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    32 Kommentare

    1. just_reading2025 on

      Zitat:

      >Zur Höhe des Aufschlags heißt es, dass er „mindestens 70 Prozent bis höchstens 90 Prozent des Grundpreises“ betragen soll. Also: Wenn man pro Jahr insgesamt 100 Euro für den Grundpreis zahlt, dann müssen Solarbesitzer ab 2029 zusätzlich 70 bis 90 Prozent als Aufschlag entrichten. In diesem Beispiel wären das 70 bis 90 Euro mehr.

    2. reviery_official on

      Insellösung, ich komme. Wenn diese Lumpenregierung das durchzieht zumindest.

    3. Perfect_Antelope7343 on

      Dann lass uns doch mal sehen was das Verfassungsgericht dazu sagt.

    4. Anstatt dafür zu sorgen, dass Solarbesitzer nur gesteuert Strom einspeisen können, bittet man sie einfach zur Kasse. Was für ein bullshit

    5. „Die Erlöse gehen an den Netzbetreiber, damit dieser seine Stromnetze ausbauen und ertüchtigen kann.“

      Ja ja ja – das schöne „kann“ am Ende des Satzes sagt im Prinzip „kann man auch lassen“.
      Also jetzt mal ohne Witz: wir zahlen und Strom-technisch dumm und Dämlich, einspeisen von eigenem Strom bringt kaum noch was und ist überreguliert und nun noch das …

      Wann geht die Tante endlich….

    6. Wild_Commission7085 on

      Werden Prosumer dann im Gegenzug von der Umlage im Strompreis auf jede genutzte Kilowattstunde entlastet?

    7. 0xffff-reddit on

      Eine PV lohnte sich für mich bislang nicht, weil die Amortisation erst nach der Lebensdauer der Module zu erwarten gewesen wäre. Jetzt wird es noch unrentabler und uninteressanter.

    8. Ich verstehe nicht wie das zusammenpasst mit dem Umstand, dass die Einspeisevergütung weg fällt.

    9. Einfach 0 Einspeisung und fertig. War schon lange vorhersehbar, dass sowas kommt. Also nächste kommt dann noch was für die BEVs.

    10. Naive_Amphibian7251 on

      Proof me wrong:

      Netzbetreiber müssen auf Verlangen von Einspeisewilligen ihre Netze **unverzüglich optimieren, verstärken und ausbauen**, damit erneuerbarer Strom aufgenommen, übertragen und verteilt werden kann.
      Zusätzlich verpflichtet § 11 EnWG die Netzbetreiber ganz allgemein, ihre Netze **bedarfsgerecht** zu optimieren, zu verstärken und auszubauen. Dabei müssen heute ausdrücklich auch die Anforderungen aus Wärme, Verkehr, Industrie und dem Ziel der Treibhausgasneutralität berücksichtigt werden. Die Bundesnetzagentur betont, dass diese Pflicht zur vorausschauenden Ertüchtigung unabhängig vom individuellen EEG-Anspruch besteht.
      Der politische Ausbau der Erneuerbaren war gesetzlich angekündigt, mit Ausbaupfaden unterlegt und seit vielen Jahren Grundlage der Netzplanung.

    11. Leute: Bauen sich Solar aufs Dach und tragen damit nicht nur aktiv zur Energiewende sondern auch zur Entlastung der Stromnetze bei.

      Regierung: „Das geht so nicht! Kauft stattdessen gefälligst Strom aus Kohle und Gas und importierten Atomstrom!“

      Es ist einfach nur noch völlig absurd. Sonnenstrom ernten gehört gefördert, nicht bestraft. 🤬

    12. Und jetzt alle: kritische Infrastruktur gehört nicht privatisiert.

      U.a. aus dem Grund das wir jetzt eine Lobby haben, die unter dem Deckmantel des Netzausbaus, denjenigen das Geld aus der Tasche zieht, die ihren Beitrag dazu beitragen haben, dieses Land auf erneuerbare Energien umzustellen.

      Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

    13. Pedanten_Hasser on

      Ausgangslage, Dachsanierung > PV Pflicht

      Also wenn meine WEG das Dach 2027 saniert, müssen wir mindestens 20kWp installieren, jetzt gibt es in der Übergangszeit nur 7-8 Cent/kWh bei Volleinspeisung, später dann eher 4 Cent, dazu kommen die Kosten für Direktvermarktung die wohl ~150€+ kosten wird im Jahr. Grundgebühr mit iMSys ~160€ und dann ist der Grundpreis mit 70% Aufschlag ~270€/a .

      Also muss die WEG für die 20kWp Anlage 22T€ ausgeben und nimmt ~1000€ im Jahr bei Volleinspeisung brutto ein, nach Abzug von 270€+150€ bleibt ein Gewinn von 580€ ???

      Also ROI von 38 Jahren… WTF?

    14. DoktorMerlin on

      das hat jeder der sich mit der Materie auseinander gesetzt hat vor 10 Jahren schon wissen können. Das Dilemma durch die Solaranlagen gibt es schon lange, es konnte lange ignoriert werden aber mittlerweile ist es zu viel. Die Alternative wäre, dass der Strom deutlich teurer wird, was für Mieter die keine Solaranlage aufbauen dürfen ein extremer Kostenfaktor wäre.

    15. Habe eine Dachsolaranlage. Zahle 9,68 Euro Grundgebühr im Monat, plus Steuer. Also einfach gerechnet 8 Euro im Monat drauf.

