Lebendig verbrannt für billige Erdbeeren | Der mutmaßliche Mord an vier Erntehelfern in Italien sorgt für Entsetzen. Doch das System der Ausbeutung, das dahintersteckt, will niemand sehen und niemand ändern.

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    5 Kommentare

    1. Many_Distribution701 on

      Das gibt mir die gleichen Vibes wie die USA mit ihren Erntehelfern und Bauarbeitern, die beim ICE gemeldet wurden *nachdem* ihre Arbeit fertig war, um sie nicht bezahlen zu müssen.

    2. Völlig geisteskrank…
      Aber wehe unsere Erdbeeren oder Gott verbiete der Spargel werden teurer. Dann gibts Proteste!!!

    3. Plastic_Addition_469 on

      Der Autor schreibt hier, dass das Problem nicht nur Italien betrifft.

      Einerseits muss ich hier recht geben – schlechte Arbeitsbedingungen, Überschreitung gesetzlicher Grenzen und Ausbeutung treten ebenfalls in anderen Ländern im landwirtschaftlichen Sektor auf (Siehe z.B. Saisonkräfte Spargel-und Erbeerzeit in Deutschland).

      Andererseits ist schon auffällig, dass es eben schon (innerhalb der EU) ganz spezifisch oft Italien ist, wo noch mal in ganz anderen Dimensionen „weggeschaut“ wird.
      In keinem anderen europäischen Staat ist eine derartige Unterwanderung der Agrarbranche von schwerkriminellen, mafiösen Strukturen auch nur ansatzweise vorstellbar. Wo früher Millionärskinder entführt und Drogen gehandelt wurden, ist man schon lange darauf umgestiegen, Schutzgelder von Bauern zu erpressen, Agrarsubventionen der EU in Millionenhöhe zu erschleichen, Giftmüll ganz offen in der Landschaft zu entsorgen und nicht zuletzt eben Land- und Zwangsarbeiter aufs übelste zu misshandeln.
      Aber Hauptsache, der Tourismus blüht, die Welt denkt beim Einkauf von italienischer Feinkost an teils vermeintlich hohe Qualität und Regierung und Konsumenten deuten beim Begriff Sklaverei eher Richtung arabischer Halbinsel und Fernost statt nach Bella Italia.

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