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    50 Kommentare

    1. >“Die Ukraine hat von Belarus aus nichts zu befürchten“, sagte er im Interview mit Al Arabiya. Zugleich bat er den ukrainischen Präsidenten um Verzeihung. „Falls sich Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj gekränkt gefühlt hat, entschuldige ich mich bei ihm.“

      Das ist keine Entschuldigung.

    2. Wundert mich ja, dass das hier noch nicht gepostet wurde. In meinen Augen ist das eine unfassbar spannende Entwicklung.

      Wenn Lukaschenko sich jetzt öffentlich – wenn auch vorsichtig – von Putin abwendet, und sich dabei auch noch bei Selenskyj entschuldigt, lässt das sehr tief blicken.

      Auch in Belarus merkt man offenbar, dass Putin der Krieg endgültig entgleitet und die Ukraine immer gefährlicher wird. Lukaschenko weiß, dass er mitschuldig ist und die russische Armee in seinem Land hat gewähren lassen. Da will er sich jetzt wohl noch schnell dem Westen anbiedern, bevor es zu Verhandlungen kommt.

    3. TheSaltySeagull87 on

      So gerne ich das glauben möchte aber das glaube ich erst wenn Putin am Ende den Krieg für beendet erklärt und kein Überraschungsangriff aus Belarus kam.

    4. New_Edens_last_pilot on

      Russland ist mittlerweile so schwach das Luka machen kann was er will. Sehr geil.

    5. Half_smart_m0nk3y on

      Dem würde ich gar nichts glauben.

      Hoffentlich ist es der Versuch seinen eigenen Kopf zu retten.

    6. Entweder ein echt schlechter Täuschungsversuch oder Lukashenko’s Ankündigung, dass er bald aus dem Fenster fallen wird.

    7. Absolut unglaubwürdig natürlich, aber zeigt schon, dass selbst „Freunde“ sich inzwischen nicht mehr sicher sind, ob man noch hinter Putin stehen sollte

    8. SpectacularPink on

      An Lukaschenkos Stelle würde ich ab sofort Abstand von Fenstern halten.

    9. Lukaschenkos Entschuldigung finde ich zwar nicht wirklich glaubhaft und der Ton ist auch noch nicht ganz so demütig, aber es ist geopolitisch ein massiver Schritt. Putin scheint diplomatisch und wirtschaftlich massiv an Einfluss verloren zu haben. Einschüchterungen wirken ebenfalls nicht mehr.

      Für ein System der Oppression, wie Putin es gebaut hat, ist das ein Desaster.

    10. Der letzte Diktator Europas – Putin mal ausgenommen – will wohl in Ruhe weitermachen und sich aus dem Krieg ausklinken.

    11. Man stelle sich nur mal vor, rein zur Belustigung (auch wenn gar nichts lustig an der ganzen Situation ist): Lukaschenko hat insgeheim keine Lust mehr Marionette zu spielen und wittert seine Chance auf Freiheit, deswegen schließt er sich der Ukraine an.

    12. BalconyPetal on

      Hmm, sehe schon die „Friedenssommer“ Schlagzeilen, wenn das russische Volk zur Besinnung kommt, wie Herr Lukaschenko. /s

    13. RobertTheChemist on

      Soweit ich weiß Kämpfen auch Menschen aus Belarus auf Seiten der Ukraine. Ich denke mal das unsere Kartoffelprinzessin ein wenig Angst hat das diese Leute nach dem Krieg ihre Waffen behalten und damit nach Belarus zurück kommen.

    14. Wenn jemand wie Lukaschenko sagt, es gäbe nichts zu befürchten, dann sollten alle Alarmglocken angehen…

    15. mrrobot01001000 on

      Er entschuldigt sich falls der zelensky sich gekränkt fühlt, seltsamer Humor.

    16. Lukaschenko hatte ja schon relativ offensichtlich von Anfang an so gar keinen Bock auf den Ukraine-Krieg. Der will wahrscheinlich schön autokratisch bis zu seinem Lebensende in Belarus vor sich hinregieren. Und der Ukraine-Krieg hat das durchaus gefährdet. Es war ja schon bezeichnend, dass Belarus Russland zwar hat gewähren lassen (alles andere wäre für Lukaschenko wohl auch im wahrsten Sinne des Wortes Selbstmord), aber nie selbst Kriegspartei wurde, obwohl Putin das ja eigentlich wollte. Das muss für Lukaschenko ein ganz schöner Drahtseilakt sein.

