Mit den regionalen Klimatickets sind wir imho schon sehr, sehr knapp dran. Niemand fährt Auto, weil das eine finanziell gute Entscheidung ist, sondern aus bequemlichkeit oder weil die Öffiverbindung nicht gut genug ist.
texas_chick_69 on
Denkbar ja, umsetzbar vermutlich weniger bei unserer Politik.
Viele Leute in wien haben ekn Jobticket, eventuell diese über den Staat machen, oder auf Regionen decken.
Malta und Tallin haben das teilweise für die Leute die dort wohnen, in gewissen Grenzen.
Finde ich gut und vor allem in den Städten wär das eine tolle Sache. Dann wären autofreie Städte auch tatsächlich eine Spur realistischer. (Und das sag ich als Außendienstler, der zigtausende km im Jahr fährt)
pickingnamesishard69 on
Würd ich absolut befürworten. Man müsste vielleicht noch an manchen Anbindungen und an der Verlässlichkeit arbeiten, aber mit so einer Maßnahme bekommt man denke ich viele Leute zum Umsteigen.
gundahir on
Coole Aktion. War vor 2 Jahren in Porto und es war vorher schon günstig. Ich glaub eine Monatskarte war irgendwie ca. 25 Euro oder so. Und damit kann man bis ans Meer im Westen fahren
inn4tler on
In Salzburg müssen Touristen jetzt auch mehr zahlen, wenn sie im Bundesland übernachten. Aber das kommt nicht den Einheimischen zugute. Stattdessen hat man die Öffis für alle Touristen gratis gemacht.
DrrAwesome on
Kostenloser und guter ÖPNV? Ja wär was feines
grantnschleck on
Nichts ist kostenlos.
[deleted] on
[deleted]
Odra_dek on
Ich hab ein Auto, das in Wien gefühlt 95% der Zeit einfach nur herumsteht. Ich wäre absolut dafür, dass man das umsetzt und dafür gerne zB die Parkgebühren ver….wasweißich….facht.
Meiseside on
Es über den Tourismus zu finanzieren, finde ich eigentlich garnicht so blöd. Da hat man wenigstens was positives von den Menschenmengen.
Franz_A on
Mir waere ein guter OEPNV lieber als ein kostenloser OEPNV. Sehr viel lieber.
Ich nutz das jetzt schon weniger, weil die einfach den Andrang nimmer vernuenftig bewaeltigen koennen, mit der vorhandenen Infrastruktur. Aber sicher nicht, weil es mir zu teuer waere.
Existing-Wallaby-444 on
Eine Regelung, die einfach nur Sinn macht. Kostet fast nix, bringt enorm viel. Weniger Verkehr, sauberere Luft, weniger CO2, weniger Unfälle, weniger Platz für Straßen und Parkplätze.
Dass das klappt, weiß man längst. Luxemburg macht seit 2020 landesweit kostenlosen ÖPNV. Ergebnis ist knapp 6% weniger CO2 im Verkehr, rund 10% weniger Stickoxide. Fuzhou in China: U‑Bahn‑Nutzung um die Hälfte gestiegen, Feinstaub um gut 2% gesunken und was sie an Gesundheitskosten gespart haben, war sechsmal so hoch wie die entgangenen Ticket‑Einnahmen.
Porto kostet das Ganze läppische 25 Millionen im Jahr. Der Erbe Mateschitz hat 2024 allein 650 Millionen Dividende kassiert, das 25‑Fache! Bei konservativen 3% Rendite auf rund 45 Milliarden Vermögen sind das über 100 Millionen an Zinserträgen PRO MONAT! Heißt, das ganze Porto‑Programm kostet weniger als eine Woche seiner passiven Einkünfte.
Aber klar, können wir uns nicht leisten.
Und bevor jetzt einer mit „das Vermögen ist ja nicht liquide“ kommt, die 650 Mio. Dividende sind sehr wohl Cash, jedes Jahr aufs Konto. Und wer 45 Milliarden in Assets hält, bekommt jede Kreditlinie, die er will („Buy, borrow, die“ reiche Leute verkaufen nicht, sie beleihen). Aber selbst wenn nur 1% liquide wäre, sind das 450 Millionen, das 18‑Fache der Porto‑Kosten. Also bitte.
n0stalghia on
Wer oder was ist Porto?
daemogorgon on
Nein. Österreich ist ein Autoland. Bei den Öffis wird als Erstes gespart.
