Mangels Platz im Gewächshaus probiere ich mich dieses Jahr mit den Tomaten im Freiland. Ich habe eine Konstruktion gebaut um die Pflanzen per Tomatenhaken aufrecht zu halten.
    Hat jemand Tipps und Tricks fürs Freiland?

    Von Fun_Mix_6530

    Share.

    10 Kommentare

    1. Freiland Tomaten sind halt sehr anfällig für Braunfäule und San Marzano hat eher Probleme mit Feuchtigkeit an den Blättern. Wenn es nicht viel regnet dann können die bis September durchhalten, wenn es sehr feucht wird dann bleibt’s beim Experiment. Wie immer nur am Boden gießen und am besten die untersten Blätter bis auf 20-30 cm über die Dauer entfernen.

    2. Ich baue San Marzano bestimmt schon seit zehn Jahren im Freiland an. Funktioniert problemlos. Natürlich mit kürzerer Erntesaison als im Gewächshaus, aber grundsätzlich klappt das.

    3. FantasticClue8887 on

      Funktioniert gut, wenn man die Blätter aus Bodennähe entfernt (no touchy!) und entweder durch reichlich Abstand im Vergleich zu anderen Sorten oder Regenschutz für schnelles Abtrocknen sorgt.

    4. Sind bei mir immer im Freiland und tragen jedes Jahr fantastisch, obwohl ich mich außer gießen nicht wirklich drum kümmer.

    5. Für die meisten Tipps ist ea etwas spät. Aber gibt ja auch noch ein nächstes Jahr. Und ich ernte San Marzano im Freiland…in schlechten Jahren ist es natürlich schwieriger, aber habe einen ganz windigen Standpunkt, es geht.

      San Marzano neigt zu Blütenendfäule. Das ist ein Kalziummangel, der nicht unbedingt Kalziummangel im Boden bedeutet (aber kann) und auf Trockenstress auch zurück gehen kann.

      Dagegen streu ich etwas Gartenkalk. Eierschalen und sowaa geht auch. Dazu gut auf die Wurzelbildung achten (dazu später mehr).

      San Marzano mögen Vulkangestein. Das findet man dann unter Urgesteinsmehl und sie lieben echt die Mineralien. Muss man etwas schauen wie der Boden bei sich so ausschaut, weil es auch den PH-Wert anhebt. Also langsam rantasten, wie auch beim Kalk. Netter Nebeneffekt: Kalk und Urgesteinsmehl helfen auch ein klein wenig gegen Pilzkrankheiten, yeah. Und es macht einen tollen Geschmack.

      Die Pflanzen nicht zu spät in die Erde. Tomaten und gerade auch Marzanos können tief wurzeln und bilden eine richtig gute Pfahlwurzel aus…aber wenn sie zu lange im Topf bleiben, wird die eingebremst und wächst nicht mehr so toll. Mit tiefer Wurzel können sie sich gleichmäßiger mit Wasser versorgen und ich muss weniger gießen.

      Ich geize kaum aus. Mal in schlechten Jahren am Boden oder auslichten. Aber es macht immer eine offene Wunde und da kann alles schön einwandern. Außerdem mögen die Pflanzen etwas Schatten und brauchen Blätter. Wenn du es machen willst, dann wenn kein Regen angesagt ist und auf absolute Hygiene (saubere Hände, sauberes Gerät, am Besten Schneidwerkzeug desinfizieren) achten. Du kannst mehrtriebig ziegen, auch Marzanos.

      Du kannst den Boden unter den Tomaten bepflanzen…am Besten niedrig und nicht starkzehrend.

    6. ode-to-tiny-cucumber on

      Ich grabe daneben Blumentöpfe ein, und gieße da rein, dann spritzen es und Wasser nicht auf die Pflanzen 

    7. BananaGoesWild on

      Ich pflanze so ziemlich jede platzfeste Tomate immer draußen an.

      Bischen Regen hier und da halten die auch locker aus. Nicht nur die Freilandtomaten. Nur die Fleischtomaten zicken rum

    8. parasite_infection on

      Und es sind auch nicht grad wenige… ich dachte schon ich sei einigermaßen verrückt, wenn ich 30 Pflanzen ins Freiland setze. Wobei ich mit großfruchtigen Sorten eigentlich immer Pech hatte und diese als erste von der Kraut- und Braunfäule dahingerafft wurden.

      Darum ziehe ich im Freiland ausschließlich kleinfruchtige Sorten. Cerise Rot, Sunviva und Donatellina sind meine Favoriten, sowohl geschmacklich als auch von der Widerstandsfähigkeit her. Wie jedes Jahr probiere ich auch eine oder zwei neue Sorten, aber meistens sind die entweder nicht so lecker oder eben krankheitsanfällig.

      Ist die San Marzano samenfest oder muss man die jedes Jahr neu kaufen?

    Leave A Reply