Zu den 1900 Stellen, die bis 2029 in der Region Stuttgart wegfallen, sollen nun weitere 4000 Stellen gestrichen werden. Besonders Stellen aus den Bereichen Management und Verwaltung sind betroffen. Dazu stehen 30% der Kapazitäten am Entwicklungsstandort Weissach auf dem Prüfstand. Ebenso wurden 2000 befristete Verträge nicht verlängert und im Mai gab man die Schließung von drei Tochterfirmen bekannt, was weitere 500 Stellen entspricht. Die deutschen Autobauer haben den Trend zur E-Mobilität verpasst, auch da die Aufarbeitung des Diesel-Skandals zu viel Aufmerksamkeit erforderte.
meinboesesich on
Uff…
sA1atji on
Man zerschmettert sich hier mittelfristig den deutschen/europäischen Markt…
RetroButton on
Tja.
Alle deutschen Autohersteller haben sich ihr eigenes Grab geschaufelt weil sie BEZAHLBARE E-Mobilität ignoriert haben, und lieber komplett aufs Luxussegment gesetzt haben.
Zum Thema Porsche:
Man erinnere sich an die 90er. Porsche war im Prinzip Pleite.
Die Lösung war ein bezahlbares Modell mit dem man Volumen machen konnte. Der Boxster.
Heute?
Ignoranz: Die Leue sollen teuren Luxus kaufen, in der Hoffnung genug Modelle abzusetzen.
Hat halt nicht geklappt.
enjoyKurpfalz on
Mit dem Geld, welches man durch den Boxster generiert hat, konnte man sich die Entwicklung vom Chayenne locker leisten- und damit hat man in den 00er Jahren richtig Fett abkassiert. Zeiten sind wohl leider vorbei. Schade, das waren alles top bezahlte Industriejobs, welche für massiven Wohlstand gesorgt haben. Da waren auch sehr simple und monotone Tätigkeiten in der Montage fürstlich entlohnt.
ScientificBackground on
Ich weiß nicht wie andere es sehen, aber Firmen, die auf Elektroautos im Bereich bis 25k Euro setzen, scheinen gerade bisschen zu blühen. Es kann halt nicht jeder ein Millionär sein und sich ein 100 000 Euro kaufen.
razorl4f on
Das mit den Entlassungen ist aber mal wieder Clickbait. „Sozialverträglich gestrichen“ -> ATZ, nicht nachbesetzt, etc.
cptpingu on
Verstehe nicht, warum Porsche die Entwicklung neuer E-Modelle auf Eis gelegt hat. Gerade bei den „Einsteiger“ Modellen Boxster und Cayman könnte ich mir schon vorstellen, dass die gut verkauft werden. Gibt ja auch nichts vergleichbares im Markt
panicradio316 on
Es ist schon ziemlich zynisch, so im Kontrast, dass Bundeskanzler Merz in den letzten Monaten regelmäßig mehr Fleiß und Arbeit fordert. Während eine Entlassungswelle durch Unternehmen rollt.
wombelero on
Während Wirtschafts Studium mal gelernt, dass „altehrwürdige“ firmen das problem der struktur und tradition haben, die kaum überwindbar ist.
Neue Firmen wie Tesla (in diesem fall) können auf der grünen wiese anfangen und die notwenidgen neuen Strukturen für neue Technologien gleich bauen. Andere beispiele sind Apple mit dem iphone, das alle etablierten hersteller abgehängt hatte.
Mir scheint viel wichtiger als „gebäude und maschinen“ die strukturen in den köpfen. Neue technologien, Trends etc zu erkennen und rechtzeitig reagieren, dafür existieren ja eigentlich die gut bezahlten Kaderjobs. Aber nein, die sind beschäftigt mit nebenschauplätzen, Golf spielen und das portfolio erhöhen.
drkTwrCnt on
Vielleicht muss man sich langsam eingestehen dass es mit dem Autoland vorbei ist. Ich glaube auch nicht dass die Taktik Verluste zu verstaatlichen weiterhin Zukunft hat.
Ich meine was soll man noch machen? Mehr Rettungspakete? Mehr Kurzarbeit? Weniger Arbeitnehmerschutz?
Ich weiß das ist ne riesen Industrie aber wie lange will man sich denn noch einreden dass die fetten Jahre wieder kommen ? Er ist tot Jim…
elenorfighter on
Die Fetten Jahre sind vorbei.!
