Wenn daraus ein wirkliches Urteil wird und auch in den nächsten X INstanzen überlebt führt es einfach dazu, dass man keine KI Overview mehr hat. Oder einfach nur ein weiteres Popup bekommt in dem man bestätigt, dass man ja nur Fiktive Antworten bekommt und selber haftet.
ClubComprehensive101 on
Na da bin ich ja mal gespannt
Honest_Relation4095 on
Ähnlich könnte man ja bei Beleidigungen oder Bedrohungen im Internet einfach behaupten, man habe diese nicht selbst erstellt, sondern durch AI und sie wurden nur im eigenen Namen gepostet.
Embarrassed-Arachnid on
Das geht schon einmal in die richtige Richtung.
In der Overview stehen öfter Aussagen, die in den Quellen exakt gegenteilig drinstehen. Das geht einfach überhaupt nicht. Ich hatte mehrfach diesen Fall, wo ich gehofft hatte, dass die Aussage korrekt ist. Leider war das eine blanke Halluzination von Google.
Dazu kommt noch, dass immer mehr Menschen bei der Suche bei dieser Overview hängen bleiben und die Aussagen unkritisch übernehmen. Es gab ja die Meldungen, dass der Traffic bei den entsprechenden Seiten enorm zurückgegangen ist, weil die Leute nicht auf die Links klicken.
PoroBraum on
Zusammenfassung:
> Interessant ist vor allem, wie das Gericht die Entscheidung begründet. Wenn der AI Overview Antworten generiert, ist Google kein neutraler Vermittler von Informationen mehr. Aussagen werden mit der KI-Technologie des Unternehmens erzeugt, dementsprechend ist Google als Betreiber verantwortlich.
> Google selbst argumentiert, Nutzer könnten anhand der Quellen selbst prüfen, ob Inhalte korrekt sind. Ebenso wäre bekannt, dass per KI generierte Inhalte fehleranfällig sind. Beim Landgericht München hatte der Konzern mit dieser Verteidigung aber keinen Erfolg.
> Interessant ist noch: Laut dem Urteil ist die einstweilige Verfügung nicht auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beschränkt, sondern gilt international.
Ich hoffe in der Rechtsprechung setzt sich so langsam durch, dass Firmen zu 100% haften für das was ihre Chatbots erzählen. Auch trotz irgendwelchen Haftungsausschlüssen und Disclaimern. Entweder man hat die Technologie vernünftig unter Kontrolle (was bei LLMs ja gar nicht mal so einfach ist) oder man lässt es nicht auf Kunden los.
L00klikea on
Was ein furchtbar Innovationsfeindlicher Schwachsinn, sowas kann es nur hier geben…
OrangeDit on
Das ist immer ein guter Test. Frage KI nach etwas, mit dem du dich auskennst. Bei 5 Fakten stimmen 4 und 1 ist bullshit.
muehsam on
> eine Empfehlung für Steine essen
Hat das eine KI geschrieben? Wie können die mit so unheimlich vielen Trainingsdaten noch so fundamentale Grammatikfehler machen?
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14 Kommentare
Ist Google bereits insolvent?
[deleted]
[deleted]
Wenn daraus ein wirkliches Urteil wird und auch in den nächsten X INstanzen überlebt führt es einfach dazu, dass man keine KI Overview mehr hat. Oder einfach nur ein weiteres Popup bekommt in dem man bestätigt, dass man ja nur Fiktive Antworten bekommt und selber haftet.
Na da bin ich ja mal gespannt
Ähnlich könnte man ja bei Beleidigungen oder Bedrohungen im Internet einfach behaupten, man habe diese nicht selbst erstellt, sondern durch AI und sie wurden nur im eigenen Namen gepostet.
Das geht schon einmal in die richtige Richtung.
In der Overview stehen öfter Aussagen, die in den Quellen exakt gegenteilig drinstehen. Das geht einfach überhaupt nicht. Ich hatte mehrfach diesen Fall, wo ich gehofft hatte, dass die Aussage korrekt ist. Leider war das eine blanke Halluzination von Google.
Dazu kommt noch, dass immer mehr Menschen bei der Suche bei dieser Overview hängen bleiben und die Aussagen unkritisch übernehmen. Es gab ja die Meldungen, dass der Traffic bei den entsprechenden Seiten enorm zurückgegangen ist, weil die Leute nicht auf die Links klicken.
Zusammenfassung:
> Interessant ist vor allem, wie das Gericht die Entscheidung begründet. Wenn der AI Overview Antworten generiert, ist Google kein neutraler Vermittler von Informationen mehr. Aussagen werden mit der KI-Technologie des Unternehmens erzeugt, dementsprechend ist Google als Betreiber verantwortlich.
> Google selbst argumentiert, Nutzer könnten anhand der Quellen selbst prüfen, ob Inhalte korrekt sind. Ebenso wäre bekannt, dass per KI generierte Inhalte fehleranfällig sind. Beim Landgericht München hatte der Konzern mit dieser Verteidigung aber keinen Erfolg.
> Interessant ist noch: Laut dem Urteil ist die einstweilige Verfügung nicht auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beschränkt, sondern gilt international.
Vollständiges Urteil, da Computerbase es nicht selbst verlinkt: [https://the-decoder.de/wp-content/uploads/2026/06/26_O_869_26_begl_Abschrift_Urteil_v_28_05_2026_Geschwaerzt_Geschwaerzt_Geschwaerzt.pdf](https://the-decoder.de/wp-content/uploads/2026/06/26_O_869_26_begl_Abschrift_Urteil_v_28_05_2026_Geschwaerzt_Geschwaerzt_Geschwaerzt.pdf)
Soll sich jeder sein eigenes Bild machen.
Primärquelle (computerbase schreibt auch nur von the-decoder.de ab): https://the-decoder.de/deutsches-gericht-rasiert-googles-ai-overviews-google-haftet-fuer-unwahre-ki-antworten/
Az. 26 O 869/26 https://the-decoder.de/wp-content/uploads/2026/06/26_O_869_26_begl_Abschrift_Urteil_v_28_05_2026_Geschwaerzt_Geschwaerzt_Geschwaerzt.pdf
Ich hoffe in der Rechtsprechung setzt sich so langsam durch, dass Firmen zu 100% haften für das was ihre Chatbots erzählen. Auch trotz irgendwelchen Haftungsausschlüssen und Disclaimern. Entweder man hat die Technologie vernünftig unter Kontrolle (was bei LLMs ja gar nicht mal so einfach ist) oder man lässt es nicht auf Kunden los.
Was ein furchtbar Innovationsfeindlicher Schwachsinn, sowas kann es nur hier geben…
Das ist immer ein guter Test. Frage KI nach etwas, mit dem du dich auskennst. Bei 5 Fakten stimmen 4 und 1 ist bullshit.
> eine Empfehlung für Steine essen
Hat das eine KI geschrieben? Wie können die mit so unheimlich vielen Trainingsdaten noch so fundamentale Grammatikfehler machen?