Im nördlichen Weinviertel ist die Situation mittlerweile ziemlich extrem. Laut den Daten der ehyd Wetterstation sind bis zum 22. Juli 2026 erst 134,8 mm Niederschlag gefallen.

    Zum Vergleich (1996–2025):

    ○》Tatsächlich: 134,8 mm

    ○》Langjähriges Mittel: 292,3 mm

    ○》−54 % gegenüber dem Durchschnitt

    Sogar das bisherige 5.-Perzentil liegt bei 190,8 mm – wir sind also nochmals deutlich darunter.

    Bis Ende Februar lagen wir beim Niederschlag noch praktisch exakt im langjährigen Durchschnitt. Das gesamte Defizit von mittlerweile rund 54 % ist also fast ausschließlich während der Vegetationsperiode entstanden, genau in der Zeit, in der Böden, Landwirtschaft und Natur den Niederschlag am dringendsten benötigen. Das macht die Situation besonders besorgniserregend.

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    Von Not-Sofun

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    21 Kommentare

    1. Der fehlende Regen kommt sicher bald! Halt leider alles innerhalb einer Stunde.

      Ist leider so, kann man nix machen.

    2. IceDragon_scaly on

      Jedem ist tief bewusst dass wir tief in der scheiße sitzen. Aber solange „noch geht“ ändert sich nix

    3. Tja.

      Hat jeder mit einem IQ über Zimmertemperatur und hochwertigeren Informationsquellen als der Krone hat das zumindest seit einem Jahrzehnt kommen sehen. Aber sich im Land und International für den Klimaschutz einzusetzen und Politiker dazu drängen zu wollen dasselbe zu tun wurde die längste Zeit im besten Falle belächelt und sonst ins lächerliche gezogen. Nach dem Motto „Wer nicht hören will muss fühlen“ ist jetzt die Zeit gekommen es zu fühlen.

    4. Calm-Broccoli9201 on

      Ja und was soll ich jetzt machen? Bin froh wenn ich am Ende des Monats noch ein paar hundert Euro über hab. Die würde ich dann auch ganz gerne für Dinge ausgeben, die mir Spaß machen, oder sparen.

    5. Es ist merklich schlimmer als noch vor 10 Jahren. Hab mir dieses Jahr während der Hitzewelle gedacht, ich werde sicher nicht alt, wenn das so (rasant) weiter geht. Ur zach.

    6. Beginning_Editor_524 on

      Hilft jetzt auch niemanden, aber die aktuelle Trockenheit ist in erster Linie das Ergebnis einer ungewöhnlichen Wetterlage und nicht eine Folge des Klimawandels.

      Generell sollte es durch den Klimawandel im Winter mehr und im Sommer tendenziell weniger Niederschlag geben, in Summe aber eine Spur mehr als bisher. 

    7. fRühEr haT es ManChmaL auCh eiN PaAr TaGe am StÜck niCht GereGneT äääääääääääääääähhh

    8. Illustrious-War-9788 on

      Zumindest bekommen wir jetzt ein Rechenzentrum in Oberösterreich, das wird bestimmt helfen

    9. DermitdemFoto on

      Keine Sorge das kommt dann alles innerhalb 1 Woche im August runter um den Schnitt wieder auszugleichen

    10. ComprehensiveArt6849 on

      Wir sind doch eh mit viel zu viel Niederschlag gestartet vs. Vorjahr. /s

    11. RustyHackerBoy on

      Wahnsinn! Das geht alles in einem Tempo voran, dass einem schlecht werden könnte. Naja, so arge Regentage wie damals, wo die Wien quasi überging, werden wir wohl öfters haben. Dann titelt niemand mehr „Jahrtausend Regen“. Es wird dann eher gewarnt, dass wieder unsere 4 Regentage kommen. Aber danach wirds eh wieder schön mit 39 Grad im Schatten. So irgendwie lol rofl lmao

    12. „Wenn das Klima gerettet werden will, dann sollte es innerhalb meiner Legislaturperiode Zahlen liefern!“

      – Jeder Politiker

    13. Commercial-Lecture98 on

      Bei uns ist während der Dürre im Frühjahr der Grundwasserspiegel gerade mal von 8,40m auf 8,00m gefallen. Zieht halt dort hin, wo das Wasser ist ihr kackboons! /s

    14. Hätte man in Österreich und später in Deutschland nicht die Atomkraft aufgegeben, hätten wir heute geringere Klimaerwärmung. Kann man sich mitunter bei den Atomgegnern bedanken. Ich weiß, will man hier nicht gerne wahrhaben.

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