Formal-Option-4405 on
Hat Porsche bis vor ein Paar Jahren den Bandarbeitern nicht zig Tausende Euros an Boni ausgezahlt im Jahr?
Algab_BLN on
Die kommen teils bestimmt wieder über Leiharbeit rein …
Und der cut ist wichti. Elektromobilität benötigt nicht so viele Mitarbeiter. Schaut euch Tesla an. Die produzieren mit 10000 Menschen in Deutschland den model y Standard und den 3er.
Versprochen waren zwar 40000 angestellte , aber es scheint zu gehen. Autos benötigen neben der Automatisierung nicht mehr so viele Mitarbeiter.
Dazu kommen die doppelt besetzten stellen. Früher der Luxus, dass Gewerkschaften, die Veränderung und Transformation aufgehalten Haben.
Der größte Markt ist eingebrochen, jetzt ists klar, dass sich da was verändern muss.
Coole Autos gibts es in China.
Politisch wurde auch wenig gedrängt, aber wie gesagt, jeder kann ein schnelles e Auto produzieren… es entscheidet der Preis.
callmeputme on
Ihr kapiert’s immer noch nicht.
„Die Chinesen“ kaufen chinesische Autos nicht, weil sie chinesisch sind, sondern UM LÄNGEN besser UND gleichzeitig günstiger.
Für den Preis eines Schrott-Touareg in Guanghzou (ca. 90k€) bekommt man fast ZWEI gnadenlos bessere Aito M8 (ca. 50k€).
emoolb on
Wenigstens können die Betriebe bald 48 Monate mit befristeten Verträgen neu einstellen. Alles im Sinn der Arbeitnehmer…
Wieso hängen wir eigentlich so blauäugig an der Autoindustrie? Haben wir echt gar keine anderen Assets? Wir waren dochmal Weltmarktführer in Solar Windkraft und sind weiterhin Weltspitze was Patente angeht. Wieso lassen wir unsere Patente in allen Sparten dann aus den USA und China aufkaufen, die und dann den Rang ablaufen?
PissedTelekomiker on
Und irgendein A13-Lehrer kommt gleich und erzählt dir, die Wirtschaft müsse einfach nur mehr zahlen.
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17 Kommentare
Zu den 1900 Stellen, die bis 2029 in der Region Stuttgart wegfallen, sollen nun weitere 4000 Stellen gestrichen werden. Besonders Stellen aus den Bereichen Management und Verwaltung sind betroffen. Dazu stehen 30% der Kapazitäten am Entwicklungsstandort Weissach auf dem Prüfstand. Ebenso wurden 2000 befristete Verträge nicht verlängert und im Mai gab man die Schließung von drei Tochterfirmen bekannt, was weitere 500 Stellen entspricht. Die deutschen Autobauer haben den Trend zur E-Mobilität verpasst, auch da die Aufarbeitung des Diesel-Skandals zu viel Aufmerksamkeit erforderte.
Uff…
Man zerschmettert sich hier mittelfristig den deutschen/europäischen Markt…
Tja.
Alle deutschen Autohersteller haben sich ihr eigenes Grab geschaufelt weil sie BEZAHLBARE E-Mobilität ignoriert haben, und lieber komplett aufs Luxussegment gesetzt haben.
Zum Thema Porsche:
Man erinnere sich an die 90er. Porsche war im Prinzip Pleite.
Die Lösung war ein bezahlbares Modell mit dem man Volumen machen konnte. Der Boxster.
Heute?
Ignoranz: Die Leue sollen teuren Luxus kaufen, in der Hoffnung genug Modelle abzusetzen.
Hat halt nicht geklappt.
Mit dem Geld, welches man durch den Boxster generiert hat, konnte man sich die Entwicklung vom Chayenne locker leisten- und damit hat man in den 00er Jahren richtig Fett abkassiert. Zeiten sind wohl leider vorbei. Schade, das waren alles top bezahlte Industriejobs, welche für massiven Wohlstand gesorgt haben. Da waren auch sehr simple und monotone Tätigkeiten in der Montage fürstlich entlohnt.