      Meine Einspeisevergütung liegt derzeit bei 21 Euro / Monat (Abschlag). Bleiben also gerade einmal 13 Euro übrig. Da könnte man schon auf den Gedanken kommen: fuck it, ich gehe auf Nulleinspeisung und spare mir das ganze Rumgehampel.

    16. DystopianSunshine on

      Mir stellen sich mehr Fragen als der Artikel Antworten gibt.

      Das ist also pauschal, egal wieviel man einspeist? Was ist mit Null-Einspeisern?

      Ist bei der Höhe der Anteil des Grundpreises vom Stromtarif gemeint? Heißt das man spart Geld, wenn man einen Tarif mit niedrigem Grundpreis (dafür höheren Kosten pro kWh) bucht?

      Wieso „ungesteuert in das Netz einspeisen“? Der Netzanbieter steuert bzw. schaltet bei herkömmlichen Anlagen doch ab, wenn es zu viele Erzeuger gibt? Oder ist das bei privaten Anlagen nicht so?

    17. Cool-Perception-7064 on

      So langsam hab ichs kapiert, diese ganze Energiewende ist unerwünscht. Ich werde mich mal erkundigen, ob ich mit meinem PV Überschuss irgendwie CO2 produziert bekomme, Kalk brennen z.B. /s

    18. Frage an die Befürworter dieser Gebühr:

      Wenn ich mich privat entscheide, weniger Strom zu verbrauchen (z.B. indem ich auf ein Hobby verzichte), sollte ich dann auch eine extra Gebühr zahlen müssen? Wenn nicht, *warum* nicht?

      Und angenommen ein Solarbesitzer entscheidet sich, einfach seinen Verbrauch zu vervielfachen. Muss er dann keine Strafe mehr zahlen?

    19. Ich habe ein 800-Watt Balkonkraftwerk, weil damals gesetzlich nicht mehr erlaubt war. Um mehr Leistung zu bekommen, ließ ich mir damals aufwendig und teuer eine 3-kWp-Anlage inklusive Batteriespeicher dazubauen.

      Inzwischen sind Steckersolaranlagen bis 2 kWp Modulleistung zulässig (sofern ein Speicher dazwischengeschaltet ist). Im Grunde habe ich also technisch kaum mehr als ein modernes, großes Balkonkraftwerk, habe dafür aber viele tausend Euro mehr bezahlt, weil zwingend ein Elektriker anrücken musste und sogar ein komplett neuer Zählerschrank benötigt wurde.

      Wirtschaftlich hätte sich der ganze Spaß erst nach rund 20 Jahren wieder selbst bezahlt, vorausgesetzt, die Solarmodule halten überhaupt so lange. Die Batterie und der Wechselrichter müssen in dieser Zeit ohnehin mindestens einmal ersetzt werden. Ich habe das Projekt damals vor allem aus ökologischer Überzeugung durchgezogen und nicht wegen der Rendite.

      Aber jetzt soll ich dafür auch noch zusätzlich bestraft werden, während Leute mit einem einfachen Balkonkraftwerk, die fast auf dieselbe Einspeiseleistung kommen, völlig fein raus sind? Und Zeitgenossen, die komplett auf das Klima pfeifen, sich einen Ford Ranger vor die Tür stellen und eine fette Gasheizung einbauen, bleiben ebenfalls ungeschoren? Sehr „fair“ das Ganze.

    20. Im nächsten Schritt zahlen dann auch Wärmepumpenbesitzer mehr, die brauchen im Sommer auch deutlich weniger Strom

    21. Gibst tausende Euro von deinem eigenen Geld aus und wirst dafür nochmal zur Kasse gebeten.

      PV lohnt sich in Deutschland nicht. Danke Regierung.

    22. Fraesdirektor on

      Viele Leute wie ich haben 2020/2021 sehr viel Geld investiert um die Energiewende mit voranzutreiben. Also schönen Dank bekommen wir jetzt noch nen Arschtritt.

      Dann speisen wir ab 31.12.2028 halt nichts mehr ein.. und ich fahr den ganzen Tag sinnlos mit meinem Elektroauto rum um den ganzen PV Strom zu verbraten.

    23. Bubbly_Front_3930 on

      Die CDU ist ein korrupter Haufen Dreck und eine Gefährdung für unsere Demokratie!

    24. „“Die Erhebung eines Grundpreisaufschlags stellt auch keine
      diskriminierende Behandlung von Prosumern dar“, findet die Behörde.
      Vielmehr werde eine Diskriminierung aller anderen Stromkunden dadurch
      vermieden.“

      Stimmt, ich wurde ja auch mit einer Solaranlage gebohren und hab nicht massig geld dafür bezahlt. /s

      Das ist doch ein Witz. Haben die Leute ohne Solaranlage nicht auch was von der Einspeisung?

    25. Ist natürlich völliger Schwachsinn pauschal zu behaupten PV Besitzer beziehen weniger Strom.
       bzw. zahlen weniger Netzentgelte.

      Es gibt wohl eine sehr große Überschneidung bei PV Besitzern und Wp /E Auto Besitzern. Dadurch ist der Strombezug aus dem Netz und die bezahlten Netzentgelte oftmals höher als bei typischen Haushalten ohne PV.

      Auch die prozentuale Regel ist für viele deutlich teurer als die angekündigten maximalen 100€ pro Jahr. Mein Netzbetreiber erhebt schon sehr hohe Grundgebühren, die günstigsten die ich bekommen kann sind ~17€/Monat.

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