>Deutlich mehr Menschen als in den Vergangenen Jahren sind in Braunschweig, Nürnberg und Essen für queere Rechte auf die Straße gegangen.
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> In Braunschweig demonstrierten nach Polizeiangaben mindestens 6.000 Menschen für queere Rechte. Das waren deutlich mehr als sonst.
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>Mit mehr als 20.000 Teilnehmenden verzeichnete auch der Christopher Street Day in Nürnberg einen Rekord.
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> Am Demonstrationszug in der nordrhein-westfälischen Stadt [Essen] nahmen nach Angaben der Polizei mindestens 3.500 Menschen teil. … Für den gesamten CSD rechnen die Veranstalter im Laufe des Tages mit rund 12.000 Menschen.
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>Auch zum CSD in Kempten im Allgäu kamen am vergangenen Wochenende mehr Menschen als erwartet – gut 2.500.
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>In Prag wurde der Opfer des Anschlags gedacht. Gleich zu Beginn der Pride-Demonstration in der tschechischen Hauptstadt fand eine Schweigeminute statt. Zehntausende Menschen zogen anschließend durch die Innenstadt
humanistazazagrliti on
💪️🏳️🌈️
SkyesBride on
Ich bin im Orga-Team für den CSD in einer kleineren Stadt. Wir hatten letztes Jahr unseren ersten CSD, der weit mehr Teilnehmende hatte, als wir je zu träumen gedacht hätten (1000 bis 2000 Teilnehmende, je nach Schätzung). Bei uns steht der politische Charakter klar im Mittelpunkt, auch weil wir eine ziemlich starke AfD-Präsenz vor Ort (Westdeutschland) haben. Wir hatten zum Sicherheitskonzept letzte Woche ein weiteres Gespräch mit Stadtverwaltung und Polizei und sind alle denkbaren Anschlagsszenarien durchgegangen und wurden gegrillt, was wir z.B. im Falle eines aktiven Schützen zu tun gedenken. Spaßspaßspaß. (Wir sind alle Laien, die meisten von uns unter 30, und wir alle machen den Flachs ehrenamtlich in unserer Freizeit.)
Und alle finden CSDs toll und wichtig, aber trotzdem haben wir dieses Jahr ziemlich Probleme: zugesagte Finanzierung wurde uns entzogen, die Stadt möchte am liebsten, dass wir einen Sicherheitsdienst beauftragen und von unseren dreimarkfuffzich kriegen wir kaum eine Bühne finanziert. Ich bezahle die Miete für die Toiletten jetzt selbst, weil ich keinen Bock mehr auf Fördermittel-Russisch-Roulette habe. Wir trauen uns kaum, einen Getränkestand aufzustellen, weil unsere Kundgebung dann einen „Veranstaltungscharakter“ haben könnte.
Also ja: Geht auf eure lokalen CSDs! Ist weniger Party, aber sehr wichtig. Und wir tun unser Bestes, um die Demos so sicher, friedlich und schön wie möglich zu machen. Aber noch wichtiger ist, dass wir (beziehungsweise die queere Community) auch gesellschaftlich als wertvoll und schützenswert gesehen werden – und die aktuellen Kürzungen sprechen da eine andere Sprache.
Jackman1337 on
Konten dieses Jahr wegen der Hitze mit Kleinkind leider nicht nach München, und sind dann paar Tage später zu uns in die bayerische Kleinstadt. War sehr cool das mal in Klein zu sehen 😀 Ist aber auch zum Glück eh ein linkes save space im tiefsten Bayern.
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4 Kommentare
>Deutlich mehr Menschen als in den Vergangenen Jahren sind in Braunschweig, Nürnberg und Essen für queere Rechte auf die Straße gegangen.
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> In Braunschweig demonstrierten nach Polizeiangaben mindestens 6.000 Menschen für queere Rechte. Das waren deutlich mehr als sonst.
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>Mit mehr als 20.000 Teilnehmenden verzeichnete auch der Christopher Street Day in Nürnberg einen Rekord.
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> Am Demonstrationszug in der nordrhein-westfälischen Stadt [Essen] nahmen nach Angaben der Polizei mindestens 3.500 Menschen teil. … Für den gesamten CSD rechnen die Veranstalter im Laufe des Tages mit rund 12.000 Menschen.
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>Auch zum CSD in Kempten im Allgäu kamen am vergangenen Wochenende mehr Menschen als erwartet – gut 2.500.
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>In Prag wurde der Opfer des Anschlags gedacht. Gleich zu Beginn der Pride-Demonstration in der tschechischen Hauptstadt fand eine Schweigeminute statt. Zehntausende Menschen zogen anschließend durch die Innenstadt
💪️🏳️🌈️
Ich bin im Orga-Team für den CSD in einer kleineren Stadt. Wir hatten letztes Jahr unseren ersten CSD, der weit mehr Teilnehmende hatte, als wir je zu träumen gedacht hätten (1000 bis 2000 Teilnehmende, je nach Schätzung). Bei uns steht der politische Charakter klar im Mittelpunkt, auch weil wir eine ziemlich starke AfD-Präsenz vor Ort (Westdeutschland) haben. Wir hatten zum Sicherheitskonzept letzte Woche ein weiteres Gespräch mit Stadtverwaltung und Polizei und sind alle denkbaren Anschlagsszenarien durchgegangen und wurden gegrillt, was wir z.B. im Falle eines aktiven Schützen zu tun gedenken. Spaßspaßspaß. (Wir sind alle Laien, die meisten von uns unter 30, und wir alle machen den Flachs ehrenamtlich in unserer Freizeit.)
Und alle finden CSDs toll und wichtig, aber trotzdem haben wir dieses Jahr ziemlich Probleme: zugesagte Finanzierung wurde uns entzogen, die Stadt möchte am liebsten, dass wir einen Sicherheitsdienst beauftragen und von unseren dreimarkfuffzich kriegen wir kaum eine Bühne finanziert. Ich bezahle die Miete für die Toiletten jetzt selbst, weil ich keinen Bock mehr auf Fördermittel-Russisch-Roulette habe. Wir trauen uns kaum, einen Getränkestand aufzustellen, weil unsere Kundgebung dann einen „Veranstaltungscharakter“ haben könnte.
Also ja: Geht auf eure lokalen CSDs! Ist weniger Party, aber sehr wichtig. Und wir tun unser Bestes, um die Demos so sicher, friedlich und schön wie möglich zu machen. Aber noch wichtiger ist, dass wir (beziehungsweise die queere Community) auch gesellschaftlich als wertvoll und schützenswert gesehen werden – und die aktuellen Kürzungen sprechen da eine andere Sprache.
Konten dieses Jahr wegen der Hitze mit Kleinkind leider nicht nach München, und sind dann paar Tage später zu uns in die bayerische Kleinstadt. War sehr cool das mal in Klein zu sehen 😀 Ist aber auch zum Glück eh ein linkes save space im tiefsten Bayern.