Die sitzen halt auf nem Ast an dem Gerade gesägt wird, ist doch zu erwarten, dass sie in der Zeit bis der Großteil auf E umgestiegen ist noch mal profite maximieren. Gerade wenn sie wissen, dass die Regierung nur daneben steht und wegguckt. Kapitalismus halt.
[deleted] on
[deleted]
D0NAZ on
Ist halt Krieg, und wir haben die Chance auf mehr Energieunabhängigkeit vertan, als wieder mal die CDU gewählt wurde.
Ist halt Kapitalismus bzw Marktwirtschaft. Lief viele Jahre super und manchmal gewinnen andere mehr als du und ich.
Cold-Load-2517 on
Nunja, man müsste ihnen schon Wucher nachweisen. Was denke ich wegen der Knappheit bei Raffineriekapazität schwierig werden wird.
Was der Schreiberling vom Spiegel nicht zu verstehen scheint ist, das Rohöl nicht das fertige Produkt ist. Und das Raffinerien nicht auf jede Ölsorte ausgelegt sind.
Außerdem gehen die Aktienkurse der Ölkonzerne und Peripherie gut hoch und man sollte eh in Aktien-ETF´s sparen und hats dadurch dreimal wieder raus. 😉
ayylmao2395 on
Wann packen wir endlich die Guillotine aus…
Competitive-Cap3392 on
Dass hier der höchstmögliche Profit für die Ölkonzerne abgeschöpft wird dürfte jedem klar sein. Unsere Regierung macht dabei beide Augen zu und redet das alles nur schön. Von wegen Kartellamt usw. Alleine die möglichen Strafen für die nachgewiesenen Vergehen gegen die 12:00-Uhr Regel würde viel Geld zur Verfügung stellen mit dem man die Bürger gezielt entlasten könnte.
LilleBoy on
Und unsere Regierung guckt zu und verdient fleißig mit. Es wird Zeit für das französische Buttermesser und einen strickten Wechsel zu erneuerbaren
Ylvina on
Mensch, wer hätte das denn ahnen können. Is ja verrückt /s
HorrorMotor2051 on
Was ich mich bei Übergewinnsteuer immer Frage ist: Wie reagieren die Firmen darauf und haben wir dann wirklich noch einen Vorteil?
Angenommen ich wäre eine internationale Firma und kann in einer Krise mein hoch nachgefragtes und damit teures Gut in zwei Ländern verkaufen (Land A und/oder Land B). In Land A gab es in der Vergangenheit viele Diskussionen um Übergewinnsteuer, oder vielleicht gab es sogar schon Fälle von Übergewinnsteuer in der Vergangenheit und ich habe somit zu befürchten, dass der höhere Preis meines Gutes als Übergewinn gewertet wird und damit eine hohe Steuer fällig wird. In Land B gibt es so etwas nicht und ich habe eine Sicherheit, dass egal wie viel Gewinn ich mache, keine Übergewinnsteuer anfällt. Wäre ich in diesem Fall nicht blöd mein Gut in beiden Ländern zu dem gleichen erhöhten Preis anzubieten? Würde ich nicht eher präferiert in Land B verkaufen wollen?
Ich denke, die rationalste Strategie wäre es in diesem Fall in Land A noch höhere Preise zu verlangen und in Land B vielleicht sogar etwas niedrigere Preise anzusetzen. Denn jeden Euro Gewinn den ich in Land B mache ist mir sicher, während ich in Land A eine unvorhersehbare Steuer zu befürchten habe. Dieses Risiko nehme ich nicht einfach so in Kauf, sondern erwarte dafür erhöhte Preise vom Konsumenten. Spieltheoretisch betrachtet, scheint mir das die logische Konsequenz zu sein.
Meine wilde These ist es, dass schon alleine die populären Diskussionen zur Übergewinnsteuer in Deutschland in den vergangenen Jahren schon das Potenzial haben, einige Entscheidungsträger in den Ölkonzernen davon abzuschrecken heute in Deutschland zu verkaufen und bereits jetzt zu erhöhten Preisen führen könnten.
Dry-Introduction-800 on
Also alles wie es sein soll
TheDuffman_OhYeah on
> Übergewinne, so Bukold, seien Gewinne, die durch höhere Preise in einer Krise entstünden, ohne dass die beteiligten Firmen überhaupt mehr Kosten hätten.
Sorry, aber dann führt ja jede Preisschwankung zu Übergewinnen. Scheinbar hat da jemand die grundlegenden Marktmechanismus von Angebot und Nachfrage nicht verstanden.
CharacterKoala9805 on
Dass das nicht gut ist, ist natürlich klar aber sollten hier das alle nicht eher neutral finden? Nur durch höhere Preise wird der Konsum fossile Brennstoffe eingeschränkt, um die CO2 Ziele zu erreichen. Ist nicht sogar gewolltes politisches Ziel, Kraftstoffe über die CO2 Steuern so teuer zu machen, dass der Konsum zurückgeht?
