
Finnische Städte werden mit aller Gewalt modernisiert, erneuert und entwickelt, um reiche und einkommensstarke Einwohner zur Zahlung von Steuern anzuziehen. Die Studie der finnischen Wohnungsbauorganisation Y-säätiä ergab, dass die Schattenseite dieser städtischen Modernisierung, Erneuerung und Entwicklung darin besteht, dass bezahlbare und billige Wohngebiete abgerissen und die Zahl der Mietwohnungen reduziert wird, was dazu führt, dass Menschen mit niedrigem Einkommen und Arme den neuen, teuren Wohngebieten ausweichen. Und obwohl diese städtische Modernisierung, Erneuerung und Entwicklung darauf abzielt, die Lebensbedingungen, die Vitalität und Gemütlichkeit der Stadtteile sowie die Umweltfreundlichkeit zu verbessern, werden diese Vorteile nicht an alle weitergegeben, wenn statt Mietwohnungen und Vororten nur Eigentumswohnungen gebaut werden, die sich die Armen und Menschen mit niedrigem Einkommen nicht leisten können. Auf lange Sicht kann es zu einem Problem werden, wenn uns die billigen und bezahlbaren Wohnmöglichkeiten ausgehen.
Das Y-säätiö, das diese Studie durchgeführt hat, empfiehlt, dass man sich um Mehrfamilienhäuser kümmern, sie instand halten und regelmäßig renovieren sollte, statt sie einfach verrotten und verfallen zu lassen, bis nur noch der Abriss und Neubau übrig bleibt.
Was ist die Y Foundation?
Y-Säätiö ist eine gemeinnützige und politisch ungebundene finnische Stiftung, deren Ziel es ist, Obdachlosigkeit durch die Bereitstellung hochwertiger und erschwinglicher Mietwohnungen zu reduzieren. Y-Säätiö ist der viertgrößte Vermieter in Finnland. Der ARA-Mietwohnungsbetreiber M2-Kodit ist Teil der Y-Säätiö-Gruppe. Der Betrieb von Y-Säätiö basiert auf der "Wohnen an erster Stelle" Prinzip. Das Prinzip basiert auf der Idee, dass ein Zuhause zum Bleiben ein Menschenrecht ist, das jedem zusteht und das man sich nicht extra verdienen muss. Y-Säätiö erwirbt einzelne Mietwohnungen und baut ganze Häuser, um Obdachlosen, Armen und Menschen mit geringem Einkommen Mietwohnungen zu angemessenen Preisen zur Verfügung zu stellen.
https://old.reddit.com/r/Finland/comments/1d1nngz/finnish_cities_are_zoning_away_poor_and_lowincome/
Von DaMn96XD
6 Kommentare
Yep, I feel this. I live in the same apartment since 7 years, but the income and benefits are getting less, so I wonder if I can even pay the rent soon.
You butchered that article in your introduction. You should separate your own words and conclusions from the actual ones in the article or in the study.
Finland copies the Tories once again.
I don’t think mid-income can even afford an apartment in Helsinki (and maybe Espoo) anymore… The price is getting ridiculous for the amount of space, I am seeing 40-50 square meters aparements in Oulunkylä going for 380k+, and some tiny omakotitalo 22 square meters in Malmi going for ~200k.
May I challenge your opinion, please?
If there are nice big houses right beside a big employer and the former employees retire, their cjoldren have moved away and the residents go on fixed income, is it reasonable for them to still live right there in the all to big empty nest?
All my homies hate zoning!