Immerhin haben die Angehörigen jetzt nach 80 Jahren die Gewissheit.
RipvanHahl on
r/RentnerfahreninDinge
crestdiving on
Ich weiß, aus vielerlei Gründen ist das Niedrigwasser eine absolute Katastrophe, aber es ist irgendwie auch faszinierend was dadurch wieder an die Oberfläche gerät.
Und schon wird aus den clickbaiterischen „Nazi-Schiffen“ der letzten Tage das korrekte „Wehrmachtsmotorrad“ und die korrekten „Wehrmachtssoldaten“, auch die Wracks sind jetzt „Wehrmachtsschiffe“.
Das war der Marketingabteilung wohl doch zuviel, von „Nazileichen“ zu schreiben, oder jemand in den Redaktionen hatte Anstand und Verstand und hat sie gebremst.
Hanckn on
> Erkennungsmarken waren die Ausweise von damals
Ist das heute nicht mehr so? Ich hatte, als ich vor 30 Jahren meinen Wehrdienst leistete, die auch.
TipFuture341 on
Wenn man jetzt noch nen frischen Ölwechsel macht und die Kiste läuft würde ich das in den Nachrichten zur Prime time ausstrahlen
canadanian on
Da muss am Ende totales Chaos geherrscht haben…
Mein Großvater mütterlicherseits ist im April 45 in Budapest gefallen. „Tag und Stunde unbekannt“ laut Benachrichtigung. Mein Vater hat dann über die Kriegsgräberfürsorge Ende der 80er die Grablege auf einem Soldatenfriedhof in Budapest ermitteln können und ist mit meiner Mutter hingefahren. Es gab keine Einzelgräber, nur ein großes Gräberfeld. Immerhin konnte meine Mutter dann offiziell Abschied nehmen.
Ich habe mir immer vorgestellt, dass mein Opa irgendwo tot aufgefunden wurde, registriert und dann beerdigt wurde. Zwei Familien in Deutschland haben nie erfahren, was mit ihren Söhnen/Brüdern/Vätern etc geschehen ist. Die beiden gefundenen Soldaten waren vermisst, jetzt bekommen bekommen sie immerhin ihren Namen wieder und ein Begräbnis. Trotz Krieg und der ganzen Scheiße die damals passiert ist waren es Menschen.
CTS99 on
Ich fands schon immer unglaubhaft, dass Indy und sein Vater von Salzburg bis nach Berlin mit einem Moped gekommen sind
sverebom on
da fällt mir ein, in meiner Region gab es ein Dorf, dass vor Jahrhunderten vom Rhein überspült wurde. Ich könnte mal an die Stelle fahren, wo sich noch der Kirchturm befinden soll. Jo, das mach ich morgen. Weil es eine schöne kleine Radtour den Rhein hinauf ist.
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11 Kommentare
Immerhin haben die Angehörigen jetzt nach 80 Jahren die Gewissheit.
r/RentnerfahreninDinge
Ich weiß, aus vielerlei Gründen ist das Niedrigwasser eine absolute Katastrophe, aber es ist irgendwie auch faszinierend was dadurch wieder an die Oberfläche gerät.
Hitler? Kann des sein?
mehr Infos direkt von der HP des Volksbundes [https://www.volksbund.de/nachrichten/budapest-niedrigwasser-der-donau-gibt-kriegstote-frei](https://www.volksbund.de/nachrichten/budapest-niedrigwasser-der-donau-gibt-kriegstote-frei)
Und schon wird aus den clickbaiterischen „Nazi-Schiffen“ der letzten Tage das korrekte „Wehrmachtsmotorrad“ und die korrekten „Wehrmachtssoldaten“, auch die Wracks sind jetzt „Wehrmachtsschiffe“.
Das war der Marketingabteilung wohl doch zuviel, von „Nazileichen“ zu schreiben, oder jemand in den Redaktionen hatte Anstand und Verstand und hat sie gebremst.
> Erkennungsmarken waren die Ausweise von damals
Ist das heute nicht mehr so? Ich hatte, als ich vor 30 Jahren meinen Wehrdienst leistete, die auch.
Wenn man jetzt noch nen frischen Ölwechsel macht und die Kiste läuft würde ich das in den Nachrichten zur Prime time ausstrahlen
Da muss am Ende totales Chaos geherrscht haben…
Mein Großvater mütterlicherseits ist im April 45 in Budapest gefallen. „Tag und Stunde unbekannt“ laut Benachrichtigung. Mein Vater hat dann über die Kriegsgräberfürsorge Ende der 80er die Grablege auf einem Soldatenfriedhof in Budapest ermitteln können und ist mit meiner Mutter hingefahren. Es gab keine Einzelgräber, nur ein großes Gräberfeld. Immerhin konnte meine Mutter dann offiziell Abschied nehmen.
Ich habe mir immer vorgestellt, dass mein Opa irgendwo tot aufgefunden wurde, registriert und dann beerdigt wurde. Zwei Familien in Deutschland haben nie erfahren, was mit ihren Söhnen/Brüdern/Vätern etc geschehen ist. Die beiden gefundenen Soldaten waren vermisst, jetzt bekommen bekommen sie immerhin ihren Namen wieder und ein Begräbnis. Trotz Krieg und der ganzen Scheiße die damals passiert ist waren es Menschen.
Ich fands schon immer unglaubhaft, dass Indy und sein Vater von Salzburg bis nach Berlin mit einem Moped gekommen sind
da fällt mir ein, in meiner Region gab es ein Dorf, dass vor Jahrhunderten vom Rhein überspült wurde. Ich könnte mal an die Stelle fahren, wo sich noch der Kirchturm befinden soll. Jo, das mach ich morgen. Weil es eine schöne kleine Radtour den Rhein hinauf ist.