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12 Kommentare
Die sitzen halt auf nem Ast an dem Gerade gesägt wird, ist doch zu erwarten, dass sie in der Zeit bis der Großteil auf E umgestiegen ist noch mal profite maximieren. Gerade wenn sie wissen, dass die Regierung nur daneben steht und wegguckt. Kapitalismus halt.
[deleted]
Ist halt Krieg, und wir haben die Chance auf mehr Energieunabhängigkeit vertan, als wieder mal die CDU gewählt wurde.
Ist halt Kapitalismus bzw Marktwirtschaft. Lief viele Jahre super und manchmal gewinnen andere mehr als du und ich.
Nunja, man müsste ihnen schon Wucher nachweisen. Was denke ich wegen der Knappheit bei Raffineriekapazität schwierig werden wird.
Was der Schreiberling vom Spiegel nicht zu verstehen scheint ist, das Rohöl nicht das fertige Produkt ist. Und das Raffinerien nicht auf jede Ölsorte ausgelegt sind.
Außerdem gehen die Aktienkurse der Ölkonzerne und Peripherie gut hoch und man sollte eh in Aktien-ETF´s sparen und hats dadurch dreimal wieder raus. 😉
Wann packen wir endlich die Guillotine aus…
Dass hier der höchstmögliche Profit für die Ölkonzerne abgeschöpft wird dürfte jedem klar sein. Unsere Regierung macht dabei beide Augen zu und redet das alles nur schön. Von wegen Kartellamt usw. Alleine die möglichen Strafen für die nachgewiesenen Vergehen gegen die 12:00-Uhr Regel würde viel Geld zur Verfügung stellen mit dem man die Bürger gezielt entlasten könnte.
Und unsere Regierung guckt zu und verdient fleißig mit. Es wird Zeit für das französische Buttermesser und einen strickten Wechsel zu erneuerbaren
Mensch, wer hätte das denn ahnen können. Is ja verrückt /s
Was ich mich bei Übergewinnsteuer immer Frage ist: Wie reagieren die Firmen darauf und haben wir dann wirklich noch einen Vorteil?
Angenommen ich wäre eine internationale Firma und kann in einer Krise mein hoch nachgefragtes und damit teures Gut in zwei Ländern verkaufen (Land A und/oder Land B). In Land A gab es in der Vergangenheit viele Diskussionen um Übergewinnsteuer, oder vielleicht gab es sogar schon Fälle von Übergewinnsteuer in der Vergangenheit und ich habe somit zu befürchten, dass der höhere Preis meines Gutes als Übergewinn gewertet wird und damit eine hohe Steuer fällig wird. In Land B gibt es so etwas nicht und ich habe eine Sicherheit, dass egal wie viel Gewinn ich mache, keine Übergewinnsteuer anfällt. Wäre ich in diesem Fall nicht blöd mein Gut in beiden Ländern zu dem gleichen erhöhten Preis anzubieten? Würde ich nicht eher präferiert in Land B verkaufen wollen?
Ich denke, die rationalste Strategie wäre es in diesem Fall in Land A noch höhere Preise zu verlangen und in Land B vielleicht sogar etwas niedrigere Preise anzusetzen. Denn jeden Euro Gewinn den ich in Land B mache ist mir sicher, während ich in Land A eine unvorhersehbare Steuer zu befürchten habe. Dieses Risiko nehme ich nicht einfach so in Kauf, sondern erwarte dafür erhöhte Preise vom Konsumenten. Spieltheoretisch betrachtet, scheint mir das die logische Konsequenz zu sein.
Meine wilde These ist es, dass schon alleine die populären Diskussionen zur Übergewinnsteuer in Deutschland in den vergangenen Jahren schon das Potenzial haben, einige Entscheidungsträger in den Ölkonzernen davon abzuschrecken heute in Deutschland zu verkaufen und bereits jetzt zu erhöhten Preisen führen könnten.
Also alles wie es sein soll
> Übergewinne, so Bukold, seien Gewinne, die durch höhere Preise in einer Krise entstünden, ohne dass die beteiligten Firmen überhaupt mehr Kosten hätten.
Sorry, aber dann führt ja jede Preisschwankung zu Übergewinnen. Scheinbar hat da jemand die grundlegenden Marktmechanismus von Angebot und Nachfrage nicht verstanden.
Dass das nicht gut ist, ist natürlich klar aber sollten hier das alle nicht eher neutral finden? Nur durch höhere Preise wird der Konsum fossile Brennstoffe eingeschränkt, um die CO2 Ziele zu erreichen. Ist nicht sogar gewolltes politisches Ziel, Kraftstoffe über die CO2 Steuern so teuer zu machen, dass der Konsum zurückgeht?