    17. Educational-Sea-9700 on

      Erst Trump, jetzt Lukaschenko – fehlt nur noch Xi Jinping. Sobald China den Krieg nicht mehr unterstützt MUSS Russland einen Deal machen.

    18. Habe das Gefühl Herr Lukaschenk würde gut daran tun sich in der nächsten Zeit von Balkons, Fenstern und hohen Stockwerken im Allgemeinen fernzuhalten.

    19. Always-Wrong-_- on

      Die Redaktion von Postillion hat erfolgreich alle Medienhäuser der Welt unterwandert

    20. AlexNachtigall247 on

      Er sollte sich besser mal nicht zu oft in der Nähe von Fenstern aufhalten in der näheren Zukunft.

    21. Permanetmarker on

      Die Nummer ist abgesprochen. Sie Russen schauen heute seit Monaten zu wie deren Industrie beinahe täglich von rosa Flamingos begattet wird. Sie haben auch verstanden, dass es so nicht weiter gehen kann. Deswegen schicken die lukaschenko vor. Er deutet was an. Putler wird dann öffentlich den Vorschlag aufgreifen oder weiter eskalieren. Zu letzterem müsste er seine Leute aber inzwischen richtig gut manipuliert haben.

    22. Als Ukraine würde ich die Truppen unter keinen Umständen von der Grenze abziehen.

    23. BasedTacoJuice on

      „Sorry Bro für die Invasion und die versuchte Auslöschung alles Ukrainischen“
      Meine Entschuldigung ist immer noch besser als die vom Lukaschenko. Was geht einfach ab mit diesen Monstern.

    24. Das ist ein großes Zeichen.

      Lukaschenko wird nicht auf einmal reflektiert haben sondern weiß mehr als wir. Er sichert sich gegen eine Niederlage (in verschiedenen Formen) ab. Das ist der erste Schritt zur Öffnung von Gesprächskanälen.

      Die Last für Russlands Wirtschaft, Militär, Gesellschaft,… nimmt immer weiter zu. Irgendwann implodieren kleinere und größere Dinge.

      Allein, dass Oligarchen zu „Spenden“ aufgerufen werden zeigt schon wie weit es gekommen ist. Eigentlich war immer der Deal die Oligarchen können sich bereichern und stützen dafür Putins Macht. Die neue Einseitigkeit wird nicht ewig halten.

    25. Significant_Okra_625 on

      Das Spiel heißt Maskirovka.

      Momentan werden die Russen in Belarus Truppen stationieren.

    26. I think an invasion of Belarus is inorder, they don’t have a leg to stand on.

    27. Viertelesschlotzer on

      Schätze mal dem geht der Arsch auf Grundeis. Sollte Putin eine zweite Front aufzumachen dann kann das weißrussische Militär nur hilflos zusehen wie die Ukraine das bisschen Industrie was Weißrussland noch hat in Schutt und Asche legt. Und natürlich hofft er, das nachdem Ende des Krieges, die Sanktionen gegen sein Land schneller aufgehoben werden wenn er schon jetzt Kreide frisst.

    28. eselocodude on

      Ich war bis letztes Jahr noch öfter in Belarus und hatte den Eindruck, dass gerade in der älteren Bevölkerung manche antiwestlichen Narrative durchaus Anklang finden. Krieg ist dort aber extrem unpopulär. Belarus hat im Zweiten Weltkrieg extrem gelitten, etwa 1/3 der Bevölkerung kam ums Leben. Diese Erinnerung sitzt bis heute sehr tief.

      Das weiß auch Lukaschenko. Die Proteste 2020 hat er politisch nur gerade so überlebt. Eine direkte Beteiligung an einem Krieg wäre für ihn politischer Selbstmord und vermutlich eine der unpopulärsten Entscheidungen, die er treffen könnte.

    29. und nun hat **LAUT RUSSLAND** eine Ukrainische Drone einen Bus voller Kinder zerbombt.

      Ist klar. Zufällig nachdem Belarus sich bei Ukraine entschuldigt.

      War ganz bestimmt keine Putin drone, nein nein.

    30. > „Falls sich Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj gekränkt gefühlt hat, entschuldige ich mich bei ihm.“

      Ist jetzt was Entschuldigungen angeht ausbaufähig. Aber dass er sich überhaupt in die Richtung äußert, ist bemerkenswert.

    31. Man fragt sich ja schon, wann er dann aus einem Hochhaus fällt oder sein Flugzeug abstürzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Putin schmecken wird und das er es so auf sich sitzen lässt.

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