen Woche im Juni hatte es auch noch keine Woche unter 30 Grad hier in der letzten Zeit. Die nächste Temperatur unter 35° (!) ist erst für den 17.08 angesagt. Da werden es nach Vorhersage nur 31, ganze 6° kälter als der Vortag.
Ich geh brechen.
nkm789 on
Ist es von den Bauern nicht total fahrlässig 2026 immer noch darauf zu setzen, dass der wichtigste Produktionsfaktor literally vom Himmel fällt?
Also warum wurde nicht viel mehr in Verschattung und Bewässerung investiert?
So ein risikoblindes Verhalten kann sich auch nur eine Branche leisten, die hauptsächlich von Subventionen lebt.
Hobbitfrau on
Die Landwirtschaft muss sich umstellen. Es müssen Sorten angebaut werden, die weniger Wasser brauchen und die Hitze besser vertragen.
Und man sollte sich in einigen Dingen endlich die Niederlande zum Vorbild nehmen. Die sind Spitzenreiter in innovativer Landwirtschaft und haben einen deutlich niedrigeren Wasserverbrauch beim Gemüseanbau.
Smagjus on
Normalerweise gehe ich jedes Jahr im Hochsommer Brombeeren pflücken und mach meine eigene Marmelade. Auch hier gab es praktisch nichts zu ernten. Köln ist knochentrocken.
delta45678 on
Wir wollen es doch nicht anders. Das hier ist Teil der Bestellung.
panicradio316 on
…. und wenn’s dann dicke runterkommt, sind die Böden zu trocken, das Wasser aufzunehmen.
xstreamReddit on
Aber der Agrardiesel muss fließen!
onemorelightgoesout on
Tröpfchenbewässerung wos geht
staticstreet on
Ist echt heftig dieses Jahr. Gefühlt merkt man erst jetzt, wie ungewöhnlich lange solche trockenen Phasen inzwischen teilweise anhalten. Gerade für Landwirtschaft und Natur ist das natürlich richtig bitter.
BGTheHoff on
Einfach noch mal Habeck an der Fähre abpassen, dann wird alles super, liebe Bauern.
SilentApo on
Echt wild wie ich in der Region Hannover von sowas fast nichts mitbekommt. Bei mir gibts es bestimmt einmal die Woche ein fettes Gewitter wo die Welt fast untergeht, woanders scheint es gar nicht zu regnen.
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18 Kommentare
Drauf geschissen, das ist eh nur Essen für mein Essen!!!1!1
> Bislang fehlten schlichtweg verlässliche Daten, um den Einfluss des Klimawandels auf das Grundwasser eindeutig nachzuweisen. Denn kurzfristige Schwankungen oder Wasserentnahmen überlagern oft die langfristigen Veränderungen. „Tatsache ist aber, dass wir früher eigentlich keinen Langzeit-Trend hatten. Das heißt, es gab keine Entwicklung nach oben oder nach unten beim Grundwasser“, sagt Wingering. Das sei jetzt anders, mit klarem Trend nach unten.
Das ist tarsächlich noch nicht so ganz klar wie hier dargestellt wird. Einige Trockenjahre, die auch in kurzen Abfolgen hintereinander stattfinden können, spiegeln einen kurzfristigen Trend vor, der sich in der Langfrist nicht bestätigt. In den 1940er-Jahren gab es einige sehr trockene Jahre, darunter auch das Rekordjahr 1947, das immer noch heißer und trockener ist als einige der letzten Rekordsommer – hätte man den Trend damals beobachtet, hätte man wahrscheinlich ebenfalls behauptet, dass Deutschland austrocknet – was sich letztlich durch die anschließenden nasseren Jahre in den 1960er- und 1970er-Jahren nicht bestätigt hat.
Oder, um es anders auszudrücken: Vorhersagen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.
»Klimaschut ist teuer. Kein Klimaschutz wird noch viel teurer werden«
Es ist schon verdammt gruselig, dass es hier (Ruhrpott) einfach seit Wochen gar nicht mehr geregnet hat, bzw. wenn dann mal „Gewitter mit Starkregen“ angekündigt war, gabs maximal ein paar Tröpfchen.
Tja, da werden wir wohl die Agrikultur ein bisschen umdenken müssen. Die Wüsten Landschaft Monokultur di man in so viele erzählungen von den ach so traurigen Bauern ist nicht mehr zukunfstfähig.
Ach was erzähl ich, die EU und Deutschland werden diese armen Großgrundbeitzer mit milliarden an Subventionen, Förder und entlastungsgelder helfen. Nur um sich dann kein stück zu ändern.
Aber Fritze denkt immer noch, das der Klimawandel der Wirtschaft nix anhaben kann.
Bilde ich es mir ein oder ist der Mais auf den Äckern auch extrem klein für die Jahreszeit
Bei uns hat es nicht mehr nennenswert seit April geregnet (Südhessen) und abgesehen von der einen Woche im Juni hatte es auch noch keine Woche unter 30 Grad hier in der letzten Zeit. Die nächste Temperatur unter 35° (!) ist erst für den 17.08 angesagt. Da werden es nach Vorhersage nur 31, ganze 6° kälter als der Vortag.
Ich geh brechen.
Ist es von den Bauern nicht total fahrlässig 2026 immer noch darauf zu setzen, dass der wichtigste Produktionsfaktor literally vom Himmel fällt?
Also warum wurde nicht viel mehr in Verschattung und Bewässerung investiert?
So ein risikoblindes Verhalten kann sich auch nur eine Branche leisten, die hauptsächlich von Subventionen lebt.
Die Landwirtschaft muss sich umstellen. Es müssen Sorten angebaut werden, die weniger Wasser brauchen und die Hitze besser vertragen.
Und man sollte sich in einigen Dingen endlich die Niederlande zum Vorbild nehmen. Die sind Spitzenreiter in innovativer Landwirtschaft und haben einen deutlich niedrigeren Wasserverbrauch beim Gemüseanbau.
Normalerweise gehe ich jedes Jahr im Hochsommer Brombeeren pflücken und mach meine eigene Marmelade. Auch hier gab es praktisch nichts zu ernten. Köln ist knochentrocken.
Wir wollen es doch nicht anders. Das hier ist Teil der Bestellung.
…. und wenn’s dann dicke runterkommt, sind die Böden zu trocken, das Wasser aufzunehmen.
Aber der Agrardiesel muss fließen!
Tröpfchenbewässerung wos geht
Ist echt heftig dieses Jahr. Gefühlt merkt man erst jetzt, wie ungewöhnlich lange solche trockenen Phasen inzwischen teilweise anhalten. Gerade für Landwirtschaft und Natur ist das natürlich richtig bitter.
Einfach noch mal Habeck an der Fähre abpassen, dann wird alles super, liebe Bauern.
Echt wild wie ich in der Region Hannover von sowas fast nichts mitbekommt. Bei mir gibts es bestimmt einmal die Woche ein fettes Gewitter wo die Welt fast untergeht, woanders scheint es gar nicht zu regnen.