
Extremismusforscher über Anschlag in Berlin: „Islamismus ist für queere Menschen in Deutschland die größte Gefahr“
https://www.tagesspiegel.de/politik/extremismus-forscher-uber-anschlag-in-berlin-islamismus-ist-fur-queere-menschen-in-deutschland-die-grosste-gefahr-15883872.html
17 Kommentare
Es sei denn man begegnet einem Mob von AfD-Wählern
Offensichtlich.
Schwule können in jedem katholischen Wallfahrtsort beruhigter leben als in jeder westdeutschen Großstadt.
„Manche Politiker haben Schwule davor gewarnt, sich in bestimmten Vierteln in Berlin offen zu zeigen. Das liegt nicht daran, dass dort Rechtsextreme auf der Straße unterwegs wären.“
Islamismus ist doch eine andere Spielart des Rechtsextremismus?!
Queere Menschen… redet dann nur über Homosexualität… Die Gefahr der AFD für queere Menschen wird hier kleingeredet. Die Spinner wollen einen gezielten Genocid an trans* Menschen durchführen.
Ah ja, wer kennt nicht die islamistische Partei, die in Deutschland in Umfragen bei über 25% steht?
Ja und Nazis halt
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Ich habe keine Statistiken. Insofern, es mag ja stimmen.
Aber das klingt für mich wie „Stress dich Mal nicht so wegen malaria, ebola ist ja noch tödlicher“
Im Artikel: Islamismus ist die grösste Gefahr für queere Menschen und linke Parteien suchen die Schuld am falschen Ort, in der Gesellschaft…
In der Kommentarspalte: Ja aber die AfD…. Es scheint, der Herr hat recht.
> Manche Politiker haben Schwule davor gewarnt, sich in bestimmten Vierteln in Berlin offen zu zeigen. Das liegt nicht daran, dass dort Rechtsextreme auf der Straße unterwegs wären.
Ob das queere Menschen in Bautzen, Zwickau oder Görlitz auch so sehen?
Interessant wieder an der Diskussion, es wird wieder mal debattiert ob die Gefahr von links, rechts oder Islamismus größer als die der anderen extreme ist, anstatt konstruktiv zu diskutieren, wie man Minderheiten oder auch Mehrheiten richtig vor Extremismus schützt.
Und darum wählen immer mehr LGBTQ Deutsche die AfD. Haben sie Angst vor Nazis? Ja.
Aber vor dem Islam haben sie noch VIEL mehr Angst. Es geht nicht mehr darum den Wachstum des Islams in Deutschland zu bremsen sondern gleich gar umzukehren oder zur Reform zu zwingen.
Ja in der Öffentlichkeit wird immer noch „alle Menschen sind gleich, gegen dem Rassismus!“ getönt… aber das sind nur noch Floskeln und Mantras und Dogmas die abgenickt und heruntergebetet werden damit man nicht aus der Community geworfen wird. In Wirklichkeit aber findet ein immer größer werdender Pool an Menschen das alle Menschen biologisch zwar gleichwertig sind… Kulturen aber nicht, einige Kulturen sind (nach der Auffassung) weniger „Wert“ als andere (oder als aller mindestens: weniger kompatibel und damit mehr Stress als es Wert ist).
Und das ist vor allem der Grund warum auch die Linken und Grünen sich langsam gegen die Migration von Moslems wenden… ihnen bricht so die bis dato stabile Wählerbasis der LGBTQ Community weg.
Ich habe in den letzten 48 Stunden diverse Statements von queeren Verbänden, CSD etc gelesen.
In jedem einzelnen davon war von „Islamismus“ entweder gar nicht die Rede, oder deutlich weniger als von „Rechts“.
Wer nicht in der Lage ist, eine reale tödliche Gefahr auch nur anzuerkennen, selbst in den direkten Stunden nach einer Gewalttat, zerstört seine eigene Zukunft und verschwindet in einem politischen Rand, der für den Rest der Bevölkerung mittlerweile komplett unverständlich ist.
Keine Chance. Eine Machtübernahme der AfD ist bei weitem die größte Gefahr. Privatpersonen werden niemals mit dem Gefahrenpotential eines ganzen Staates mithalten können.
Ist er das? Sind wir uns da sicher? Die letzten gewalttätigen Zwischenfälle auf Prides waren glaub ich keine Islamisten. Und Islamisten sind hier auch noch recht weit davon entfernt Gesetzgebung zu beeinflussen. Gewisse andere Extremisten könnten bald eine absolute Mehrheit in Landesparlamenten erhalten. Ich drücke hier mal X für Zweifeln.
Muss man halt trennen. Auf der Individualebene ist es sicher vielerorts der Islamismus. Auf der Kollektivebene kommt die Gefahr aber natürlich schon von rechts. In Magdeburg (und anderen Orten) schickt ja sich ja keine queerfeindliche Islamistenpartei an die Regierung zu übernehmen, sondern schon eine rechtsradikale Partei.
Es ist richtig, das Thema in die öffentliche Debatte zu bringen. Es sind ja nicht nur Attacken der Dimension aus Berlin, sondern auch alltägliche Gewalttaten, wenn Queere auf der Straße und in der Bahn verbal und körperlich angegriffen werden. Nicht selten geht das von muslimisch geprägten Männern aus. Das beginnt schon mit Aggro-Sprüchen wie „Bist du schwul oder was?“
Mich kotzt die gewaltsame Durchsetzung dieses religiös-maskulinen Fetischs total an. Wenn manche Menschen so dermaßen verstockt sind, dass sie keine Homosexualität in ihrem Umfeld ertragen, dann sollen sie es bitte im stillen Kämmerlein machen und die Öffenltichkeit damit in Ruhe lassen.
/rant.