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16 Kommentare
Mit den regionalen Klimatickets sind wir imho schon sehr, sehr knapp dran. Niemand fährt Auto, weil das eine finanziell gute Entscheidung ist, sondern aus bequemlichkeit oder weil die Öffiverbindung nicht gut genug ist.
Denkbar ja, umsetzbar vermutlich weniger bei unserer Politik.
Viele Leute in wien haben ekn Jobticket, eventuell diese über den Staat machen, oder auf Regionen decken.
Für Touristen haben wir das ja schon. Siehe Salzburg:
https://www.salzburg.info/de/reiseinfos/anreise-verkehr/guest_mobility_ticket
Sind nicht die ersten.
Luxenburg hat das seit Jahren.
Malta und Tallin haben das teilweise für die Leute die dort wohnen, in gewissen Grenzen.
Finde ich gut und vor allem in den Städten wär das eine tolle Sache. Dann wären autofreie Städte auch tatsächlich eine Spur realistischer. (Und das sag ich als Außendienstler, der zigtausende km im Jahr fährt)
Würd ich absolut befürworten. Man müsste vielleicht noch an manchen Anbindungen und an der Verlässlichkeit arbeiten, aber mit so einer Maßnahme bekommt man denke ich viele Leute zum Umsteigen.
Coole Aktion. War vor 2 Jahren in Porto und es war vorher schon günstig. Ich glaub eine Monatskarte war irgendwie ca. 25 Euro oder so. Und damit kann man bis ans Meer im Westen fahren
In Salzburg müssen Touristen jetzt auch mehr zahlen, wenn sie im Bundesland übernachten. Aber das kommt nicht den Einheimischen zugute. Stattdessen hat man die Öffis für alle Touristen gratis gemacht.
Kostenloser und guter ÖPNV? Ja wär was feines
Nichts ist kostenlos.
[deleted]
Ich hab ein Auto, das in Wien gefühlt 95% der Zeit einfach nur herumsteht. Ich wäre absolut dafür, dass man das umsetzt und dafür gerne zB die Parkgebühren ver….wasweißich….facht.
Es über den Tourismus zu finanzieren, finde ich eigentlich garnicht so blöd. Da hat man wenigstens was positives von den Menschenmengen.
Mir waere ein guter OEPNV lieber als ein kostenloser OEPNV. Sehr viel lieber.
Ich nutz das jetzt schon weniger, weil die einfach den Andrang nimmer vernuenftig bewaeltigen koennen, mit der vorhandenen Infrastruktur. Aber sicher nicht, weil es mir zu teuer waere.
Eine Regelung, die einfach nur Sinn macht. Kostet fast nix, bringt enorm viel. Weniger Verkehr, sauberere Luft, weniger CO2, weniger Unfälle, weniger Platz für Straßen und Parkplätze.
Dass das klappt, weiß man längst. Luxemburg macht seit 2020 landesweit kostenlosen ÖPNV. Ergebnis ist knapp 6% weniger CO2 im Verkehr, rund 10% weniger Stickoxide. Fuzhou in China: U‑Bahn‑Nutzung um die Hälfte gestiegen, Feinstaub um gut 2% gesunken und was sie an Gesundheitskosten gespart haben, war sechsmal so hoch wie die entgangenen Ticket‑Einnahmen.
Porto kostet das Ganze läppische 25 Millionen im Jahr. Der Erbe Mateschitz hat 2024 allein 650 Millionen Dividende kassiert, das 25‑Fache! Bei konservativen 3% Rendite auf rund 45 Milliarden Vermögen sind das über 100 Millionen an Zinserträgen PRO MONAT! Heißt, das ganze Porto‑Programm kostet weniger als eine Woche seiner passiven Einkünfte.
Aber klar, können wir uns nicht leisten.
Und bevor jetzt einer mit „das Vermögen ist ja nicht liquide“ kommt, die 650 Mio. Dividende sind sehr wohl Cash, jedes Jahr aufs Konto. Und wer 45 Milliarden in Assets hält, bekommt jede Kreditlinie, die er will („Buy, borrow, die“ reiche Leute verkaufen nicht, sie beleihen). Aber selbst wenn nur 1% liquide wäre, sind das 450 Millionen, das 18‑Fache der Porto‑Kosten. Also bitte.
Wer oder was ist Porto?
Nein. Österreich ist ein Autoland. Bei den Öffis wird als Erstes gespart.