Ich weiß nicht wie andere es sehen, aber Firmen, die auf Elektroautos im Bereich bis 25k Euro setzen, scheinen gerade bisschen zu blühen. Es kann halt nicht jeder ein Millionär sein und sich ein 100 000 Euro kaufen.
Das mit den Entlassungen ist aber mal wieder Clickbait. „Sozialverträglich gestrichen“ -> ATZ, nicht nachbesetzt, etc.
Verstehe nicht, warum Porsche die Entwicklung neuer E-Modelle auf Eis gelegt hat. Gerade bei den „Einsteiger“ Modellen Boxster und Cayman könnte ich mir schon vorstellen, dass die gut verkauft werden. Gibt ja auch nichts vergleichbares im Markt
Es ist schon ziemlich zynisch, so im Kontrast, dass Bundeskanzler Merz in den letzten Monaten regelmäßig mehr Fleiß und Arbeit fordert. Während eine Entlassungswelle durch Unternehmen rollt.
Während Wirtschafts Studium mal gelernt, dass „altehrwürdige“ firmen das problem der struktur und tradition haben, die kaum überwindbar ist.
Neue Firmen wie Tesla (in diesem fall) können auf der grünen wiese anfangen und die notwenidgen neuen Strukturen für neue Technologien gleich bauen. Andere beispiele sind Apple mit dem iphone, das alle etablierten hersteller abgehängt hatte.
Mir scheint viel wichtiger als „gebäude und maschinen“ die strukturen in den köpfen. Neue technologien, Trends etc zu erkennen und rechtzeitig reagieren, dafür existieren ja eigentlich die gut bezahlten Kaderjobs. Aber nein, die sind beschäftigt mit nebenschauplätzen, Golf spielen und das portfolio erhöhen.
Vielleicht muss man sich langsam eingestehen dass es mit dem Autoland vorbei ist. Ich glaube auch nicht dass die Taktik Verluste zu verstaatlichen weiterhin Zukunft hat.
Ich meine was soll man noch machen? Mehr Rettungspakete? Mehr Kurzarbeit? Weniger Arbeitnehmerschutz?
Ich weiß das ist ne riesen Industrie aber wie lange will man sich denn noch einreden dass die fetten Jahre wieder kommen ? Er ist tot Jim…
Die Fetten Jahre sind vorbei.!
Hat Porsche bis vor ein Paar Jahren den Bandarbeitern nicht zig Tausende Euros an Boni ausgezahlt im Jahr?
Die kommen teils bestimmt wieder über Leiharbeit rein …
Und der cut ist wichti. Elektromobilität benötigt nicht so viele Mitarbeiter. Schaut euch Tesla an. Die produzieren mit 10000 Menschen in Deutschland den model y Standard und den 3er.
Versprochen waren zwar 40000 angestellte , aber es scheint zu gehen. Autos benötigen neben der Automatisierung nicht mehr so viele Mitarbeiter.
Dazu kommen die doppelt besetzten stellen. Früher der Luxus, dass Gewerkschaften, die Veränderung und Transformation aufgehalten Haben.
Der größte Markt ist eingebrochen, jetzt ists klar, dass sich da was verändern muss.
Coole Autos gibts es in China.
Politisch wurde auch wenig gedrängt, aber wie gesagt, jeder kann ein schnelles e Auto produzieren… es entscheidet der Preis.
Ihr kapiert’s immer noch nicht.
„Die Chinesen“ kaufen chinesische Autos nicht, weil sie chinesisch sind, sondern UM LÄNGEN besser UND gleichzeitig günstiger.
Für den Preis eines Schrott-Touareg in Guanghzou (ca. 90k€) bekommt man fast ZWEI gnadenlos bessere Aito M8 (ca. 50k€).
Wenigstens können die Betriebe bald 48 Monate mit befristeten Verträgen neu einstellen. Alles im Sinn der Arbeitnehmer…
Wieso hängen wir eigentlich so blauäugig an der Autoindustrie? Haben wir echt gar keine anderen Assets? Wir waren dochmal Weltmarktführer in Solar Windkraft und sind weiterhin Weltspitze was Patente angeht. Wieso lassen wir unsere Patente in allen Sparten dann aus den USA und China aufkaufen, die und dann den Rang ablaufen?
Und irgendein A13-Lehrer kommt gleich und erzählt dir, die Wirtschaft müsse einfach nur mehr zahlen.